Auhof ist eine Katastralgemeinde im Westen Wiens.
Auhof liegt heute im 13. Gemeindebezirk Hietzing und zu einem geringen Teil im 14. Gemeindebezirk Penzing. Insgesamt erstreckt sich Auhof über eine Fläche von 2554,61 ha, wovon 2532,61 ha in Hietzing und 22 ha in Penzing liegen.[1] Den größten Teil der Katastralgemeinde nimmt der 2.450 ha große Lainzer Tiergarten ein. Hinzu kommen die Siedlung Auhofer Trennstück im Südosten und Mariabrunn als Teil von Hadersdorf-Weidlingau im Norden.
Auhof grenzt im Norden an die Penzinger Katastralgemeinden Hadersdorf, Weidlingau und Hütteldorf, im Osten an die Hietzinger Bezirksteile Hacking, Ober Sankt Veit, Lainz und Speising, im Süden an den Liesinger Bezirksteil Mauer und im Westen an Niederösterreich.
Im engeren Sinn wird unter Auhof manchmal nur das Gebiet zwischen Wienfluss, Lainzer Tiergarten und Weidlingau verstanden, wo sich Mitte der 1960er Jahre Industriebetriebe ansiedelten.[2]
Das heute im Norden des Lainzer Tiergartens gelegene Gut Auhof wurde 1270 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1557 wurde es zum Sitz des kaiserlichen Forstmeisters.
Die Geschichte von Auhof als Katastralgemeinde beginnt im Jahr 1848 mit der Aufhebung der Grundherrschaften.[3] In Folge dessen wurde 1851 die Katastralgemeinde Auhof als Teil der selbstständigen Gemeinde Hadersdorf-Weidlingau gebildet. Mariabrunn bildete damals noch eine eigene Katastralgemeinde und der Faßlberg, der Mauerwald und das Gebiet der späteren Siedlung Auhofer Trennstück gehörten noch zur selbstständigen Gemeinde Mauer. Von der Gründung des 13. Wiener Gemeindebezirks Hietzing 1891 blieb Auhof zunächst unberührt.
Als die Tiergartenmauer 1912 versetzt wurde, entstand nunmehr außerhalb des Lainzer Tiergartens in der Gemeinde Mauer bei Wien das so genannte Auhofer Trennstück.[4] Ursprünglich hätte dort die Tierärztliche Hochschule errichtet werden sollen. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zur vollständigen Abholzung des Gebiets. 1920 pachtete die Stadt Wien das Gebiet und gab es an Subpächter weiter. Ein Teil wurde als Viehweide verwendet, den Rest erhielten die Kolonie Siller und der Kleingartenverein Mauer, die dort eine illegale Siedlung errichteten.[5] Der Schrebergarten-Verein Kolonie Siller wandelte sich 1921 zur Siedlungsgenossenschaft Auhofer Trennstück (SAT). 1925 wurde der Pachtvertrag durch die Stadt Wien nicht mehr verlängert und die Grundstücke durch die Siedler käuflich erworben. Zu einer De-facto-Legalisierung der Siedlung kam es 1928 durch den Bau einer öffentlichen Wasserleitung.
Durch die Schaffung von „Groß-Wien“ wurde Auhof 1938 in Wien eingemeindet. Der äußerste Norden Auhofs wurde dem 14. Gemeindebezirk Penzing, der Lainzer Tiergarten dem neu geschaffenen 25. Gemeindebezirk Liesing zugewiesen. Das außerhalb der damaligen Katastralgemeinde Auhof gelegene Gebiet des Auhofer Trennstücks kam zum 13. Gemeindebezirk Hietzing.[6] Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Auhof erneut ein Teil des als selbstständige niederösterreichische Gemeinde wiederhergestellten Hadersdorf-Weidlingau. Das bereits 1946 beschlossene und zunächst durch die Besatzungsmächte mittels Veto verhinderte Gebietsänderungsgesetz trat 1954 in Kraft.[7] Damit wurde auch die Gebietsaufteilung von Auhof aus dem Jahr 1938 wiederhergestellt. 1956 kam der Lainzer Tiergarten vom Gemeindebezirk Liesing an den Gemeindebezirk Hietzing.[8] Ferner wurde die Katastralgemeinde Auhof in ihren heutigen Grenzen festgelegt, also einschließlich Mariabrunns sowie der vormals zur Katastralgemeinde Mauer zählenden Gebiete im südlichen Lainzer Tiergarten (Faßlberg, Mauerwald) und des Auhofer Trennstücks.
Koordinaten: 48° 10′ 45″ N, 16° 12′ 26″ O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."