| Bernhardiner | |
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| FCI - Standard Nr.61 | |
| Patronat | Schweiz |
| Klassifikation FCI |
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| Rassenamen | St. Bernhardshund (Bernhardiner) |
| Variante | kurzhaarig, langhaarig |
| Größe | Rüden min 77cm, max 91cm Hündinnen min. 65 cm, max. 79cm |
| Liste der Hunderassen | |
Bernhardiner oder St. Bernhardshund ist eine von der FCI (Nr 61, Gr. 2, Sek. 2) anerkannte Schweizer Hunderasse.
Inhaltsverzeichnis |
Unter dem Namen Bernhardiner werden die Hunde des Hospizes auf dem St. Bernardpass verstanden, das um 1050 gegründet wurde. Hunde zur Unterstützung der Mönche werden etwa ab Ende des 17. Jahrhunderts vermutet. Die Mönche holten sich Hunde dazu aus der Umgebung, die zu den Vorfahren der heutigen Sennhunde zählen. Eine regelrechte durchgängige Zucht war auf der Passhöhe nicht möglich, immer wieder wurden Hunde nachgeholt, weil der Stamm erloschen war. In der Regel wurden die Hunde zudem nicht alt, 6 bis 8 Jahre war auf Grund der äußeren Umstände üblich. Die frühen St. Bernhardshunde hatten mit den heutigen nur eine entfernte Ähnlichkeit, weder die Größe noch die Farben entsprachen dem heutigen Hundetyp. Erst im 19. Jahrhundert stabilisierte sich das Aussehen, der für die Arbeit auf dem Pass ungeeignete Langhaar kam hinzu; Deutschland, zum Beispiel, schuf unter dem Namen Alpenhund einen eigenen Standard. 1887 wurde der Schweizer Standard allgemein anerkannt und war fortan Federführend. [1]
Bekannt wurde der Bernhardiner durch seine Nutzung als Lawinenhund bei den Augustiner-Mönchen des Hospizes auf dem Großen St. Bernhard und vor allem durch den Lawinenhund Barry, der über 40 Menschen das Leben gerettet haben soll. Heute ist der Bernhardiner auf Grund der Zuchtauslese für diese Aufgabe ungeeignet; er ist zu schwer und zu massig geworden. Abgelöst wurde er durch den Deutschen Schäferhund und in neuerer Zeit durch den Belgischen Schäferhund. Hunde stellen bei der Lawinensuche jedoch weiterhin ein unverzichtbare Hilfe dar, da Lawinensonden und LVS-Geräte bisher nicht weit genug entwickelt sind. Heute ist der Bernhardiner ein Haus- und Begleithund.
Wie an diesem Bild Bernhardiner von 1917 zu sehen ist, war der Bernhardiner zu jener Zeit wesentlich leichter und kleiner. Er ist auch ein Beispiel, wie Zucht in die falsche Richtung führt: Der Bernhardiner von heute ist nicht mehr zu den Leistungen fähig wie der Ur-Bernhardiner. Als Rettungshund ist seit Jahrzehnte ungeeignet. Einhergehend mit dem Zuchtziel Größe und Masse und anderen züchterischen Übertreibungen können heutzutage gesundheitliche Probleme auftreten. So kann er nicht mehr als Gebrauchshund geführt werden. Manche Wissenschaftler sehen bereits Anzeichen von Qualzucht in einigen Zuchtlinien.
Der Bernhardiner erreicht heutzutage eine Widerristhöhe von bis zu 91 cm und wird in der Regel bis zu 90 kg schwer. Laut Guinness-Buch hieß der schwerste Bernhardiner, von dem man je gehört hat, Benediktiner vom Schwarzwaldhof und lebte in Grand Rapids (USA). Er brachte am 20. März 1987 bei einer Schulterhöhe von 99 cm 140,6 kg auf die Waage. Neben dem Mastiff zählt der Bernhardiner zu den schwersten Hunderassen.
Die Behaarung, langhaarig oder stockhaarig, ist sehr dicht und glatt anliegend, in weiß mit rotbraun oder rotbraun mit weiß in verschiedenen Abstufungen. Sie sollten weiße Flecken (Abzeichen) an Brust, Pfoten, Nase, Hals und Rutenspitze haben. Wie bei allen großen und massigen Hunden ist das Durchschnittsalter eher niedrig.
Der Bernhardiner ist ein großer, kräftiger Hund. Trotz seiner imposanten Größe ist er jedoch sehr sensibel und hat einen zuverlässigen Charakter. Er ist sehr sanftmütig und liebevoll, sogar mit Fremden. Insgesamt ist er ein ausgeglichener, ruhiger Hund, welcher aber einen ausgeprägten Beschützerinstinkt besitzt. Sein "Dickkopf" ist arttypisch für diese Rasse.
Berühmt wurden die Bernhardiner durch ihren unfehlbaren Ortssinn, die gute Nase sowie durch ihre Wetterfühligkeit, Ausdauer und Wetterfestigkeit.
Die Rasse ist stark von Hüftgelenksdysplasie betroffen. Daneben ist eine familiäre Häufung von Osteosarkom (Knochenkrebs) beschrieben [2]. Daneben leidet diese Rasse wie viele große Hunde verstärkt an Magendrehung.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."