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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Schmalkalden-Meiningen | |
| Höhe: | 400 m ü. NN | |
| Fläche: | 24,87 km² | |
| Einwohner: | 2554 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 103 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98554 | |
| Vorwahl: | 036843 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SM | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 66 006 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Markt 7 98554 Benshausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thomas Keil (FWG Benshausen) | |
| Lage der Gemeinde Benshausen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen | ||
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Benshausen ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt in einem Talkessel. Das Tal, in dem sich der Ort hauptsächlich erstreckt, wird durch die aus Zella-Mehlis kommende Lichtenau durchflossen. Am südlichen Ortsrand kommt aus dem romantischen Kröhlisgrund ein kleinerer Bach, der in die Lichtenau mündet.
Zu Benshausen gehört der Ortsteil Ebertshausen, der am 8. März 1994 eingemeindet wurde und bereits nach dem Dreißigjährigen Krieg nach Benshausen gepfarrt war.
Im Nordosten erhebt sich relativ langsam ansteigend der Thüringer Wald mit dem 868 m hohen Ruppberg. Im Nordwesten von Benshausen liegt ein Bergrücken, der sich am Paßberg aber nur bis auf 530 m erhebt. Im Südosten zwischen Benshausen und Suhl befindet ein größeres Waldgebiet, das sich bis zum 751 m hohen Schwarzen Kopf erhebt.
Im Norden Bermbach, im Osten die Stadt Zella-Mehlis und im Südosten die Stadt Suhl mit dem Ortsteil Albrechts.
Benshausen wurde 1274 erstmals urkundlich erwähnt. Der heutige Ortsteil Ebertshausen wurde aber schon 838 erwähnt wird, so dass man davon ausgehen kann, dass beide Orte um 800 durch fränkische Siedler gegründet wurden. Schon im 11. Jahrhundert saß in Benshausen ein Zentgericht, dessen Einzugsgebiet bis Zella-Mehlis und Suhl reichte; 1680 wurde es aufgelöst. Nach dem Ausbau der Handelsstraße wurden Vorspanndienste für die nach Oberhof fahrenden Wagen geleistet. Im 15. Jahrhundert erlangte Benshausen einen hohen Bekanntheitsgrad und Wohlstand durch seinen Weinhandel. Es wurden Weine hauptsächlich von Rhein, Main und Mosel aufgekauft, ausgereift und weiterverkauft.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden auch Bürger des Ortes aus politischen und rassistischen Gründen verfolgt. Zu ihnen gehörte der Bürgermeister und KPD-Kreistagsabgeordnete Otto Keiner, der 1944 im KZ Buchenwald ums Leben kam. An ihn erinnert ein Gedenkstein in der Parkanlage neben der Schule und ein Straßenname. Der Gastwirt Fritz Keiner gehörte dem "Stahlhelm" an und wurde wegen "Wehrkraftzersetzung" 1944 in Suhl hingerichtet. Während des Zweiten Weltkrieges mussten 380 Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit verrichten: bei der Firma Hemming, in weiteren Metallbetrieben und in der Landwirtschaft. Ein Grabdenkmal auf der Grabstätte eines sowjetischen Mädchens ist das einzige Erinnerungszeichen an mindestens sechs Opfer von Zwangsarbeit.[2]
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember), mit Ortsteil Ebertshausen:
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Der Gemeinderat aus Benshausen setzt sich aus 14 Ratsmitgliedern zusammen:
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)
Der hauptamtliche Bürgermeister Thomas Keil wurde am 7. Mai 2006 gewählt.
Eine Partnerschaft besteht seit dem 28. Dezember 1990 mit der Stadt Marktbreit in Bayern.
Durch den Ort führt die Kreisstraße 580, die die Städte Zella-Mehlis und Meiningen verbindet und die ehemalige Bundesstraße 280 ersetzt. Am nordöstlichen Ortseingang zweigt an einem Kreisverkehr über den Sattel des Keßlers Rain die Straße nach Viernau, Steinbach-Hallenberg und Schmalkalden ab. Diese Straße wird zur Bundesstraße 62 hochgestuft. Weiter südlich zweigt die kleine Straße über den Aschenhof nach Suhl-Albrechts ab, die von vielen als Alternative zur B 62 zwischen Zella-Mehlis und der Autobahnabfahrt Suhl/Zella-Mehlis der Bundesautobahn 71 genutzt wird.
Mit dem nördlich des Orts liegenden Haltepunkt ist Benshausen auch an die Kursbuchstrecke 573 (Zella-Mehlis – Schmalkalden – Wernshausen) angeschlossen, die von der Süd-Thüringen-Bahn mit Triebwagen befahren wird.
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