Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Augustinermuseum

- Augustinermuseum -

Augustinermuseum :

femme russe

Augustinermuseum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Augustinermuseum im April 2006 (Westseite)
Augustinermuseum im April 2006 (Westseite)
Grundriss der Gebäudeanlage. Ohne Maßstab
Grundriss der Gebäudeanlage. Ohne Maßstab

Das Augustinermuseum mitten in der Altstadt von Freiburg im Breisgau ist das größte Museum Südbadens. Es ist in der ehemaligen Klosteranlage der Augustinereremiten mit gotischem Kreuzgang untergebracht.

Wegen Kontaminierung durch Holzschutzmittel sind einige Trakte des Museums seit Jahren geschlossen und weitgehend unbenutzbar. Im Rahmen der beginnenden Sanierung ist seit März 2007 auch die Mittelalterabteilung mit Hauptwerken des Museums geschlossen.

Das Augustinermuseum gehört zu den bedeutenden Museen am Oberrhein und hat den Charakter eines Landesmuseums. Zu den Exponaten zählen Originalskulpturen des Freiburger Münsters, Bildteppiche, Goldschmiedearbeiten, Gemälde und Holzskulpturen. Diese dokumentieren mittelalterliche Symbolik und Glauben. Die Lebensart des 18. Jahrhunderts wird durch Fayencen, Kachelöfen und Uhren gezeigt. Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts zeigen den Schwarzwald in seiner malerischen Schönheit.

Aus räumlichen und konservatorischen Gründen können viele Exponate nicht gezeigt werden. So sind die mit ca. 100.000 Blatt umfangreiche Graphiksammlung und die Abteilung Alltags- und Volkskultur gar nicht zu sehen, das Kunsthandwerk nur sehr lückenhaft.

Vergleichbar und ergänzend in der Bedeutung für Kunst und Kultur des Oberrheingebietes vom Mittelalter bis zum zwanzigsten Jahrhundert sind noch das Unterlinden-Museum in Colmar und die Basler Sammlungen.

Das am Münsterplatz gelegene Museum für Stadtgeschichte im Wentzingerhaus ist eine Abteilung des Augustinermuseums.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beispiele für die Sammlungen

[Bearbeiten] Sanierung

Der seit 1909 geplante und 1914 begonnene Umbau des zuvor als Theater genutzten Klosters zum Museumsgeäude musste 1915 wegen des Ersten Weltkrieges eingestellt werden. Ab 1919 wurde er von Karl Gruber fortgeführt, allerdings gegenüber den ursprünglichen Planungen stark eingeschränkt und zum Teil äußerst provisorisch ausgeführt, da nach dem Krieg die finanziellen Mittel der Stadtverwaltung sehr beschränkt waren. In diesem provisorischen Zustand befindet sich das Gebäude bis jetzt.

Seit 2004 findet eine Generalsanierung der Gebäudeanlage statt. Mit der Planung wurde der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler beauftragt. Die Dauer der Arbeiten ist auf 5 bis 6 Jahren angesetzt. Seither sind das Kirchengebäude und die angrenzenden Gebäudeteile eine Großbaustelle, große Teile der Kunstdepots und der Ausstellungstücke sind ausgelagert.

Im ersten Bauabschnitt der Sanierung (2004 bis 2008) wird das Kirchengebäude saniert werden. Zunächst wurden archäologische Grabungen und bauliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Kirchengebäudes durchgeführt. 2007 muss der Dachstuhl des Kirchengebäudes abgenommen werden; das stark mit Holzschutzmitteln, Pilzen und anderen Schädlingen durchsetzte Holzwerk wird entwest und dekontanimiert, beschädigte Teile ergänzt bzw. restauriert.

Die Westfassade des Kirchengebäudes wird einen neuen Eingang bekommen und öffnet sich zum Augustinerplatz hin mit einem großzügigen Treppenhaus. Zukünftig wird das Museum durch den Einbau von Aufzügen auch barrierefrei zugänglich sein und zudem der Transport von Ausstellungsobjekten erleichtert. Im Kirchengebäude werden umlaufende Emporen eingebaut. Zusätzliche Ausstellungsflächen werden im Untergeschoss für Sonderausstellungen und im Dachgeschoss für die Gemäldegalerie geschaffen.

Der zweite Bauabschnitt (ab 2009) dient der Sanierung und dem Neubau der Funktionsbereiche in der Salzstraße, wo u.a. die Graphische Sammlung eingerichtet wird und erstmals eine adäquate Anlieferung für Kunsttransporte ermöglicht wird. Das dortige, 1920 mit historischen Versatzstücken erbaute Torhaus wird durch einen Neubau ersetzt.

Im dritten Bauabschnitt werden der Kreuzgang und das Klausurgebäude saniert sowie drei mittelalterliche Gewölbekeller zu Ausstellungsräumen umgebaut werden.

[Bearbeiten] Exponate

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Allgemeines (Auswahl)

Jahresbericht 2002-2004. Freiburg: Promo-Verlag 2005.

[Bearbeiten] Bestandskataloge

[Bearbeiten] Ausstellungskataloge (Auswahl)

[Bearbeiten] Weblinks

Koordinaten: 47° 59′ 38" N, 07° 51′ 09" O

Augustinermuseum - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Augustinermuseum - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

© 2008 Netencyclo - Netencyclo Hauptseite - Datenschutz - Impressum - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Diese Artikel wurde zuletzt am 16. Mai 2007 um 23:12 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.