Das Cognomen (lateinisch für „Beiname“, Plural Cognomina) war der dritte Namensbestandteil der regulären römischen Namengebung (tria nomina). Ursprünglich waren Cognomina wohl den einzelnen Träger charakterisierende Bei- oder Spottnamen (z. B. Cicero = abgeleitet von cicer, dt. „Kichererbse“; „Crassus“ von crassus = „fett“), wurden später aber teilweise innerhalb einer Familie (gens) erblich, wobei meist nur der älteste Sohn das Cognomen des Vaters übernahm. Da es so auch der Unterscheidung bei gleichem Namen diente, kann es als Vorläufer der modernen Nachnamen gelten, die sich in Europa erst seit dem 13. Jahrhundert entwickelt haben (so bedeutet in der heutigen italienischen und katalanischen Sprache, die wie die anderen romanischen Sprachen auf das Lateinische zurückgehen, cognome bzw. cognom denn auch Nachname).
Freigelassene Sklaven führten in der Regel ihren bisherigen (einzigen) Namen als Cognomen, während sie Prae- und Gentilnomen von ihrem früheren Herrn übernahmen.
Bekannte römische Cognomina sind zum Beispiel Scipio, Caesar, Brutus oder Cicero. Weitere Cognomina stehen in der Liste römischer Cognomina.
Vom Cognomen zu unterscheiden ist das Agnomen, ein zusätzlicher Beiname, der eine auffällige Eigenschaft einer Person kennzeichnete oder nach (militärischen) Erfolgen verliehen wurde (z. B. Africanus, Germanicus).
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."