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Atomismus :

femme russe

Atomismus

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Antikes Konzept

Der Atomismus, auch die Atomistik genannt, bezeichnet eine kosmologische Theorie, der zufolge das Universum aus kleinsten Teilchen, den Atomen (griechisch átomos, das Unzerschneidbare, Unteilbare), zusammengesetzt ist. Diese Atome wurden als diskret (d.h. voneinander trennbar), unendlich hart, unveränderlich und ewig gedacht. Er steht im Gegensatz zur Auffassung der Materie als Kontinuum. Der Atomismus kam im fünften Jahrhundert vor Christus in Griechenland auf, seine frühen Vertreter waren Leukippos und Demokrit, im vierten Jahrhundert entwickelte Epikur die Lehre weiter. Lukrez' Lehrgedicht De rerum natura (Über die Natur der Dinge, um 55 vor Christus) gibt eine zusammenhängende Darstellung dieser materialistischen Weltsicht in lateinischer Sprache; in erkenntnistheoretischer Hinsicht sind der sogenannte Epikureismus und der antike Atomismus synonym. Im Gegensatz dazu nahm die Lehre von den Elementen beziehungsweise die Suche nach der Arché (seit dem sechsten Jahrhundert vor Christus) an, dass die Materie aus einem einzigen Urstoff gebildet sei, aus Wasser (Thales, Anaximander), Luft (Anaximenes) oder aus einer Mischung von Erde, Feuer, Luft und Wasser (Empedokles, Aristoteles).

[Bearbeiten] Neuzeit

[Bearbeiten] Goethe

Johann Wolfgang von Goethe gebrauchte den Ausdruck atomistisches Denken im Gegensatz zum dynamischen Denken:

„Zweierlei Vorstellungsarten: dynamisch und atomisch. Aus verschiedenen Vorstellungsarten entsteht ein neues Resultat; jeder hat die seine; jeder neigt mehr zu der einen oder der anderen herüber. Lukrez, Epikur bekannten sich zu der Vorstellungsart, die wir die atomistische oder chemische nennen möchten; in den realen Stoffen der Materie suchten sie Entstehung und Ordnung durch Hilfe des Zufalls. Andere suchten es in einer unsichtbaren höheren Gewalt, in anregenden Kräften.“[1]

[Bearbeiten] Naturwissenschaften

Der Atombegriff der neuzeitlichen Chemie bildet eine naturwissenschaftliche Fundierung des Konzepts der rein hypothetischen Elementarteilchen, unterscheidet sich darüber aber grundlegend hinsichtlich der Erklärungsfunktion und Tragweite des theoretischen Anspruchs. Die Unzerstörbarkeit der Atome wurde mit der Kernspaltung im 20. Jahrhundert widerlegt.

In der Gegenwart wird der Atomismus dem ganzheitlichen Denken beziehungsweise dem Holismus gegenübergestellt. Beides sind Kategorien zur Beschreibung des Verhältnisses von Gesamtheit und Detail bei der Betrachtung komplexer Systeme. Der auf Aristoteles zurückgehende Satz von der Übersummativität (Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile), weist beispielsweise in der Biologie darauf hin, dass Lebensphänomene nicht auf physikalische und chemische Vorgänge reduziert werden können, also nicht im Sinne des Atomismus zerlegbar seien.

Siehe auch: Reduktionismus

[Bearbeiten] Sprachphilosophie

Der logische Atomismus ist eine Richtung der analytischen Philosophie (siehe dort) und wurde vor allem von Bertrand Russell und Alfred North Whitehead vertreten.

[Bearbeiten] Referenzen

  1. Schriften zur Morphologie II, 6

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Atomismus - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Atomismus - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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