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| Gesamtlänge: | 129 km | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bundesländer: | Nordrhein-Westfalen Niedersachsen |
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Anschlussstellen und Bauwerke
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Die Bundesautobahn 30 (Abkürzung: BAB 30) – Kurzform: Autobahn 30 (Abkürzung: A 30) – ist eine Autobahn in Deutschland und verläuft in West-Ost-Richtung, beginnend an der niederländischen Grenze, bis Bad Oeynhausen in Ostwestfalen-Lippe. An der Grenze besteht Anschluss an die niederländische A1, daher ist die A 30 Teil der wichtigen europäischen Verbindung Berlin–Amsterdam. Sie ist eine wichtige Verbindung von Hannover/Minden nach Osnabrück, Münster und in die Niederlande und Teil der Europastraße 30.
Inhaltsverzeichnis |
Als Verlängerung der niederländischen Autobahn A1 beginnt die Bundesautobahn 30 an der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Nordhorn und Bad Bentheim und unterquert Ihrem Verlauf nach Osten folgend zuerst bei Schüttorf die Bundesautobahn 31, so dass bereits hier direkte Verbindungen nach Süden ins Ruhrgebiet und weiter bis Köln sowie nach Norden Richtung Emden bestehen. Weiter führt sie an Rheine vorbei und kreuzt bei Osnabrück die A 1 und die A 33, wodurch Anschlüsse nach Norden in Richtung Bremen (A 1) und nach Süden in Richtung Münster (A 1) und Bielefeld (A 33) bestehen.
Etwa 50 Kilometer weiter östlich geht die A 30 schließlich westlich von Bad Oeynhausen in die B 61 über, auf der der Verkehr durch den Kurort rollt. Östlich der Stadt liegt dann noch ein Kilometer der A 30, der weiter zur A 2 führt. Hier endet die A 30 schließlich und geht in die B 514 über. Ein Lückenschluss der Autobahn bei Bad Oeynhausen ist zurzeit im Bau. Bis zur Fertigstellung ist Bad Oeynhausen wohl der einzige Kurort, durch dessen Mitte der Verkehr einer stark frequentierten Autobahn läuft. Im Stadtgebiet gibt es häufig Staus; Verkehrsprognosen gehen von einer weiteren Zunahme insbesondere des Schwerlastverkehrs auf der A 30 aus, so dass ein Lückenschluss notwendig wurde.
Die ersten Planungen gehen auf das Jahr 1933 zurück als mit den Niederlanden eine internationale Autostraße über Oldenzaal, Bad Bentheim, Salzbergen und Rheine geplant wurde. Die Netzpläne für die Reichsautobahn enthielten 1938 bis 1940 eine Strecke, die südlich an Salzbergen, nördlich an Rheine und südlich an Osnabrück vorbeiführen und im Raum Herford/Bielefeld auf die heutige A 2 treffen sollte.
Spätere Planungen sahen dann vor, die A 30 entlang der B 65 bis nach Hannover zu führen. Diese Planungen wurden aber aufgegeben; lediglich die Ortsumgehung von Stadthagen und die Südumgehung von Minden im Zuge der Bundesstraße 65 sowie Teile einer geplanten Anschlussstelle in Laatzen, die heute als Festplatz genutzt wird, deuten heute noch auf die frühere Planung hin. Im Bereich des Laatzener Festplatzes wurde beim Bau der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg der DB auch bereits eine Bahnbrücke über die geplante Autobahn gebaut. Diese Brücke wird heutzutage nur für eine Verbindung zum Festplatz und für einen Fuß- und Radweg genutzt. Wäre die A 30 entsprechend dieser Planung nach Hannover verlängert worden, dann hätte der heutige Abschnitt der A 30 zwischen der Anschlussstelle Rehme und dem Autobahnkreuz Bad Oeynhausen die Bezeichnung A 339 erhalten.
Die Schließung der Autobahnlücke bei Bad Oeynhausen wurde 38 Jahre lang geplant,[1] wobei sie von Streitigkeiten um die Streckenführung immer wieder verzögert wurde. Als Alternativen zu einer Nordumgehung der Stadt wurden vor allem eine Streckenführung südlich von Bad Oeynhausen vom Dreieck Löhne zur A 2 bei Exter („Südumgehung“) und der Verlauf entlang der bisherigen Strecke durch die Stadt in Trogbauweise genannt.
Im Januar 2007 erließ die Bezirksregierung Detmold auf Antrag des Landesbetriebs Straßenbau NRW einen Planfeststellungsbeschluss für den Bau dieses letzten Abschnitts der A 30 als Nordumgehung. Das knapp 10 km lange Teilstück erhält zwei neue Anschlussstellen, 28 Brücken und einen Tunnel.
Eine Bürgerinitiative, die sich gegen den Bau der Autobahn einsetzt, klagte gegen den Planfeststellungsbeschluss vor dem Bundesverwaltungsgericht, das seit Dezember 2006 erst- und letztinstanzlich für Verfahren im Zusammenhang mit größeren Autobahnbauprojekten zuständig ist. Im Juli 2008 wies das Gericht die Klage als unbegründet ab.[2]
Der Bau wurde am 22. Oktober 2008 begonnen.[3] Die Gesamtbauzeit wird etwa fünfeinhalb Jahre betragen, so dass eine Verkehrsfreigabe der Nordumgehung Bad Oeynhausens – und damit die Fertigstellung der gesamten A 30 – für die erste Jahreshälfte 2014 zu erwarten ist.
Gebaute Strecken:
Hauptstrecken: A 1 | A 2 | A 3 | A 4 | A 5 | A 6 | A 7 | A 8 | A 9
Über- und regional: A 10 | A 11 | A 12 | A 13 | A 14 | A 15 | A 17 | A 19 | A 20 | A 21 | A 23 | A 24 | A 25 | A 26 | A 27 | A 28 | A 29 | A 30 | A 31 | A 33 | A 37 | A 38 | A 39 | A 40 | A 42 | A 43 | A 44 | A 45 | A 46 | A 48 | A 49 | A 52 | A 57 | A 59 | A 60 | A 61 | A 62 | A 63 | A 64 | A 65 | A 66 | A 67 | A 70 | A 71 | A 72 | A 73 | A 81 | A 92 | A 93 | A 94 | A 95 | A 96 | A 98 | A 99
Regional und lokal: A 100 | A 103 | A 111 | A 113 | A 114 | A 115 | A 117 | A 143 | A 210 | A 215 | A 226 | A 250 | A 252 | A 253 | A 255 | A 261 | A 270 | A 280 | A 281 | A 293 | A 352 | A 391 | A 392 | A 395 | A 445 | A 480 | A 485 | A 516 | A 524 | A 535 | A 540 | A 542 | A 544 | A 553 | A 555 | A 559 | A 560 | A 562 | A 565 | A 571 | A 573 | A 602 | A 620 | A 623 | A 643 | A 648 | A 650 | A 656 | A 659 | A 661 | A 671 | A 672 | A 831 | A 861 | A 864 | A 952 | A 980 | A 995
Geplante oder ehemalige Strecken (unvollständig):
A 16 | A 18 | A 22 | A 32 | A 34 | A 35 | A 36 | A 41 | A 47 | A 51 | A 54 | A 55 | A 56 | A 74 | A 77 | A 80 | A 82 | A 83 | A 85 | A 86 | A 87 | A 88 | A 89 | A 90 | A 91
A 102 | A 104 | A 105 | A 106 | A 107 | A 205 | A 241 | A 314 | A 339 | A 369 | A 376 | A 388 | A 430 | A 441 | A 443 | A 545 | A 552 | A 647 | A 652 | A 655 | A 680 | A 683 | A 687 | A 722 | A 731 | A 752 | A 833 | A 834 | A 862 | A 863 | A 985 | A 999
Koordinaten: 52° 14′ 40″ N, 8° 5′ 33,3″ O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."