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Askania

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Askania AG
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Unternehmensform AG
Gründung 1871-1960, 2006
Unternehmenssitz Berlin-Friedenau, Deutschland
Unternehmensleitung

Vorstand: Leonhard R. Müller

Produkte

Mechanische Armbanduhren

Website www.askania-uhren.de

Die Askania Werke AG war ein Unternehmen in der seinerzeitigen Landhauskolonie Friedenau (damals noch bei Berlin) zur Fertigung mechanischer, optischer und technischer Präzisionsinstrumente für Zeitmessung, Geodäsie, Astrometrie und Navigation. Auch Neuentwicklungen für die Gravimetrie und, ab 1955, für die sich abzeichnende Satellitengeodäsie waren auf dem Fertigungsprogramm, und die Firma genoss in Fachkreisen einen ausgezeichneten Ruf.

Möglicherweise überstiegen aber die Kosten für Forschung und Entwicklung die wirtschaftliche Kapazität des Unternehmens, sodass es 1971 von der Firma Siemens übernommen wurde.

Im Jahr 2006 entstand – abermals in Berlin-Friedenau – die neu gegründete Askania AG, deren Fertigungspalette mechanische Armbanduhren auf Basis historischer Vorlagen umfasst.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

1871 rief Carl Bamberg – Sohn eines Uhrmachers und Zögling von Carl Zeiss – in der Linienstraße in Berlin eine Manufaktur ins Leben, die hochwertige Präzisionsgeräte für Marine, Observatorien, Forschung und Expeditionen herstellte. Sein Unternehmen erlebte dank herausragender Innovationen und verlässlicher Messtechnik ein rasantes Wachstum. Carl Bamberg verlegte die Zentrale 1888 in die damalige Kaiserallee (heute Bundesallee) nach Friedenau. Er verstarb 1892 im Alter von 44 Jahren. Frau Bamberg und später auch Bambergs Sohn Paul, der im Todesjahr noch minderjährig war, übernahmen die Leitung des feinmechanischen Betriebs. 1912 stieß Max Roux, 25 Jahre alt, ein Vetter von Paul Bamberg zum Werk. Roux heiratete die Tochter von Carl Bamberg, und wurde Chef der Firma, der er bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 blieb.

1914 umfasste das Produktionsprogramm U-Boot-Kompasse, Entfernungsmesser, Visiereinrichtungen, Druckmesser mit Fernübertragung für Fesselballone, Kinoaufnahmegeräte und geophysikalische Geräte. Durch Zusammenschluss mit der Centralwerkstatt Dessau entstanden 1921 die Askania Werke Aktiengesellschaft. Der Name nimmt Bezug auf das mittelalterliche Adelsgeschlecht der Askanier, die Brandenburg und Sachsen besiedelten.

Die Askania Werke mit Standorten in Berlin und Umland wurden schließlich zum bedeutendsten deutschen Unternehmen für Luftfahrt- und Navigationsinstrumente. Die Nachtfluginstrumente und Borduhren halfen den Pionieren der Luftfahrt wie etwa Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld bei seiner Atlantik-Erstüberquerung 1928 im Flugzeug „Bremen“ oder Elly Beinhorn auf ihren waghalsigen Wegen und gefährlichen Abenteuern und brachten die ersten zivilen Flugreisenden sicher an ihr Ziel. Aber auch Filmkameras wurden gebaut und kamen bei den Dreharbeiten großer Filmklassiker zum Einsatz – beispielsweise bei dem Blauen Engel mit Marlene Dietrich. In den 1960er-Jahren gingen die Fertigungsstätten der Askania AG in anderen Unternehmen auf.

[Bearbeiten] Neubeginn

Stammhaus der Askania-Werke in der Berliner Bundesallee

Das Unternehmen wurde 2006, 135 Jahre nach seiner Gründung, in Berlin-Friedenau in der Roennebergstraße 3a, nahe dem alten Stammhaus in der Bundesallee, als Askania AG an seinem Ursprungsort neu gegründet und ist derzeit der einzige Uhrenerzeuger in Berlin. Es werden hochwertige mechanische Armbanduhren nach klassischen Vorlagen gefertigt. In den Ausstellungsräumen der Uhrenmanufaktur können die vielfältigen technischen Geräte der langen Firmengeschichte besichtigt werden. Der Neugründer und Vorstand ist Leonhard R. Müller.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Koordinaten: 52° 28' 6" N, 13° 19' 47" O

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Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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