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Bliesgau

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Der Bliesgau am Unterlauf der Blies
Typisches Landschaftsbild des Bliesgaus
Lage des Biosphärenreservats Bliesgau
Weide im Bliesgau mit Kühen

Der Bliesgau ist eine Region im Saarland am Fluss Blies, einem rechten Zufluss der Saar. Der Bliesgau ist eine Landschaft mit sanften Hügeln, weiten Streuobstwiesen und ist geprägt vom Muschelkalkboden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Der Bliesgau gehört geologisch zum Pfälzisch-Saarländischen Muschelkalkgebiet und liegt südöstlich von Saarbrücken und grenzt ans benachbarte Frankreich. Im Wesentlichen umfasst er das Gebiet der Stadt Blieskastel und der beiden Gemeinden Gersheim und Mandelbachtal.

Historisch und kulturell verbunden und mit den oben genannten drei Kerngemeinden im Zweckverband Biosphärenreservat Bliesgau zusammengeschlossen sind auch Kleinblittersdorf, Kirkel, Teile der Kreisstadt Homburg und die Mittelstadt St. Ingbert.

[Bearbeiten] Geschichte

Die ältesten Siedlungsspuren stammen aus der mittleren Steinzeit. Bekannt ist der Gollenstein, ein 4000 Jahre alter Menhir. Bei Rubenheim (Ortsteil von Gersheim) und Wolfersheim (Stadtteil von Blieskastel) wurden 32 Grabhügel entdeckt.

Bei Reinheim wurde 1954 ein keltisches Fürstinnengrab gefunden. Es ist heute Teil des "Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim". In dieser Anlage befinden sich auch Überreste einer römischen Siedlung.

Im Mittelalter war der Bliesgau eine Grafschaft. Als Gaugrafen treten auf:

[Bearbeiten] Biosphärenregion

Am 26. Mai 2009 wurde der Bliesgau durch die UNESCO als deutsches Biosphärenreservat anerkannt[1]. Alle im Bliesgau liegenden Gemeinden hatten sich dafür eingesetzt. Für eine rasche Umsetzung wurde im Mai 2001 ein Förderverein "Freunde der Biosphärenregion Bliesgau e.V." gegründet, dem 2006 der Zusammenschluss der sechs Kommunen Blieskastel, Mandelbachtal, Gersheim, Kleinblittersdorf, Kirkel, Homburg und St. Ingbert zum "Zweckverband Biosphärenreservat Bliesgau" folgte. Diesem Zweckverband gehören außerdem der Saarpfalz-Kreis und das Saarland als Mitglieder an. Zweckverbandsvorsteher ist seit 2009 Bürgermeister Herbert Keßler aus Mandelbachtal.

[Bearbeiten] Sehenswertes

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Referenzen

  1. http://portal.unesco.org/science/en/ev.php-URL_ID=7661&URL_DO=DO_TOPIC&URL_SECTION=201.html

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Literatur

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