| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Teltow-Fläming | |
| Amt: | Dahme/Mark | |
| Höhe: | 87 m ü. NN | |
| Fläche: | 162,02 km² | |
| Einwohner: | 5583 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15936 | |
| Vorwahl: | 035451 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TF | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 72 053 | |
| Stadtgliederung: | 13 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 48/49 15936 Dahme/Mark |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thomas Willweber (FWG) | |
| Lage der Stadt Dahme/Mark im Landkreis Teltow-Fläming | ||
![]() |
||
Dahme/Mark ist eine Stadt im Landkreis Teltow-Fläming im Süden Brandenburgs (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Durch die Stadt fließt der gleichnamige Fluss Dahme, der in der Nähe entspringt und in Berlin-Köpenick in die Spree mündet. Im Dahmer Land stoßen der Niedere Fläming und der Niederlausitzer Grenzwall aneinander; weite Felder und zahlreiche Auen prägen die Landschaft.
Dahme wurde 1164 bereits als Standort einer Burg genannt, dann 1185 von Erzbischof Wichmann von Magdeburg erworben, der damit sein Land Jüterbog erweiterte. Zwischen 1200 und 1300 wanderten in die Region südlich von Berlin Flamen ein und gründeten dort Dörfer und Städte. 1265 wurde Dahme in einer Urkunde als Stadt erwähnt. Im 17. Jahrhundert verfiel die Burg, die in das 1711-1714 neu errichtete Barockschloss einbezogen wurde. An dem Bau war der schlesische Baumeister Elias Scholtz und der sächsische Baumeister Johann Christoph Schütze beteiligt. Noch heute werden in Dahme alte flämische Bräuche gepflegt.
Dahme ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg.
Der Rat der Stadt besteht aus 18 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Die sehenswerte historische Altstadt ist von einer aus Raseneisensteinen und Feldsteinen erbauten Stadtmauer umgeben, die als Eiserne Mauer bezeichnet wird; sie wurde bereits 1265 urkundlich erwähnt und ist zu 80 % erhalten. Im Juli 2004 wurde die Stadtmauer von der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ als „Denkmal des Monats“ ausgezeichnet.
Die Grundmauern der Kirche St. Marien stammen aus dem Jahr 1141. Der Ort und somit die Kirche brannten mehrmals ab, das letzte mal am 27. Juni 1666. Ab 1670 wurde die Kirche im Stil des Barocks wieder aufgebaut. Der Altar im Inneren stammt aus dem Jahr 1678, die Orgel aus dem Jahr 1989. Ein Teil der Kirche ist als beheizbare Winterkirche mit einer Glaswand abgetrennt.[2]
Das Rathaus wurde 1893/1894 im Stil der Neorenaissance in Backsteinbauweise errichtet (nach einem Entwurf des Architekten Max Jacob).
Der Vogelturm, der ehemals zu einem der beiden Stadttore gehörte, wurde 1563 bei einem Stadtbrand stark beschädigt und 1892 wieder aufgebaut.
Der 1724 errichtete Kornspeicher ist das größte Fachwerkgebäude in Dahme (bis 1989 genutzt). Im 1735 erbauten Fachwerkgebäude an der Nordwestecke des Töpfermarktes ist das Heimatmuseum und die Stadtbibliothek untergebracht.
Die Ruine des seit den 1950er Jahren verfallenen Barockschlosses ist inzwischen gesichert worden; daran war 2000/01 auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt.
Im Schlosspark gibt es seit 1901 einen kleinen Tierpark.
In den benachbarten Naturparks Niederlausitzer Landrücken und Dahme-Heideseen kommen Radfahrer und Wanderer auf gut ausgebauten Wegen auf ihre Kosten; Wassersportfreunden stehen viele Seen zur Verfügung.
Ehrenmal für die Opfer des Nationalsozialismus vor der Klosterkirche in der Hauptstraße/Ecke Am Kloster
Die Stadt liegt am Fläming-Skate und besitzt eine Mehrzweckhalle, ein Tennisplatz und ein Fußballfeld. Der TSV Empor Dahme besitzt zudem 2 Handballmannschaften, eine Männermannschaft und eine E-Jugend-Mannschaft
Am Mellensee | Baruth/Mark | Blankenfelde-Mahlow | Dahme/Mark | Dahmetal | Großbeeren | Ihlow | Jüterbog | Luckenwalde | Ludwigsfelde | Niederer Fläming | Niedergörsdorf | Nuthe-Urstromtal | Rangsdorf | Trebbin | Zossen
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."