Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode

- Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode -

Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode :

femme russe

Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode (* 2. April 1691 in Gedern; † 25. Oktober 1771 in Wernigerode) war ein deutscher Politiker. Er regierte von 1710 bis 1771 über die seit 1714 unter unmittelbarer Oberhoheit Brandenburg-Preußens stehende Grafschaft Wernigerode im Harz.

[Bearbeiten] Leben

Christian Ernst ist das 10. Kind der 2. Ehe des Grafen Ludwig Christian zu Stolberg. Seine Mutter war die Fürstin Christine von Mecklenburg-Güstrow, Tochter von Gustav Adolf.

Gemäß dem väterlichen Testament vom 23. Januar 1699 erhielt er nach dessen Tod die Grafschaft Wernigerode, über die bislang sein Onkel Graf Ernst zu Stolberg regierte, den Hohnsteinschen Forst südlich von Benneckenstein und die Ansprüche auf das verpfändete Amt Elbingerode (Harz). Nach dem Tod des Vaters 1710 trat er unter Vormundschaft seiner Mutter das Erbe an und nannte sich fortan Graf zu Stolberg-Wernigerode. Er verlegte den Regierungssitz von Ilsenburg zurück nach Wernigerode, dessen Schloss er renovieren und baulich erweitern ließ.

1714 musste Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode in einem Rezess die Oberhoheit Brandenburg-Preußens über die Grafschaft Wernigerode anerkennen.

Am 21. Mai 1738 erließ er eine Primogeniturordnung, die die Erbfolge nur in männlicher Linie vorsah und damit künftige Teilungen der Grafschaft Wernigerode untersagte.

Durch Ableben seines Bruders Heinrich August erbte er 1748 die fränkische Herrschaft Schwarza.

Christian Ernst war Ritter des königlich-preußischen Schwarzen Adlerordens und des königlichen-dänischen Ordens de l'union parfaite. Von 1735 bis 1745 leistete er als Geheimer Rat dem König Christian VI. von Dänemark hilfreiche Dienste.

Unter der Regierung des Grafen Christian Ernst entwickelte sich eine rege Bautätigkeit innerhalb der Grafschaft Wernigerode, so ließ er den Lustgarten im französischen Stil umgestalten und das Gebäude einer Orangerie errichten. Ferner ist ihm die Errichtung des später so genannten Wolkenhäuschen auf dem Brocken zu verdanken.

[Bearbeiten] Nachkommen

Seit dem 31. März 1712 war es mit Sophie Charlotte Gräfin zu Leiningen-Westerburg (*22. Februar 1695; † 10. Dezember 1762) verheiratet. Sie war die Tochter von Johann Anton Graf zu Leiningen-Westerburg in Schadeck und Christine Luise Gräfin zu Sayn-Wittgenstein. Die beiden hatten einen Sohn.

[Bearbeiten] Weblinks


Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

© 2008 Netencyclo - Netencyclo Hauptseite - Datenschutz - Impressum - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Diese Artikel wurde zuletzt am 16. Mai 2007 um 23:12 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.