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Dalby (Schonen) :

femme russe

Dalby (Schonen)

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Dalby
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Dalby (Schweden)
DEC
Dalby
Dalby
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Skåne län
Historische Provinz (landskap): Schonen
Gemeinde (kommun): Lund
Koordinaten: 55° 40′ N, 13° 21′ O7Koordinaten: 55° 40′ N, 13° 21′ O
Einwohner: 5.517 (31. Dezember 2005 [1])
Fläche: 3,19 km²
Bevölkerungsdichte: 1.729 Einwohner je km²
Blick über Dalby
Die Heiligkreuzkirche in Dalby

Dalby ist ein Ort (tätort) in der südschwedischen Provinz Skåne län und der historischen Provinz Schonen. Der Ort liegt in der Gemeinde Lund östlich von Malmö und Lund und entwickelte sich seit den 1970er Jahren zu einem Villen-Vorort. Dalby ist für Naturschutzgebiete und die älteste Bischofskirche von Schonen bekannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Heiligkreuzkirche in Dalby ist die älteste Steinkirche Skandinaviens. Der Taufbrunnen und die Säulenhalle (Krypta/Vorhalle) stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche verdankt ihr heutiges Aussehen einem Umbau des Jahres 1758 und einer Restauration von 1936, die dafür sorgte, dass von dem ersten Kirchenbau des Jahres 1060 die noch erhaltenen Teile der Wand sichtbar sind. Eindrucksvoller ist allerdings die Krypta aus der Mitte des 12. Jahrhunderts und ein Taufbecken aus derselben Zeit. Bemerkenswert sind die saubere plastische Bearbeitung der kurzen, gedrungenen Säulen und der mächtigen Würfelkapitelle. Ähnliche Formen findet man an romanischen Bauwerken Niedersachsens und des Rheinlandes, da allerdings ein Jahrhundert früher.

Die Bischofskirche wurde im Jahre 1060 gegründet, als der deutsche Missionsbischof Egino den östlichsten Teil des früheren Bistums Roskilde erhielt. Zwar blieb Dalby nur wenige Jahre Bischofssitz; danach wurde das Bistum mit dem, dem Erzbistum Canterbury zugehörigen Bistum Lund, vereinigt. Dieses wurde von Bischof Egino geleitet und dem Erzbischof in Bremen unterstellt. In Dalby blieb aber ein wichtiges Kloster und eine der dänischen Krone zugehörige Königsresidenz, die mit dem Kloster und der Kirche verbunden war. Im Kloster entstand auch das sogenannte Dalbybuch. Dies ist eine der ältesten noch bewahrten Handschriften.

[Bearbeiten] Vergleich der Bischofssitze Dalby und Lund

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Wenn Dalby um die Jahrtausendwende mit Lund verglichen wird, gibt es viele und deutliche Ähnlichkeiten. Das Dorf Dalby liegt, wie auch die Stadt Lund, auf der Südseite eines Horstes - Romeleåsen - einen Großteil des südlichen Schonens überblickend. In der Krypta von Dalby wie auch im Dom zu Lund gibt es eine Quelle, die darauf hinweist, dass beide Orte auch schon in vorchristlichen Zeiten (also vor dem 11. Jahrhundert) wichtige Kultplätze gewesen sein müssen. Solche Kultplätze waren oft auch Tagungsorte eines Thing. In Dalby gab es noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Gericht.

Dalby liegt etwa 15-20 Kilometer von der Westküste Schonens entfernt, ungefähr 10 Kilometer östlich von Lund und - wie dieses - an der uralten Landstraße von Südwestschonen nach Osten. Einige Faktoren aber waren unterschiedlich:

Im Rückblick war es günstig, dass Lund und Dalby zu gleichrangigen Bischofssitzen erhoben wurden. Möglicherweise wurde dadurch die davor verlegte und mit Dänemark verbundene Stadt Lund von der Konkurrenz des alten urschonischen Kultplatzes Dalby verschont. Die Einheit des vereinigten dänischen Reiches scheint dadurch geschützt gewesen zu sein und gleichzeitig stritten sich so Deutsche und Engländer um die Hauptrolle bei der Christianisierung der Region, was dem Dänenkönig nur nützlich gewesen sein konnte.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare

Dalby (Schonen) - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Dalby (Schonen) - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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