| Bergfeste Dilsberg | ||
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Turm der Bergfeste Dilsberg, zur Linken die Ringmauer |
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| Entstehungszeit: | 1150 und 1200 | |
| Burgentyp: | Höhenburg | |
| Erhaltungszustand: | Erhalten oder wesentliche Teile erhalten | |
| Ständische Stellung: | Grafen | |
| Ort: | Neckargemünd | |
| Geographische Lage | 49° 23′ 55,5″ N, 8° 50′ 13,5″ OKoordinaten: 49° 23′ 55,5″ N, 8° 50′ 13,5″ O | |
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Die Bergfeste Dilsberg ist eine hochmittelalterliche Bergfeste östlich von Heidelberg im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg, aus der sich der Ortsteil Dilsberg der Stadt Neckargemünd entwickelt hat.
Inhaltsverzeichnis |
Die Feste liegt über dem Neckartal und dem Kraichgau. Sie war Bestandteil der Wehranlagen der Kurpfalz und wurde nie erobert.
Die Bergfeste wurde zwischen 1150 und 1200 angelegt. Um 1300 ging sie in das Eigentum der Kurpfalz über.
Burgherren waren 1208 die Grafen von Lauffen als Eigentümer aus. Nach dem Aussterben dieses Geschlechts gelangten die Grafen von Dürn an die Herrschaft, die sich seit 1252 Grafen von Dilsberg nannten.
Im Dreißigjährigen Krieg zählte sie zu einer der am meisten umkämpften Festungsanlagen. 1622 wurde die Festung vom Feldherrn Tilly nach langer Belagerung besetzt. 1633 eroberten die Schweden die Festung zurück. Trotz der Belagerung und Umkämpfung wurde die Feste selbst nicht militärisch erobert und auch nicht zerstört.
1803 fiel die Bergfeste Dilsberg gemeinsam mit dem Ort mit dem Ende der Kurpfalz an das Land Baden und diente als Staatsgefängnis. 1822 wurde sie zum Abriss freigegeben.
Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Bergfeste Dilsberg allmählich zu einem Ziel für Touristen. Die kleine Festung wurde dafür umfangreich saniert und rekonstruiert. Der unterirdische rund 80 Meter lange Brunnenstollen, der 1896 von Fritz von Briesen wieder entdeckt und 1926 freigelegt worden war, ist eine der Besonderheiten der Feste.
Kulturelle Höhepunkte bilden die regelmäßigen Veranstaltungen, wie der Dilsberger Kunsthandwerkermarkt, die Dilsberger Burgkonzerte sowie die Freilichtbühnen-Aufführungen der „Rose vom Dilsberg“ im Frühsommer.
Die Burganlage ist in Vor- und Hauptburg untergliedert. Zur Vorburg gehörte die Invalidenkaserne (heute eine Gartenanlage), die Zehntscheuer, der Marstall mit dem Fruchtspeicher und das Kommandantenhaus.
Äußere Verteidigungslinie ist die als Bergkrone ausgeformte Stadtmauer von Dilsberg.
Um in die Hauptburg zu gelangen, mussten zwei Flankierungstürme passiert werden. Im Hof der Hauptburg lag der Palas, von dem nur noch ein Kellergewölbe erhalten ist und ein sechseckiger Treppenturm. Die 16 Meter hohe Ringmauer umgab früher die ganze Hauptburg, bevor der östliche und südliche Teil abgerissen wurde.
1842 wollten die Dilsberger auch noch das Stadttor schleifen, um sich die Unterhaltungskosten zu sparen. Dies wurde ihnen aber von der Heidelberger Baubehörde des Landes Baden untersagt, die der Ansicht war "daß der Abriß des Stadttors dem "Gesamteindruck" des Dilsbergs abträglich wäre; außerdem sei zu befürchten, daß im Falle des Abbaus des Stadttors das Läuten der von dort in die kath. Kirche umzusiedelnden Bürgerglocke in der Feldflur nicht mehr zu hören sei."
Im Bereich der Burg findet sich ein Kellergewölbe, das eine Zeitlang als Karzer der Universität Heidelberg diente. Später wurde es zu einer militärischen Arrestanstalt.
Der Burgbrunnen mit Kurbelgehäuse für den Wassereimer hat eine Tiefe von etwa 46 Metern und wurde vermutlich nach der Errichtung der Burg um das Jahr 1150 mit einer Tiefe von 21,50 Meter angelegt. Das kärgliche Wasserangebot war nur der Burgbesatzung vorbehalten. Die Dorfbevölkerung musste sich ihr Wasser woanders besorgen.
In einer zweiten Bauphase, vermutlich in den Jahren 1650 bis 1680 wurde der Brunnen verbreitert und vertieft, da eine durch die Errichtung einer kurpfälzischen Garnison stark vergrößerte Burgbesatzung mit Wasser versorgt werden musste. Bemerkenswert ist, dass vermutlich in beiden Bauphasen keine Sprengung vorgenommen wurde, sondern die ganze Arbeit mit Hammer, Meißel und Schlägel erledigt wurde.
Der Burgstollen wurde unter Ausnutzung der Trennfugen im Gestein angelegt, deshalb laufen Sohle und First spitz zu. Der Stollen wurde von außen in den Berg hinein vorgetrieben und sollte nach 65 Metern auf den Brunnenschacht stoßen. Die Bergleute kamen aber mehrfach von der Richtung ab. Deshalb beträgt die Gesamtlänge des Stollens 78 Meter.
Dilsberger Heimatforscher nahmen bisher an, dass der Stollen gebaut wurde, damit sich die Burgbesatzung bei Belagerungen ins Freie retten konnte. Heute vermutet man jedoch, dass der Gang ein Belüftungsstollen war.
Nachdem der Stollen seinen Zweck erfüllt hatte, die Arbeiter vor Giftgasen zu schützen, wurde der Stollen zeitweise zugeschüttet. Es bildete sich danach die Sage vom unterirdischen Gang, der unter dem Neckar zu einer Neckarsteinacher Burg führen soll. Diese Sage erwähnte der Schriftsteller Mark Twain. Diese Sage regte den Deutsch-Amerikaner Fritz von Briesen um das Jahr 1900 an, aus New York anzureisen, um den Stollen zu finden. Er ließ sich abseilen und fand tatsächlich den Stollenabgang. Mit seiner finanziellen Hilfe wurde dann im Jahr 1926 der Brunnen und der Stollen von Schutt befreit und der Stollenanfang im Wald freigelegt.
Über den sechseckigen Treppenturm gelangt man auf die Mantelmauer, eine 16 Meter hohe Ringmauer, von der aus man einen Rundblick über den Ort und das Neckartal hat. Die Ringmauer umschloss ursprünglich die ganze Hauptburg, ist aber nach Osten und Süden zum größten Teil zerstört.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."