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| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Burgenland | |
| Politischer Bezirk | Oberwart (OW) | |
| Fläche | 39 km² | |
| Koordinaten | 47° 24′ N, 16° 15′ O47.40516.255555555556619Koordinaten: 47° 24′ 18″ N, 16° 15′ 20″ O | |
| Höhe | 619 m ü. A. | |
| Einwohner | 2.309 (1. Apr. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 7434 | |
| Gemeindekennziffer | 1 09 02 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Marktgemeinde Bernstein 7434 Bernstein |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Robert Marth (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2007) (23 Mitglieder) |
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| Lage der Marktgemeinde Bernstein | ||
Burg Bernstein |
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Bernstein ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Borostyánkő.
Der Ort ist vor allem durch seine Burg und den dort zu findenden grünen Edelserpentin bekannt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt im Südburgenland auf 619 Meter Seehöhe.
Ortsteile der Marktgemeinde sind Bernstein, Dreihütten, Redlschlag, Rettenbach und Stuben.
| Deutscher Ortsname | Ungarischer Ortsname | Kroatischer Ortsname |
|---|---|---|
| Bernstein | Borostyánkő | - |
| Dreihütten | Háromsátor | - |
| Redlschlag | Újvörösvágás | - |
| Rettenbach | Mencsér | - |
| Stuben | Edeháza | - |
Das Wahrzeichen von Bernstein ist die im 14. Jahrhundert erstmals erwähnte Burg Bernstein; sie ist die höchstgelegene Burg des Burgenlandes.
Der Name des Ortes leitet sich von der Bernsteinstraße ab, von der ein Seitenarm als „Via Magna“ im Tauchental vorbeiführte.
Das Gebiet von und um Bernstein war Jahrhunderte vor Christi Geburt von Keltischen Stämmen bewohnt. Erstmalig wurde der Ort 1388 als Dorf unter der Burg Porostyan gelegen urkundlich erwähnt. Seit dem 12. Jahrhundert wurde Bergbau betrieben. Zuerst wurde nur Eisen gefördert, ab dem 16. Jahrhundert ebenso Schwefel, Kupfer, Kupfervitriol, Silber und sogar Gold.
Das Wappen von Bernstein stammt aus dieser Zeit; es zeigt einen Hauerbrunnen (Förderschacht) mit zwei Bergknappen. Anfang des 19. Jahrhunderts fand der Bergbau vorerst ein Ende.
Bernstein ist der Fundort des hell- bis dunkelgrünen Edelserpentins, einer besonders reinen Serpentinit-Varietät, der hier zu Schmuck und anderen Kunstgegenständen verarbeitet wird. Der Holzdrechsler Höller und Pfarrer Ratz entdeckten 1860, dass sich der in den Adern des gemeinen Serpentinits eingeschlossene Edelserpentin – nach der Mohsschen Härteskala weist dieser eine Härte von etwa 2,5 bis 3,5 auf – leicht bearbeiten lässt. Daraus entwickelte sich in der folgenden Zeit ein neues Handwerk, dessen Tradition bis zur Gegenwart erhalten blieb. Für die Gewinnung von einem Kubikmeter Edelserpentin müssen etwa 2000 Kubikmeter gemeinen Serpentinits, der im Straßenbau und in der Kunststeinindustrie Verwendung findet, abgebaut werden.
Wie das gesamte Burgenland gehörte der Ort bis 1921 zu Ungarn. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon Österreich zugesprochen und im Herbst 1921 in das neu gegründete Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes) eingegliedert.
Marktgemeinde ist Bernstein seit 1973 (durch „VO 5“ erfolgte Weiterverleihung, Marktrecht seit 1602).
Bernstein wird auf Grund der Sehenswürdigkeiten gerne von Touristen besucht. Hier eine Liste der Sehenswürdigkeiten:
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