| Carolina Dog | |
|---|---|
| Nicht FCI anerkannt | |
| Herkunftsland | USA |
| Rassenamen | Carolina Dog |
| auch: | American Dingo, Dixie Dingo, North American Native Dog, Indian's Dog, Yellow Dog |
| bekannte Spitznamen: | Ol’ Yaller, Yaller Dog, Yellow Dog |
| Widerristhöhe | 45 bis 61 cm |
| Gewicht | 15 bis 20 kg |
| Liste der Hunderassen | |
Der Carolina Dog ist eine nicht von der FCI anerkannte Hunderasse aus den USA, die sowohl in Menschenhand als auch in freier Wildbahn existiert. Diese Hunde werden im Allgemeinen zu den Pariahunden (diese Verwandtschaft ist aber nicht unumstritten) gezählt und zeigen einige bisher einzigartige Merkmale.
Inhaltsverzeichnis |
Diese Hunde wurden erst in den späten 70er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt.
Dr. I. Lehr Brisbin Jr., Zoologe an der Universität von Georgia, stieß als erster auf die Carolina Dogs, während er an den Ufern des Savannah River arbeitete. Ein streunender weißer Hund mit braunen Markierungen der am Ufer des Flusses entlang wanderte, erregte damals Brisbins Aufmerksamkeit. Brisbin hielt diesen Hund zunächst für einen der vielen Streuner der Gegend, als er aber immer mehr dieser Hunde in Fallen und im Wald entdeckte begann er sich zu fragen, wie viele es von diesen Hunden in der Wildnis geben könnte. Später fand Brisbin eine weitere Hündin in einem Tierheim und nahm in den Jahren danach noch andere dieser Hunde auf.
Über die Herkunft dieser Hunde ist noch nichts Genaues bekannt. Eine Theorie besagt, dass sie bereits vor 8000 Jahren mit Einwanderern über die Bering-Landbrücke gekommen sind und damit zu den ersten Hunden auf amerikanischem Boden gehören könnten.
Bilder europäischer Künstler und Höhlenbilder von Nordamerikanischen Ureinwohnern zeigen Hunde welche dem Carolina Dog äußerlich ähneln. Fossilien von altertümlichen Hunden Nordamerikas zeigen Gemeinsamkeiten mit den Knochen des Carolina Dog. Ob diese Hunde wirklich mit diesen altertümlichen Hunden verwandt sind, wird noch durch DNA-Bestimmung untersucht. Brisbin selber fand Ähnlichkeiten zwischen den Schädeln eines 2000 Jahre alten Hundes und denen der Carolina Dogs, war aber der Meinung, dass die Unterschiede zu groß seien um klar von einer Verwandtschaft ausgehen zu können. Möglicherweise waren diese Hunde früher weiter verbreitet und zogen sich nach der Vertreibung der Ureinwohner in ihren heutigen Lebensraum zurück.
Eine andere Theorie besagt, dass es sich um eine isolierte Population von europäischen oder andersstämmigen Hunden handeln könnte, diese wären dann erst in den letzten Jahrhunderten entstanden. Unterstützt wird diese These dadurch, dass verwilderte Haushunde auch in anderen Teilen der Welt überlebt haben und ähnliche Verhaltensweisen und Aussehen entwickelt haben.
In den 80er Jahren des 20 Jahrhunderts wurden die meisten dieser Hunde für Studien eingefangen.
Die Fellfarben sind sehr vielfältig, von einfarbig (meist tiefes rotbraun, mit helleren Partien um das Maul und an der Unterseite) bis mehrfarbig in verschiedenen Farbstrukturen. Die häufigsten Farben sind rotbraun (hell wie dunkel), weiß mit Flecken, bräunlich, beige, sandfarben, gelb und orange. Der Körperbau ist typisch für Pariahunde: hochbeinig, schlank, quadratisches Gebäude, gerader Rücken, anliegende Kehlhaut, leicht abfallende Kruppe wie beim Dingo aber auch dem Kanaanhund oder dem Korea Jindo Dog.
Der Carolina Dog gilt als anpassungsfähig und ist trotz seiner wilden Herkunft ein liebenswertes Haustier, wenn man seine eigenständige Persönlichkeit achtet. Auch sollte man eine große Portion Hundeverstand mitbringen, wenn man sich auf einen Carolina Dog einläßt. Er gilt als sehr intelligent, fröhlich, entdeckungsfreudig und leicht motivierbar. Bedingt durch seine Herkunft ist er bei mangelnder Sozialisation sehr scheu, bei guter Erziehung ist er sehr freundlich, aber zurückhaltend gegenüber allem Fremden.
Zu ihrem Besitzer gehen diese Hunde eine enge Beziehung ein und sind innerhalb der Familie verschmust, feinfühlig und sehr anhänglich. Wie viele Hunde beobachten sie Mimik und Gestik ihrer menschlichen Rudelmitglieder sehr genau und achten eben so stark auf die Tonlage der Stimmen. Dadurch gehen sie mit kranken und hilfsbedürftigen Menschen anders um als mit gesunden.
Die Hündin kann bis zu dreimal im Jahr läufig sein (die Regel ist aber eher einmal bzw. zweimal im Jahr), was sich in der Wildnis in saisonalbedingte Reproduktionszyklen einbettet und zu einer hohen Anzahl von Welpen führt. Laut Brisbin geschieht das, um eine schnelle Fortpflanzung zu gewährleisten, bevor Krankheiten, wie z.B. Herzwurmbefall, zuschlagen würden. Einige schwangere Hunde graben Höhlen und bringen ihre Jungen dort zur Welt. Nach der Geburt oder während der Tragezeit schiebt die Hündin mit ihrer Schnauze Sand über die Exkremente.
Im Herbst graben diese Hunde auch „Schnauzen-Löcher“, hunderte kleiner Löcher, die genau auf ihre Schnauzen passen. Hündinnen zeigen dieses Verhalten allerdings öfter als Rüden. Diese Löcher sind in bestimmten Mustern angeordnet. Die Gründe für dieses Verhalten sind unbekannt.
Die Rudel-Dynamik war ebenfalls neu für die Forscher, Welpen werden gemeinsam versorgt. Gejagt wird in einer sehr effektiven Rudelformation. Beim Jagen von Schlangen benutzen sie eine Peitschen-Bewegung, durch die die Schlangen in der Luft „zerbrochen“ werden.
Sie gelten ebenfalls als sehr flexibel und geschickt in ihren Bewegungen und sind gute Kletterer.
Diese Hunde leben in isolierten Pinien- und Zypressen Sümpfen im Südosten der Vereinigten Staaten, in sehr dünn besiedelten Gebieten.
Aufgrund seiner wilden Vergangenheit haben auch Carolina Dogs in Menschenhand keine rassetypischen Krankheiten. Sie werden im Durchschnitt 14 bis 15 Jahre alt. Aufgrund des kurzen Fells, pflegt sich dieser Hund praktisch von selbst. Bürsten wird zwar empfohlen, ist aber nicht notwendig und gebadet werden sollten diese Hunde nur, wenn wirklich nötig.
Der Carolina Dog ist nicht von der FCI anerkannt. Wird aber von der American Rare Breed Association und dem United Kennel Club anerkannt. Die ARBA führt diese Hunde in der Gruppe „Spitze und Urtümliche Hunde“. Die UKC hat sie als Pariahunde klassifiziert, ähnlich wie den Basenji und den Thai Ridgeback.
Der Fortbestand dieser Hunde als Rasse in Menschenhand scheint eher gesichert als der der Wildpopulationen. Teilweise um den, aus Sicht dieser Züchter, kleinen Gen-Pool dieser Hunde vor allzu großer Inzucht zu schützen. SIe gelten im Süden der USA als überlegene Spür- und Wachhunde. Bei der Zucht sollte darauf geachtet werden, dass die Hunde körperlich in der Lage sind in der Wildnis zu überleben. Rasur und Kupieren von Ohren und Schwanz sind verboten.
Es wird angenommen, dass der Lebensraum dieser Hunde sie zu dem gemacht hat was sie sind. Aufgrund zunehmender Besiedlung, Vermischung mit anderen Hunden und der Einwanderung von Kojoten besteht eine ernsthafte Gefahr für den Fortbestand der Wildpopulation. Es wird angenommen, dass Kojoten mit diesen Hunden konkurrieren, sie fressen bzw. sich mit ihnen vermischen. Die Hauptgefahr für die genetische „Reinheit“ dieser Hunde besteht in der Vermischung mit anderen Haushunden.
Aufgrund dieser Lage haben es sich einige Privatleute zur Aufgabe gemacht diese Hunde zu züchten bzw. über sie aufzuklären.
Hunde, Haushund, Pariahund, Dingo, Tuscany Dog Project
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."