Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Braunschweig-Schöninger Eisenbahn

- Braunschweig-Schöninger Eisenbahn -

Braunschweig-Schöninger Eisenbahn :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Braunschweig-Schöninger Eisenbahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Braunschweig-Schöninger Eisenbahn
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
BSicon .svgBSicon STR.svg
von Derneburg
BSicon .svgBSicon DST.svg
Braunschweig-Nord
BSicon .svgBSicon xABZlf.svg
nach Braunschweig-Rühme
BSicon .svgBSicon xKRZo.svg
Braunschweig–Uelzen
BSicon .svgBSicon exABZlg.svg
von Braunschweig-Gliesmarode
BSicon exKBHFa.svgBSicon exSTR.svg
37,6 Braunschweig Nordost
BSicon exSTR.svgBSicon exBHF.svg
Braunschweig Ost
BSicon exABZrg.svgBSicon exABZrf.svg
Schuntertalbahn
BSicon exBS2l.svgBSicon exBS2c3.svg
BSicon exBHF.svg
33,8 Schapen
BSicon xKRZo.svg
Braunschweig–Magdeburg
BSicon exHST.svg
Waldfrieden
BSicon exBHF.svg
30,8 Rautheim
BSicon exBHF.svg
27,2 Hötzum
BSicon exABZlf.svg
nach Schöningen, siehe unten
BSicon exBHF.svg
24,6 Salzdahlum
BSicon exBHF.svg
21,4 Ahlum
BSicon exHST.svg
Wendessen
BSicon xKRZo.svg
Wolfenbüttel–Helmstedt
BSicon xABZlg.svg
von Wolfenbüttel
BSicon eHST.svg
Groß Denkte
Bahnhof ohne Personenverkehr<!-– Dienststation, Betriebs- oder Güterbahnhof-->
15,0 Wittmar
BSicon xABZlf.svg
zum Forschungsbergwerk Asse
BSicon exBHF.svg
11,2 Remlingen
BSicon exBHF.svg
9,2 Semmenstedt
BSicon exBHF.svg
2,6 Winnigstedt
BSicon exABZrg.svg
von Jerxheim
BSicon exABZrg.svg
von Heudeber-Danstedt
BSicon exBHF.svg
0,0 Mattierzoll
BSicon exSTR.svg
nach Börßum
BSicon .svg
BSicon exLUECKE.svg
von Braunschweig, siehe oben
BSicon exBHF.svg
31,2 Hötzum
BSicon exABZrf.svg
nach Mattierzoll, siehe oben
BSicon exBHF.svg
28,6 Sickte
BSicon exBHF.svg
26,4 Veltheim (Ohe)
BSicon exABZrg.svg
vom Elmkalkwerk Hemkenrode
BSicon exBHF.svg
25,1 Lucklum
BSicon exBHF.svg
23,1 Evessen
BSicon exBHF.svg
18,8 Kneitlingen-Ampleben
BSicon exBHF.svg
15,8 Schöppenstedt Nord
BSicon exBHF.svg
13,2 Eitzum (Elm)
BSicon exBHF.svg
9,3 Groß Dahlum
BSicon exBHF.svg
7,2 Wobeck
BSicon exBHF.svg
4,2 Twieflingen
BSicon exABZlf.svg
zum Zementwerk
BSicon exBHF.svg
2,7 Hoiersdorf Süd
BSicon exABZlg.svg
von Wolfenbüttel
BSicon exABZlg.svg
von Oschersleben
BSicon exBHF.svg
0,0 Schöningen
BSicon exABZrf.svg
nach Eilsleben
BSicon exSTR.svg
nach Helmstedt

Die Braunschweig-Schöninger Eisenbahn AG (BSE), war eine Eisenbahngesellschaft im Osten des heutigen Niedersachsen. Ihre Strecken umfassten das Altenautal zwischen Elm und Asse bis 1971 wie eine Klammer. Noch heute zeugen einige gut erhaltene Bahnhofsgebäude und Bahndämme von dieser Vergangenheit. Zeitweilig hatte die BSE einen Fuhrpark von 2.300 Waggons. Sie bediente über fünfzig Jahre lang den Personenverkehr in dieser Region, den Güterverkehr sogar noch einige Jahrzehnte länger. Die Bahn wurde im Volksmund Bimmel-Lutchen genannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Am 22. August 1898 ermächtigte das Herzöglich Braunschweigisch-Lüneburgische Staatsministerium sein Eisenbahnkommissariat zum Bau einer eingleisigen, normalspurigen Nebenbahn von Braunschweig zu den Endpunkten Mattierzoll und Schöningen mit einem Abzweig in Sickte. Dieser Abzweig wurde dann aber nach Hötzum verlegt.

Eigentümer war eine Aktiengesellschaft, die am 27. August 1900 unter anderem vom Braunschweigischen Staat, der Westdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft und der Firma Lenz & Co. GmbH gegründet worden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg besaß die AG für Verkehrswesen mehr als 50 % des Kapitals. Die Aktiengesellschaft wurde nach der Einstellung des Bahnbetriebs in die BSE Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH umgewandelt.

Das hügelige Gelände an Elm und Asse bereitete den Planern (Vertretern der Eisenbahnbrigade Berlin) laut Zwischenbericht vom 10. März 1899 große Schwierigkeiten. Der erste Spatenstich für die insgesamt 72 Kilometer lange Strecke der BSE wurde am 30. Mai 1900 ausgeführt, der erste Güterzug rollte am 11. November 1901, der Personenverkehr folgte am 15. Februar 1902. Viele Ausflügler fuhren damals mit den Dampfzügen zu Elm und Asse.

Die BSE führte anfangs ihren Betrieb selbst und betrieb zeitweise auch die anschließende Oschersleben-Schöninger Eisenbahn-Gesellschaft. Später übernahm im Rahmen des Lenz-Konzerns die Allgemeine Deutsche Eisenbahn-Betriebs-GmbH diese Aufgaben. Nach 1945 führte die Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft den Betrieb der BSE bis zum Ende.

Schwierige Jahre begannen für die Privatbahn, als 1945 der Eiserne Vorhang fiel. Zwar wurde der Höchststand der Fahrgastzahlen mit 872.000 im Jahr 1948 erreicht. Aber die Anschlüsse über die neue Grenze entfielen und nach der Währungsreform sanken die Fahrgastzahlen wie bei fast allen Nebenbahnen rapide. Bereits am 14. Dezember 1949 wurde eine eigene Omnibuslinie eröffnet, der noch weitere – unter anderem nach Wolfenbüttel – folgten, so dass dafür eine eigene Tochtergesellschaft gegründet wurde. Diese übertrug das Busnetz 1970/71 an die Deutsche Bundesbahn und übernahm dafür Linien im Bereich der Teutoburger Wald Eisenbahn, die ebenfalls zum AGV-Konzern gehörte.

Auf der Schiene wurde der Personenverkehr zwischen Hötzum und Mattierzoll am 1. Juli 1950, auf der Strecke Braunschweig–Schöningen am 1. Oktober 1954 eingestellt. Danach fuhren nur noch Güterzüge. Das endgültige Aus für die BSE kam, als die Schöninger Saline 1970 ihren Betrieb einstellte; bereits 1964 war der Salzbergbau in der Asse beendet worden. Die letzte Bilanz der BSE wies einen Verlust von 1,29 Millionen Mark aus. Die endgültige Einstellung des Güterverkehrs erfolgte zum 1. Juli 1971. Anschließend folgte der Abbau der Gleise.

[Bearbeiten] Strecken

BSE im Altenautal

Die Züge begannen ursprünglich im Bahnhof Braunschweig Nord der Braunschweigischen Landes-Eisenbahn (BLE) und trennten sich von ihr erst in Braunschweig Ost (damals Gliesmarode West). Noch vor dem Ersten Weltkrieg richtete die BSE einen eigenen Endpunkt ein, den Bahnhof Braunschweig Nordost. Im Gewerbegebiet Gliesmarode befand sich das Bahnbetriebswerk mit Reparaturwerkstatt und Lokomotivschuppen. Von hier aus führte die Trasse in Richtung Volkmarode, um kurz davor nach rechts zu schwenken. Am Rande der Buchhorst entlang ging es zum Bahnhof Schapen (s. u.), heute noch verbunden mit dem Gasthaus Schäfersruh und von dort quer durch die Buchhorst zum Bahnhof Rautheim. Auf der westlichen Seite der Straße wendeten sich die Gleise in Richtung Süden. Hinter dem Lagholz führte die Strecke zum Bahnhof Hötzum, wo sie sich teilte:

Ehemaliger BSE-Bahnhof Kneitlingen-Ampleben

[Bearbeiten] Erinnerungen

Heute sieht man von der ehemaligen Bahnstrecke teilweise noch die Trassen, die zu Wander- und Radwegen geworden sind oder, von Bäumen und Sträuchern bewachsen, aus der Feldmark hervorstechen. Einzig die Strecke Wendessen-Groß Denkte-Wittmar wurde Ende der 1970er Jahre völlig erneuert, mit neuen Straßenbrücken versehen und bis zum Salzschacht Asse II ausgebaut. Diese Strecke wurde an das Gleisnetz der Bundesbahn angeschlossen. Nachdem die Strecke zunächst zum Transport von Atommüll genutzt worden war, der in das Versuchslager Asse II eingebracht wurde, wurde bis 2002 Abraumsalz aus Ronnenberg eingelagert, um das Grubengebäude zu sichern.

Der 1906 erbaute Bahnhof Schapen, einst Verladestation für die heimische Konservenindustrie, wird dauerhaft die städtische Ausstellung über Riddagshausen aufnehmen. In den Sommermonaten erhält man Informationen über das Europareservat. Ein traditionelles Stück Braunschweig, die Kombination von Ausflugsgaststätte „Schäfer’s Ruh“ und Bahnhof, konnte so fortbestehen.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

rencontre

Braunschweig-Schöninger Eisenbahn - En savoir plus

Rencontre Braunschweig-Schöninger Eisenbahn - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2010 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.