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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Lahn-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Braubach | |
| Höhe: | 65 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,26 km² | |
| Einwohner: | 3105 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 153 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56338 | |
| Vorwahl: | 02627 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EMS | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 41 501 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausstr. 8 56338 Braubach |
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| Webpräsenz: | ||
| Stadtbürgermeisterin: | Rita Wolf (SPD) | |
Die Stadt Braubach liegt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Die Stadt ist Sitz der Verbandsgemeinde Braubach. Besonders bekannt geworden ist sie durch die Lage unterhalb der Marksburg, der einzigen unzerstörten Burg am Mittelrhein.
Inhaltsverzeichnis |
Braubach liegt am rechten Ufer des Rheins etwa zehn Kilometer südlich von Koblenz, dort wo der Mühlbach als rechter Zufluss des Rheins zwei tiefe Täler in das Rheinische Schiefergebirge eingeschnitten hat. Diese Täler sorgen zum einen dafür, dass hier Straßen vom Rhein zu den umliegenden Ortschaften im Taunus gebaut werden konnten, zum anderen umschließt eines dieser Täler fast von allen Seiten mit Steilhängen einen einzeln stehenden Berg südöstlich von Braubach, der somit für die Anlage einer Burg ideale Voraussetzungen bietet. Hier wurde die Marksburg errichtet.
Am 10. Juni 1979 wurde die Gemeinde Hinterwald nach Braubach eingemeindet.
Die Kelten besiedelten den Marksburgberg bereits in der La-Tène-Zeit (ca. 400 bis 100 v. Chr.).
691 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Brubach. Es geht dabei um einen Weinberg, den der Franke Helmgar zu seinem Seelenheil der Basilika St. Cassius und Florentius schenkte, der heutigen Münsterkirche in Bonn. Dies ist zugleich das erste schriftliche Zeugnis zum rechtsrheinischen Weinbau.
Vermutlich entstand mit dem Bau der Marksburg (erstmals 1231 urkundlich erwähnt) eine städtische Ansiedlung unterhalb der Burg im Bereich der heutigen Altstadt.
König Rudolf von Habsburg erteilte am 1. Dezember 1276 Gottfried von Eppstein für dessen Stadt Braubach am Rhein die gleichen Rechte wie die anderer Städte des Reiches und genehmigte die Führung des Namens einer Freistadt. Die Eppsteiner besaßen Burg und Stadt als kurpfälzisches Lehen. 1283 wurden die Grafen von Katzenelnbogen mit Eberhard I. Landesherren; 1479 unter Heinrich III. die Landgrafen von Hessen, die 1527 die Reformation einführten.
Philipp II. von Hessen-Rheinfels erbaute von 1568 bis 1571 am südlichen Ende der Stadt das Schloss Philippsburg als Residenz.
Am 4. April 1816 wurde die Stadt Sitz des herzoglich nassauischen Amtes Braubach.
Braubach gehört zum katholischen Bistum Limburg, Bezirk Rhein-Lahn, Pastoraler Raum Braubach/Kamp-Bornhofen, Kirchengemeinde Hl. Geist, und zur Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, Propstei Süd-Nassau, Dekanat Nassau.
Die Altstadt mit ihren engen Gassen ist noch heute geprägt durch zahlreiche Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.
Weinbau, Handwerk und Bergbau (1301 erstmals urkundlich erwähnt) sicherten den Haupterwerb der Braubacher Bevölkerung. Heute ist die ehemalige Blei- und Silberhütte, deren wegen des im Betrieb anfallenden Hüttenrauchs auf die Höhe führende Abgaskanäle in markanten Schornsteinen endeten, ein moderner Recyclingbetrieb für die Aufbereitung von Akkuschrott.
Schon im 19. Jahrhundert wurde der vornehmlich von der Marksburg bestimmte Tourismus neben der Hütte zum wichtigen Wirtschaftsfaktor. Daneben ist Braubach vom Weinbau geprägt.
Der Rheinsteig von Bonn nach Wiesbaden führt über die Marksburg und der Rhein-Camino (Jakobsweg) entlang des Rheines bis Straßburg und Basel geht durch den Ort.
Der Stadtrat besteht aus 20 Ratsmitgliedern.
| SPD | CDU | FBL | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|
| 20041 | 8 | 7 | 5 | 20 |
1 Ergebnis der Kommunalwahlen vom 13. Juni 2004. Die Wahlbeteiligung der Stadtratswahlen lag bei 63,6%.
Großfeuerwerke und Schiffskonvoi am zweiten Samstag im August entlang von Spay, Braubach mit der Marksburg, Brey, Rhens, Koblenz-Stolzenfels mit Schloss Stolzenfels, Lahnstein mit der Burg Lahneck und der Mündung der Lahn zum Höhenfeuerwerk von der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz
Seit 1922 wird das Winzerfest gefeiert. Die Braubacher Winzer sahen eine Möglichkeit, ihre Weinkeller für die neue Ernte frei zu bekommen und dabei noch ein paar Groschen zu verdienen. Zunächst wurden dazu einfach ein paar Fässer auf die Straße gestellt und die Braubacher Bürger, die der Geselligkeit sehr aufgeschlossen gegenüber stehen, nutzten diesen Ausschank so rege, dass eine feste Einrichtung daraus wurde. Man einigte sich auf das erste Wochenende im Oktober, da dieser Termin in der Regel vor der jährlichen Weinlese lag. Damit hatte man auch gleichzeitig das letzte Winzerfest der Saison am Mittelrhein.
Der Braubacher Weihnachtsmarkt, bekannt für seine romantische Kulisse in der Altstadt und seine stimmungsvolle Atmosphäre, öffnet am zweiten Adventswochenende jeweils ab 14:00 Uhr seine Tore.
Von der Obermarktstraße über den historischen Marktplatz bis in die Schloßstraße erstrecken sich die Stände. Vorwiegend Hand- und Bastelarbeiten bestimmen das Angebot. Dieses reicht von Trockenfloristik, Filetstickereien, Patchworkarbeiten über selbst gemachte Uhren und Holzsachen bis hin zu Krippen mit Zubehör. Die Stadt Braubach als Veranstalter legt Wert auf die Auswahl der Stände. Bevorzugt werden Hobbykünstler und Waren, die zum Thema Advent und Weihnachten passen.
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