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Eine Bucht ist eine überwiegend flach gegliederte "Einbiegung" eines Gewässers oder einer Landfläche.
Die Größe von Buchten, in denen sich teils Inseln, Inselgruppen, Halbinseln, Eilande und Wattenmeere sowie kleine bzw. nur recht niedrige Becken befinden, kann wenige Meter oder mehrere hundert Kilometer Breite bzw. Ausdehnung betragen. Eine kleine Bucht wird auch als Anse bezeichnet.
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Unter einer in einem Gewässer liegenden Bucht versteht man einen Abschnitt eines Sees oder Meers, der in den Ufer- bzw. Küstenbereich hineinragt und eine "Ausbeulung" darstellt. Oft werden sie durch Nehrungen vom offenen Meer abgetrennt. Meeresbuchten mit einer Öffnung zum offenen Meer von weniger als 24 Seemeilen (Art. 10 SRÜ) zählen völkerrechtlich zu den Inneren Gewässern.
Unter einer auf einer Landfläche liegenden Bucht versteht man den Abschnitt eines Festlands oder einer Insel, der in umliegende Gebirge hineinragt, somit eine "Ausbeulung" darstellt und meist in Tiefländer überleitet.
Eine Meeresbucht, die durch einen Gletscher gebildet wurde, heißt, je nach Art ihrer Entstehung, Förde oder Fjord. Buchten, die aus Flusstälern hervorgegangen sind, werden als Ria bezeichnet.