Der Bast ist das lebende Gewebe unter der Borke von Bäumen und anderen verholzten Pflanzen. Dieses Gewebe leitet in Wasser gelöste Nährstoffe (Saccharose (als Transportform der Glucose), Ionen, sekundäre Pflanzenstoffe) von der Krone in die Wurzeln - der Transport von den Wurzeln zur Krone erfolgt über das Splintholz.
Der Bast besteht aus Siebröhrenzellen (welche wiederum die Siebröhren bilden), Geleitzellen, Bastfasern und Speicherzellen. Deshalb ist das Bastgewebe eines lebenden Baumes feucht und im Verhältnis zum Holz und zur Borke sehr weich, aber immer auch zäh und sehr widerstandsfähig.
Die Phloemfasern sind flexible, lange Zellen, auf welche weichere Fasern aufbauen (z. B. in Flachs oder Hanf). Der verkorkte Bast bildet die Schutzschicht für Sprossachse und Wurzel bei Pflanzen.
Fasern von Bäumen (insbesondere Eiche, Linde, Weide und Ulme) wurden bereits in der Vorzeit für grobe Geflechte, Netze, Schnüre, Seile und Textilien genutzt. Die durch "Rösten", ein Verfahren zur Gewinnung der widerstandsfähigen Fasern behandelten Rohmaterialien fanden sich verarbeitet in den zirkumalpinen Feuchtbodensiedlungen des Neolithikums[1]
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."