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Bärenbach (bei Idar-Oberstein)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bärenbach
Bärenbach (bei Idar-Oberstein)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bärenbach hervorgehoben
49.7483333333337.4411111111111253Koordinaten: 49° 45′ N, 7° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Kirn-Land
Höhe: 253 m ü. NN
Fläche: 5,59 km²
Einwohner: 520 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55758
Vorwahl: 06784
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 008
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 31
55606 Kirn
Ortsbürgermeister: Jürgen Schmidt

Bärenbach ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Kirn-Land im Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Der Ort liegt am Großbach, kurz vor dessen Einmündung in die Nahe. 47,1 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Im Norden befindet sich Kirn, im Osten Schmidthachenbach, im Süden Mittelreidenbach und westlich liegt Fischbach.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort Bärenbach und die nahegelegene Burg Naumburg wurden im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und waren ab dem 14. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Sponheim. 1706 erwarben die Markgrafen von Baden das Amt Naumburg. Mit der Besetzung durch französische Revolutionstruppen 1794 wurde der Ort französisch.

In Bärenbach arbeitete 1796 Johannes Bückler (1777–1803), genannt Schinderhannes, Deutschlands berühmtester Räuber, eine Zeit lang als Abdeckerknecht beim Wasenmeister und Scharfrichter Mathias Nagel. Die Abdeckerei in Bärenbach existiert heute noch.[1]

1814 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress der Landeshoheit des Landgrafen von Hessen-Homburg zugeordnet und kam 1866 an Preußen. Seit 1947 ist der Ort Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich aus zwölf Mitgliedern zusammen, die zuletzt 2004 in Mehrheitswahl gewählt wurden.

[Bearbeiten] Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: In geteiltem Schild oben in Grün ein silberner schrägliegender Wellenbalken und eine silberne Beere, unten blau-gold geschacht. Die obere Hälfte symbolisiert den Ortsnamen, das Schachbrettmuster erinnert an die frühere Zugehörigkeit zur Grafschaft Sponheim.


[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Westlich verläuft die Bundesstraße 41. In Kirn-Sulzbach ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Peter Bayerlein: Schinderhannes-Ortslexikon, S. 31, Mainz-Kostheim 2003.

[Bearbeiten] Weblinks

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