| الجمهورية العربية الصحراوية الديمقراطية 'al-Dschumhūriyya al-ʿarabiyya as-sahrāwiyya ad-dīmuqrātiyya |
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| Amtssprache | Arabisch | ||||
| Hauptstadt | El Aaiún1 | ||||
| Regierungssitz | Tindouf in Algerien | ||||
| Staatsform | Republik | ||||
| Staatsoberhaupt | Mohamed Abdelaziz | ||||
| Regierungschef | Abdelkader Taleb Oumar | ||||
| Fläche | 266.000 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 380.000 | ||||
| Bevölkerungsdichte | 1,4 Einwohner pro km² | ||||
| Unabhängigkeit | 1976 von der POLISARIO ausgerufen, von 53 Staaten anerkannt | ||||
| Nationalfeiertag | 27. Februar | ||||
| Kfz-Kennzeichen | SH | ||||
| Internet-TLD | .eh, derzeit nicht genutzt | ||||
| 1 El Aaiún befindet sich auf dem marokkanisch verwalteten Territorium der West-Sahara. | |||||
Die Demokratische Arabische Republik Sahara (DARS, auch Arabische Saharauische Demokratische Republik genannt) wurde im Verlaufe des Westsaharakonfliktes 1976 von der POLISARIO ausgerufen. Die Exilregierung der DARS hat ihren Sitz in Tindouf (Algerien). Sie beansprucht das Gebiet der Westsahara, welches seit dem Abzug von Spanien im Jahr 1975 fast ausschließlich von Marokko verwaltet wird. Marokko betrachtet das Gebiet als Teil seines Territoriums. Die Zukunft der Westsahara hängt laut internationalem Recht von einem Referendum ab, über dessen Abhaltung bisher keine Einigkeit erzielt werden konnte. Marokko lehnt mittlerweile die Idee eines Referendums als gescheitert ab und bietet eine Autonomie des Gebietes unter marokkanischer Souveränität als Lösung an.
Inhaltsverzeichnis |
Die DARS beansprucht das Gebiet der gesamten Westsahara. Zur Zeit übt die Regierung der DARS jedoch nur über rund ein Drittel des Gebietes der Westsahara sowie über vier Flüchtlingslager (benannt nach Städten in der West-Sahara: El Aaiún, Smara, Ausert, Tifariti) in der Nähe der algerischen Stadt Tindouf die Kontrolle aus. Das dünn besiedelte, hauptsächlich aus Wüste bestehende saharauische Gebiet, welches durch die Regierung der DARS verwaltet wird, ist durch einen von Marokko erbauten 2700 Kilometer langen, verminten Sandwall vom marokkanisch verwalteten Teil der Westsahara getrennt.
Am 27. Februar 1976 wurde von der POLISARIO die Demokratische Arabische Republik Sahara auf dem Gebiet der Westsahara ausgerufen.
Marokko erkannte die DARS nicht an und annektierte 1976 die nördlichen zwei Drittel des Westsahara-Gebietes, während Mauretanien das südliche Drittel beanspruchte. Nachdem sich Mauretanien 1979 aus der Westsahara zurückzog, erklärte Marokko auch die Annexion des südlichen Drittels.
Der endgültige Status des Gebietes ist bis heute ungeklärt, da die Entscheidung darüber von Jahr zu Jahr aufgeschoben wird.
1991 wurde eine Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Marokko und der Polisario geschlossen, doch bis heute leben etwa 100.000 Menschen in vier Flüchtlingslagern nahe der Stadt Tindouf in der algerischen Sahara. Zur Benennung dieser Flüchtlingslager siehe oben.
Anders als die Afrikanische Union, deren Mitglied DARS ist, erkennen die Vereinten Nationen die Republik nicht an. Die Angaben zur Anerkennung der DARS durch Staaten sind von Quelle zu Quelle verschieden, ca. 80 - mehrheitlich afrikanische und lateinamerikanische - Staaten haben DARS zwar anerkannt, ca. 30 von ihnen jedoch die Anerkennung wieder zurückgezogen oder bis zum Referendum suspendiert (Quelle: Western Sahara Online). POLISARIO wird aber von den meisten Staaten als Verhandlungspartner und Repräsentant des saharauischen Volkes anerkannt.
Die Exilregierung der DARS gibt Briefmarken mit der Aufschrift "(West) Sahara OCC RASD" heraus. Diese Marken werden aber nicht im Michel-Katalog geführt und haben keine internationale Frankaturgültigkeit.
Ägypten1 | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botsuana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Kongo (Dem. Rep.) | Kongo (Rep.) | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Südafrika | Sudan | Swasiland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische Republik
Andere Gebiete: Ceuta | Îles éparses | Kanarische Inseln | Madeira | Mayotte | Melilla | Réunion | St. Helena | Westsahara
1 Liegt zum Teil auch in Asien.
Ägypten | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Kongo, Demokratische Republik | Kongo, Republik | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Mauritius | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Südafrika | Sudan | Swasiland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische Republik
Andere Gebiete: Demokratische Arabische Republik Sahara | vorübergehend ausgeschlossen: Mauretanien
Ehemaliges Mitglied: Marokko
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."