Der dbb Beamtenbund und Tarifunion (früher: Deutscher Beamtenbund, eigene Schreibweise: dbb beamtenbund und tarifunion) ist ein gewerkschaftlicher Dachverband von Gewerkschaften des öffentlichen Diensts und des privaten Dienstleistungssektors mit 39 Fachgewerkschaften und Berufsverbänden mit Sitz in Berlin.
Mit 1,275 Millionen Mitgliedern Ende 2005 ist der dbb – hinter dem DGB – der zweitgrößte gewerkschaftliche Dachverband in Deutschland. Vorsitzender des dbb ist Peter Heesen.
Junge Mitglieder des Beamtenbundes sind organisiert in der dbb-jugend (dbbj) mit ca. 150.000 Mitgliedern.
Untergliedert ist der Beamtenbund in 16 Landesverbände. Größter Landesverband ist Nordrhein-Westfalen mit über 190.000 Mitgliedern.
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Der dbb wurde am 4. Dezember 1918 als „Zusammenschluss der deutschen Beamten- und Lehrervereinigungen auf gewerkschaftlicher Grundlage“ gegründet. 1933 wurde er von der NSDAP faktisch aufgelöst bzw. gleichgeschaltet. 1949 wurde er aus verschiedenen regionalen Vereinigungen auf Bundesebene neu gegründet. 1971 gehörten dem dbb 707.000 Mitglieder an. Aufgrund einer Satzungsänderung heißt der Deutsche Beamtenbund seit 2003 dbb Beamtenbund und Tarifunion.
Das höchste Organ ist der Gewerkschaftstag, der alle fünf Jahre tagt. Der Bundeshauptvorstand und der Bundesvorstand entscheiden die wichtigsten Angelegenheiten in der Zeit zwischen den Gewerkschaftstagen. Die Bundesleitung führt die von den anderen Organen gefassten Beschlüsse aus und ist für die sachgerechte Umsetzung verantwortlich.
Die dbb Tarifunion ist die Tariforganisation des dbb Beamtenbund und Tarifunion; sie vertritt die Interessen der Angestellten, Arbeiter und Auszubildenden der Fachgewerkschaften des dbb. Sie hat 39 Fachgewerkschaften als Mitglieder. Vorsitzender ist Frank Stöhr (komba). Im dbb Beamtenbund und Tarifunion befinden sich ca. 360.000 Tarifbeschäftigte.
Sie wurde am 8. Dezember 1969 als Gemeinschaft von Gewerkschaften und Verbänden des öffentlichen Dienstes (GGVöD) gegründet. 1974 wurde die GGVöD zu Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst am so genannten „zweiten Vehandlungstag“ zugelassen. Von 1976 bis 1994 bestand eine Tarifgemeinschaft mit der Deutschen Angestellten Gewerkschaft (DAG) und dem Marburger Bund. Am 8. November 1999 wurde die GGVöD in dbb Tarifunion umbenannt.
Verhandlungspartner der dbb Tarifunion ist der Bund, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder, die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bundesbank. Des weiteren werden auch Haustarifveträge abgeschlossen.
Die dbb Tarifunion hat Anfang 2007 den Fachbereich Lehrkräfte aus den Lehrergewerkschaften (VBE, BLBS, DPhV, VDR, VHW und VLW) gebildet. Der ebenfalls neue dbb TU Fachbereich Gesundheit soll die Tarifverhandlungen im Gesundheitssektor (Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen etc.) koordinieren.
Der Deutsche Beamtenbund hat seinen Sitz im dbb Forum Berlin in der Friedrichstraße 165–170, zwischen Französischer Straße und Behrenstraße in Berlin-Mitte. Das dbb Forum soll ein Begegnungszentrum für Politiker, Bürger, Journalisten und Gewerkschafter sein. Nachdem die Grundstücke 1996/1997 vom dbb angekauft wurden, wurde das dbb Forum vom Bonner Architekten Karl-Heinz Schommer geplant. Die Bauarbeiten dauerten von September 1999 bis zum Erstbezug im September 2001. Das dbb Forum bietet auf einer Fläche von ca. 21.200 Quadratmetern neben einem Atrium von ca. 1.250 Quadratmetern noch zahlreiche Konferenz- und Büroräume für 220 Mitarbeiter und 80 Servicekräfte.
Einzelgewerkschaften bzw. Verbände gegliedert nach Bereichen:
in Berlin und Königswinter
für Versicherungs- und Vorsorgeleistungen
Der dbb Beamtenbund und Tarifunion ist Mitglied von CESI, der „Confédération Européenne des Syndicats Indépendants“ (Europäische Union der unabhängigen Gewerkschaften) und im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."