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Die russisch-orthodoxe Christ-Erlöser-Kathedrale ist mit 73 m das höchste Gebäude Kaliningrads und das größte Kirchengebäude der Oblast Kaliningrad. Seit dem 31. März 2009 dient sie als Metropolitankirche der Diözese von Kaliningrad und Baltijsk.
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Die Kathedrale ist das erste größere russisch-orthodoxe Kirchengebäude in Kaliningrad. Bis dahin mussten orthodoxe Gottesdienste in ehemaligen deutschen protestantischen Kirchen und anderen angepassten Räumen durchgeführt werden. Einwohner der Stadt haben bei einem 1995 durchgeführten Referendum dem Vorhaben, eine Kathedrale auf dem Siegesplatz, dem früheren Hansaplatz vor dem Nordbahnhof zu bauen, zugestimmt. Am 23. Juni 1996 erfolgte in Anwesenheit des damaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin die Grundsteinlegung. Die Einweihung fand im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Oblast Kaliningrad am 10. September 2006 im Beisein Wladimir Putins und des Patriarchen Alexej II. statt.
Die Kathedrale im traditionellen russisch-byzantinischen Stil wurde vom Kaliningrader Architekten Oleg Kopylow entworfen. Ihr Aussehen lehnt sich an die gleichnamige Kathedrale in Moskau an. Es ist ein im Grundriss achteckiges Gebäude mit hervortretenden bogenförmigen Eingangsportalen, einem Hauptturm über dem Altar (dem Chorraum entsprechend) und vier weiteren Zwiebeltürmen. Das Gebäude ist 73 Meter hoch, 31 Meter lang und ebenso breit. Die strenge Symmetrie soll Monumentalität und Bedeutsamkeit des Gebäudes betonen. Eine große Anzahl an Buntglasfenstern soll im und außerhalb des Gebäudes malerische Lichteffekte hervorrufen. Die Kathedrale hat Platz für mehr als 3000 Menschen.
Neben der Kathedrale befindet sich eine ursprünglich als Provisorium gedachte Holzkirche. Diese „kleine Kathedrale“ wurde zwischen Juni und September 1996 neben der Baustelle der Christ-Erlöser-Kathedrale errichtet.