| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Kreis: | Wetteraukreis | |
| Stadt: | Büdingen | |
| Geografische Lage: | 50° 17' N, 9° 1' O Koordinaten: 50° 17' N, 9° 1' O | |
| Fläche: | 11,93 km² | |
| Einwohner: | 2.813 (2008-06-30) | |
| Bevölkerungsdichte: | 235,81 Einwohner/km² | |
| Höhe: | 131 m ü. NN | |
| Postleitzahl: | 63654 | |
| Vorwahl: | 06041 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FB | |
| Politik | ||
| Ortsvorsteher: | Robert Preußer (CDU) | |
Düdelsheim ist der größte Stadtteil Büdingens im Wetteraukreis (Hessen).
Inhaltsverzeichnis |
Düdelsheim liegt 5,5 km westlich von Büdingen am Seemenbach. Zur Gemarkung gehört auch der 1 km südöstlich von Düdelsheim gelegene Findörfer Hof.
Die einst selbständige Gemeinde Düdelsheim gehört in der östlichen Wetterau zu den ältesten (792) urkundlich erwähnten Siedlungen. Vermutlich leitet sich der Name von der Besiedlung des herrenlosen Landes durch einen fränkischen Adligen namens „Tutilo“ → „Tutilosheim“ → Düdelsheim ab.
|
In Düdelsheim gibt es eine evangelische und eine katholische Kirche. Die evangelische „St. Laurentiuskirche“ spielt in der Gemeinde eine Rolle, da durch sie viele soziale Kontakte geknüpft werden können.
Seit 1956 besteht in Düdelsheim eine Werkstattgemeinschaft mehrerer Keramik-Künstler, die die Entwicklung der Keramik in Deutschland entscheidend geprägt haben und seit Jahrzehnten auch international sehr renommiert sind: Beate Kuhn (* 1927 in Düsseldorf), Karl Scheid (* 1929 in Lengfeld (Odenwald) und, seit 1959, auch dessen Frau Ursula Scheid (1932-2008). In letzter Zeit ist auch der Sohn von Karl und Ursula Scheid, Sebastian Scheid, mit eigenen Arbeiten hervorgetreten. Außerdem gehört noch der Holzbildhauer Bernhard Vogler zur Gemeinschaft. 2006 wurde das 50-jährige Bestehen der Düdelsheimer Werkstattgemeinschaft mit einem großen Fest gefeiert. 2007 wurden Beate Kuhn zu ihrem 80. Geburtstag diverse Ausstellungen gewidmet (u.a. in der Stiftung Keramion in Frechen bei Köln). Alle Künstler wohnen und arbeiten im Zentrum von Düdelsheim.
Die wichtigste Veranstaltung des Jahres ist der Düdelsheimer Markt („Dilsemer Määrt“). Er findet jährlich jeweils am letzten August-Wochenende statt (Freitag - Montag) und zählt zu den größten Veranstaltungen dieser Art in der Umgebung. Neben einem großen Festzelt erwartet die Besucher alljährlich ein großer Krammarkt sowie Fahrgeschäfte und Vergnügungsstände. Jeweils am Freitag findet ein Fußballspiel statt und samstags um 22 Uhr ein großes Feuerwerk.
Im Jahr 2006 fand der Düdelsheimer Markt zum 225. Mal statt.[1]
Direkt durch Düdelsheim verläuft die B521 in Richtung Frankfurt. Die Anschlussstelle Altenstadt (A45) ist 5 km, die Anschlussstelle Gründau-Lieblos (A66) 17 km entfernt. Die nächsten regionalen Bahnanschlüsse befinden sich in Büches (Bahnlinie 36: Gießen / Gelnhausen) sowie in Lindheim (Bahnlinie 34: Glauburg-Stockheim / Bad Vilbel - Frankfurt) in jeweils 3 km Entfernung. Durch Düdelsheim verlaufen verschiedene Lokalbuslinien.
Aulendiebach | Büches | Büdingen | Calbach | Diebach am Haag | Düdelsheim | Dudenrod | Eckartshausen | Lorbach | Michelau | Orleshausen | Rinderbügen | Rohrbach | Vonhausen | Wolf | Wolferborn | Siedlung Herrnhaag | Wüstung Pferdsbach
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."