Arethas der Lahme († 559) war der zweite König der Ghassaniden (529–559).
Arethas der Lahme wurde Nachfolger des Königs Arethas dem Älteren (al-Hasit al-Akbar). Als Vasall der Byzantiner führte er die Kämpfe gegen die persischen Sassaniden um die Grenze des byzantinischen Syrien zu schützen. Zu andauernden Kämpfen kam es mit dem arabischen Stamm der Lachmiden, die als Vasallen der Sassaniden den Irak vor den arabischen Stämmen schützen sollten. Während der Feldzüge an den Euphrat geriet ein Sohn von Arethas in die Gefangenschaft der Lachmiden, die ihn ihrer Göttin al-Uzza opferten. Als Vergeltung wurde darauf der Lachmidenherrscher Mundir ibn Maas-Sama in einer Schlacht besiegt und getötet. Auf Grund dieser Erfolge wurde Arethas von Kaiser Justinian mit den Titeln eines Patrikios und Phylarchen ausgezeichnet.
Unter seiner Herrschaft verbreitete sich auch das Christentum unter den Ghassaniden. Bei Kaiserin Theodora erreichte Arethas die Bestellung des Mönches Jaqub al-Bardani zum Bischof, der das monophysitische Christentum unter den Ghassaniden verbreitete.
Nachfolger von Arathas wurde dessen Sohn al-Mundir (559–581).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Arethas der Lahme |
| KURZBESCHREIBUNG | König der Ghassaniden |
| STERBEDATUM | 559 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."