| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Wittenberg | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Coswig (Anhalt) | |
| Höhe: | 83 m ü. NN | |
| Fläche: | 54,52 km² | |
| Einwohner: | 8303 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 152 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06869 | |
| Vorwahl: | 034903 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WB | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 91 060 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 06869 Coswig (Anhalt) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Doris Berlin | |
Coswig (Anhalt) an der Elbe ist eine Stadt im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt (Deutschland). In Coswig befindet sich der Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft, der weitere 14 Gemeinden angehören.
Die Stadt ist nicht zu verwechseln mit Coswig im Landkreis Meißen im Bundesland Sachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Zu Coswig (Anhalt) gehört der Stadtteil Siedlung Ratskiefern sowie die Ortsteile Waldschloß, Wörpen (am 1. Januar 2008 eingemeindet) und Zieko.
Im Uhrzeigersinn (von Norden beginnend): Buko, Köselitz, Cobbelsdorf, Möllensdorf, Wittenberg, Wörlitz, Klieken und Düben.
Am heutigen Standort wird bereits 1187 eine Burg Cossewiz erwähnt. Ob vor dieser Zeit schon eine slawische Siedlung existierte, ist nicht belegt. Als Oppidum wird Coswig im Jahre 1215 bezeichnet und gilt in jener Zeit als die wichtigste Stadt der anhaltischen Askanier nördlich der Elbe.
Bereits im 16. Jahrhundert wurde Coswig von Wörpen aus durch eine Wasserleitung mit Trinkwasser versorgt. Im 16. Jahrhundert spielten die Weberei, das Töpferhandwerk sowie die Landwirtschaft (u.a. Hopfenanbau) wirtschaftlich die bedeutendste Rolle.
Im Schmalkaldischen Krieg wurde die Stadt durch spanische Truppen weitgehend zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg befand sich Wallenstein auch in Coswig.
Coswig war von 1603 bis 1793 Teil von Anhalt-Zerbst. Das in der Stadt befindliche Schloss wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut und diente bis ins 19. Jahrhundert als Witwensitz und wurde dann teilweise in ein Gefängnis umgebaut. Der Bahnhof der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn wurde am 10. September 1841 eingeweiht.
In der Zeit des Nationalsozialismus war das in einem Flügel des Schlosses untergebrachte Gefängnis stark überbelegt mit 900 Personen (statt vorgesehener 300), darunter vielen aus politischen Gründen, die hier zusammengepfercht wurden. Dazu kamen die 850 Häftlinge des Außenlagers Griebo, von denen etwa 300 aufgrund der unmenschlichen Lebensbedingungen starben. Während des Zweiten Weltkrieges mussten hunderte Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern in Rüstungsbetrieben Zwangsarbeit verrichten. In der Westfälisch-Anhaltinischen Sprengstoff AG (Wasag) kam es 1944 zu einer Detonation, der auch zahlreiche Zwangsarbeiter zum Opfer fielen.
Im Jahr 1987 feierte die Stadt ihr 800-jähriges Bestehen.
Am 2. Juli 2007 wurde die Stadt mit allen Mitgliedsdörfern der Verwaltungsgemeinschaft aufgrund einer Gebietsreform vom Landkreis Anhalt-Zerbst in den Landkreis Wittenberg eingegliedert.
Die Wahlbeteiligung bei der Wahl des Stadtrates der Stadt Coswig (Anhalt) am 13. Juni 2004 lag bei 43,6 %.
Blasonierung: „Im blauen mit zwölf goldenen Sternen bestreuten Schild eine Frauengestalt in langem, silbernem Kleid, golden gekrönt, in der Rechten einen goldenen Stechhelm, die Linke einen Schild haltend. Der Schild gespalten, vorn in silber ein roter golden bewehrter Adler am Spalt, hinten neunmal schwarz-golden geteilt, belegt mit einem grünen Rautenkranz.“
Die Flagge der Stadt Coswig (Anhalt) ist Rot - Blau gestreift mit aufgelegtem Wappen.
Coswig liegt an der Bundesstraße 107 (Tangermünde–Chemnitz) und an der Bundesstraße 187 (Dessau-Roßlau–Wittenberg–Jessen–Schönewalde). Die Bundesstraße 187a wurde zwischen Coswig und Zerbst/Anhalt herabgestuft. Die nächstgelegene Anschlussstelle Coswig zur Bundesautobahn 9 (München–Berlin) liegt etwa 5 km westlich. Im Jahr 2005 fand ein umfangreicher Ausbau des durch Coswig verlaufenden Elberadweges statt.
Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Dessau-Falkenberg/Elster. Am Bahnhof Coswig (Anhalt) gibt es stündlich die Möglichkeit, nach Dessau-Roßlau sowie weiter Richtung Halle (Salle) bzw. Leipzig, oder, in Gegenrichtung, Richtung Lutherstadt Wittenberg - Annaburg zu fahren. Der Bahnhof Coswig (Anhalt) wird von Regionalbahnen der DB Regio fahrplanmässig angefahren.
Als Elbestadt hat Coswig eine Anlegestelle für Fahrgastschiffe. Im Mai 2007 wurde die Marina, eine weitere Anlegestelle für private Schiffsreisende und Bootsbesitzer, eröffnet. Am Ortsrand von Coswig befindet sich außerdem eine Gierseilfähre über die Elbe im Zuge der Kreisstraße K 2376 nach Wörlitz.
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Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."