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| Klassendetails | |
|---|---|
| Schiffstyp | Linienschiff |
| Einheiten | 4 |
| Dienstzeit | 1893 - 1918 |
| Schwesterschiffe | |
| SMS Kurfürst Friedrich Wilhelm SMS Brandenburg SMS Weißenburg SMS Wörth |
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| Technische Daten | |
| Wasserverdrängung | Konstruktion: 10.013 t Maximal: 10.670 t |
| Länge | 115.7 m |
| Breite | 19,5 m |
| Tiefgang | 7,9 m |
| Bewaffnung |
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| Panzerung |
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| Antriebsanlage |
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| Maschinenleistung | Dauerlast: ca. 10.000 PSw |
| Brennstoffvorrat | 1.050 t Kohle |
| Geschwindigkeit | 16,3 kn |
| Fahrbereich | 4500 sm bei 10 kn |
| Besatzung | 568 - 591 Mann |
Die Brandenburg-Klasse war eine Klasse von vier Linienschiffen, den ersten modernen Schlachtschiffen der deutschen Kaiserlichen Marine, die bereits vor Dienstantritt von Admiral Tirpitz als Oberkommandierender der Marine gebaut wurden. Entgegen der sonst üblichen Praxis der deutschen Marinetradition ist sie nicht nach dem Typschiff Kurfürst Friedrich Wilhelm, sondern nach der als zweites Schiff vom Stapel gelaufenen Brandenburg benannt.
Inhaltsverzeichnis |
Brandenburg und Wörth verblieben bis 1918 in Dienst, zu Beginn des Ersten Weltkrieges gehörten sie zum V. Geschwader und wurden dann zur Küstenverteidigung eingesetzt. Die Wörth wurde 1919, die Brandenburg 1920 in Danzig demontiert.[1]
Zwei der Schiffe, die Kurfürst Friedrich Wilhelm und die Weißenburg, wurden 1910 an das Osmanisches Reich verkauft. Die Kurfürst Friedrich Wilhelm wurde in Barbaros Heireddin umbenannt und am 8. August 1915 durch das britische U-Boot HMS E11 versenkt. Die Weißenburg erhielt den Namen Torgut Reis, verblieb dann in bis in die 1950er Jahre als Wohnschiff bei der Türkischen Marine.[1]
Die vier Schiffe der Brandenburg-Klasse waren die ersten mit Funk ausgestatteten Schiffe der deutschen Marine.
Die Aufstellung der schweren Artillerie von sechs 28-cm-Geschützen in drei Doppeltürmen auf der Mittschiffslinie war fortschrittlich, da dies Breitseitenfeuer mit allen Geschützen nach beiden Seiten ermöglichte. Bei den darauf folgenden Schiffen der sogenannten Kaiser-Friedrich-III.-Klasse ging man wieder auf das kleinere Kaliber von 24 cm und lediglich vier Geschütze vorn und achtern zurück.
Die Dicke der Gürtelpanzerung betrug ca. 400 mm, um Geschossen des damals schwersten Kalibers 41,2 cm standzuhalten. Aufgrund des Gewichts der Panzerung, war die darüber liegende Außenhaut gänzlich ungeschützt. Die Schiffe Kurfürst Friedrich Wilhelm und Weißenburg erhielten noch eine herkömmliche Compound-Panzerung aus Nickelstahl und Weicheisen, während die beiden anderen Schwesterschiffe, Brandenburg und Wörth, bereits mit dem modernen KC (Krupp-cemented) Chrom-Nickelstahl-Panzer geschützt wurden. Letzterer hatte die doppelte Festigkeit gegenüber dem Compound-Panzer, d. h. 200 mm KC-Panzer entsprach der Schutzwirkung von 400 mm Compound-Panzer.
SMS Kurfürst Friedrich Wilhelm | SMS Brandenburg | SMS Weißenburg | SMS Wörth
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