| Lutherstadt Wittenberg–Pretzsch–Torgau | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Kursbuchstrecke: | 218 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckennummer: | 6830 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 41,87 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Pretzsch–Bad Düben–Eilenburg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kursbuchstrecke: | 218 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckennummer: | 6831 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 38,51 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Bahnstrecke Lutherstadt Wittenberg–Torgau mit der abzweigenden Strecke nach Eilenburg ist eine Nebenbahn in Sachsen-Anhalt und Sachsen. Sie zweigt in Pratau von der Hauptbahn Berlin–Halle/Leipzig ab und führt über Pretzsch (Elbe) einerseits nach Torgau, andererseits über Bad Schmiedeberg und Bad Düben nach Eilenburg. Seit 2005 gehören diese beiden Strecken zur Deutschen Regionaleisenbahn (DRE).
Inhaltsverzeichnis |
Die Bahnstrecke Lutherstadt Wittenberg–Torgau/Eilenburg beginnt in Lutherstadt Wittenberg, im Ortsteil Pratau, und verzweigt sich in Pretzsch (Elbe) in die Abschnitte Pretzsch–Torgau und Pretzsch–Eilenburg (via Bad Schmiedeberg und Bad Düben). In den Höhenzügen der Dübener Heide erreicht die Bahnstrecke eine Höhe von über 130 m ü. NN, der Startpunkt in Pratau liegt inmitten der Elbauen bei ca. 60 m über NN.
Von der Strecke Pretzsch (Elbe)–Torgau zweigte bei Dommitzsch ein Gleis zur Elbe ab. Dort übte bis 1989 die NVA den pioniermäßigen Eisenbahnbrückenbau über die Elbe - es wurde die Herstellung der Verbindung zur Prettin-Annaburger Kleinbahn geübt.
Die Dübener Heide, die gleich hinter dem Abzweig Pratau beginnt, ist gegenwärtig nur von Lutherstadt Wittenberg aus an das Bahnnetz angebunden. Von hier aus verkehren fahrplanmäßig Regionalbahnen in den sachsen-anhaltischen Teil der Dübener Heide bis zum Kurort Bad Schmiedeberg. Auf der sächsischen Seite wurde der schienengebundene Reiseverkehr seit 1998 schrittweise, und schließlich 2002 ganz eingestellt. Damit ist die Dübener Heide aus dem Raum Leipzig/Eilenburg mit der Bahn nicht mehr fahrplanmäßig zu erreichen. Zwischen Bad Düben und Eilenburg verkehren inzwischen Busse einer örtlichen Busverkehrsgesellschaft.
Zunächst entstanden einige Strecken im Umfeld der Dübener Heide. 1841 wurde die Strecke Berlin-Wittenberg eröffnet. 1859 folgte die Fortsetzung dieser Strecke von Wittenberg nach Bitterfeld mit dem Bahnhof Pratau. Die Strecke Eilenburg-Leipzig (Eilenburger Eisenbahn) wurde 1874 eröffnet. Am 15. Juli 1890 wurde die Strecke Pratau-Pretzsch–Torgau eröffnet, am 20. Februar 1895 der Abschnitt Eilenburg-Ost–Bad Düben, und am 1. Oktober des selben Jahres die Verbindung Bad Düben–Pretsch. Damit war die Dübener Heide an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen.
1924 wurde die Strecke durch die Deutsche Reichsbahn übernommen.
1997 wurde der Personenverkehr zwischen Pretzsch und Torgau abbestellt. Im folgenden Jahr fuhren zwischen Bad Düben und Eilenburg die letzten Personenzüge. Schließlich wurden 2002 die Personenzüge auf dem Abschnitt Bad Schmiedeberg–Bad Düben abbestellt, so dass nur noch der Verkehr von Lutherstadt Wittenberg bis Bad Schmiedeberg blieb. Zwei Jahre später entstand durch das Regionale Entwicklungskonzept Dübener Heide das Projekt Dübener-Heide-Bahn. Das Ziel war die Verwirklichung eines saisonalen, touristischen Eisenbahnverkehrs von Lutherstadt Wittenberg bis nach Eilenburg/Leipzig. Die Deutsche Regionaleisenbahn (DRE) als Projektträger wählte Pretzsch als Standort ihrer Fahrdienstleitung und des DRE-Bezirksbetriebes.[1][2]
Im April 2005 übernahm die DRE die Bahnstrecken Pratau-Pretzsch-Torgau und Pretzsch-Eilenburg von der Deutschen Bahn. Im Mai 2007 gab das Land Sachsen-Anhalt bekannt, dass die verbliebenen Züge der DB von Lutherstadt Wittenberg nach Bad Schmiedeberg ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 nicht mehr bestellt würden. Einen Monat später entfernte die DRE einzelne Weichen aus dem Bahnhof Bad Schmiedeberg. Dadurch sollen auf der von der DRE ab Pratau gepachteten Strecke Kosten eingespart werden.
Ursprünglich wollte der Infrastrukturbesitzer – die DRE – die Strecke für Geschwindigkeiten von 80 km/h ertüchtigen. Dies scheiterte aber an der vom Land Sachsen-Anhalt gewünschten Abbestellung des Personenverkehrs zwischen Pratau und Bad Schmiedeberg.
Seit dem 10. Dezember 2007 wird die Strecke zwischen Lutherstadt Wittenberg und Bad Schmiedeberg von einem Uerdinger Schienenbus des DBV-Förderverein Niederlausitzer Eisenbahn e.V. planmäßig mit fünf werktäglichen (außer samstags) Zugpaaren befahren. Der Verkehr ist zunächst bis zum 22. August 2008 befristet. Der bei der DRE eingestellte Schienenbus wird nach Abstimmung mit dem Land und dem Landkreis Wittenberg in Verbindung mit der Busverkehrsgesellschaft Neuer Wittenberger Busverkehr (NWB) eingesetzt.[3] Nachdem der Probebetrieb zu steigenden Fahrgastzahlen führte, hat das Land Sachsen-Anhalt die Zusage gemacht, den bedarfsorientierten Verkehr mindestens bis Ende 2010 weiter zu finanzieren.[4]
Die Züge benötigen für die zirka 30 Kilometer lange Strecke rund 40 Minuten. Mit Ausnahme von Pretzsch und Pratau hält der Zug auf allen Unterwegstationen nur bei Bedarf. Neben den Zugfahrten führt die NWB ergänzenden Busverkehr entlang der Strecke durch.[5]
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."