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Die Autotomie (griechisch αυτοτομία = autotomía, "Selbst-Schneidung") bezeichnet
- bei Tieren die Fähigkeit mancher Arten, bei Gefahr einen Körperteil abzuwerfen. Je nach Tiergruppe wächst das abgeworfene Körperteil danach vollständig, unvollständig oder gar nicht nach (siehe auch: Regeneration). Beispiele:
- Eidechsen können bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen. Dieser bewegt sich noch mehrere Minuten nach dem Abwerfen, um die Aufmerksamkeit eines Fressfeindes auf sich zu ziehen, während die "restliche" Eidechse flüchten kann. Meistens wächst der Schwanz nur in verkürzter Form nach.
- Regenwürmer und auch Schlammröhrenwürmer können einige Segmente ihres Körpers am Hinterende abtrennen, die später regeneriert werden.
- Bei Weberknechten wachsen abgeworfene Beine nur bei einigen Arten wieder nach, deshalb sieht man oft Weberknechte mit weniger als acht Beinen.
- Viele Arten der Gespenstschrecken besitzen die Fähigkeit, Extremitäten an vorgesehenen Bruchstellen zwischen Schenkel und Schenkelring abzuwerfen und diese bei den nächsten Häutungen Stück für Stück wieder zu ersetzen.[1]
- Seesterne können einzelne Körperteile abschnüren. Sie sind auf diese Weise auch in der Lage, sich ungeschlechtlich fortzupflanzen, da aus abgeworfenen Teilen manchmal neue Individuen entstehen können (Fissiparie).
- Seewalzen können Teile ihrer inneren Organe abschnüren und sie regenerieren.
- ↑ Dr. Dr. h. c. Bernhard Grzimek, in Grzimeks Tierleben, Band 2: Insekten (ISBN 3-423-05970-2)
Autotomie - Artikel des Tages
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre
face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
Femme russe Autotomie - In den Nachrichten
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."