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| Arad | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Rumänien | |||
| Historische Region: | Banat | |||
| Kreis: | Arad | |||
| Koordinaten: | 46° 11′ N, 21° 19′ O46.18333333333321.316666666667116.5Koordinaten: 46° 11′ 0″ N, 21° 19′ 0″ O | |||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||
| Höhe: | 116,5 m | |||
| Fläche: | 300,89 km² | |||
| Einwohner: | 167.238 (1. Juli 2007) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 556 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 310xxx (alt: 2900) | |||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 57 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | AR | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2008) | ||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||
| Gliederung: | 12 Stadtbezirke | |||
| Oberbürgermeister: | Gheorghe Falcă (PD-L) | |||
| Postanschrift: | Blvd. Revolutiei, Nr. 75 310xxx Arad |
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| Webpräsenz: | ||||
| Sonstiges | ||||
| Stadtfest: | August | |||
Arad ist die Bezirkshauptstadt des Bezirks Arad in den Regionen Crişana und Banat.
Inhaltsverzeichnis |
Arad liegt hauptsächlich am rechten Ufer des Flusses Mureş (dt. Marosch bzw. Mieresch, ung. Maros) und besteht aus der Innenstadt und fünf Vororten.
Das durchschnittliche jährliche Bevölkerungswachstum beträgt -1,4 %. 5,4 % der Menschen sind erwerbslos. 14,6 % der Bevölkerung sind unter 15 Jahren, 4,5 % sind über 75 Jahre alt.
Arad wird zum ersten Mal im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Nach der ersten Invasion der Mongolen in Ungarn im Jahr 1241 werden in der zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts Burgen aus Stein in Șoimoș, Șiria und Dezna (im Umland von Arad) errichtet. Die Türken erobern die Region 1551 und halten sie bis zum Frieden von Karlowitz 1699 besetzt. Danach gerät das Gebiet unter die Herrschaft der Österreicher. Durch eine neue Festung (erbaut zwischen 1763 und 1783) wird Arad Garnisonsstadt und neben Temeswar wichtigster Militärstützpunkt im südöstlichen Teil von Österreich-Ungarn. Arad spielte eine große Rolle im Unabhängigkeitskampf der Ungarn von 1849. Bis zum Juli 1849 vom österreichischen General Berger verteidigt, wurde sie von den ungarischen Aufständischen eingenommen, die sie im späteren Verlauf der Revolte zu ihrem Hauptquartier machten. Von hier aus verkündete Lajos Kossuth am 11. August 1849 seine Proklamation, in dieser übergab er die oberste militärische und zivile Macht an Arthur Görgey. Die Festung wurde kurz nach der Kapitulation Görgeis an Russland bei Világos zurückerobert. Hier wurden am 6. Oktober 1849 (heute in Ungarn nationaler Gedenktag) 13 Anführer und Generäle des Aufstands von 1848/49 auf Befehl des österreichischen Generals Julius von Haynau hingerichtet. Seit dem Vertrag von Trianon von 1920 gehört die Stadt zu Rumänien. Neben der heutigen rumänischen Mehrheitsbevölkerung gibt es noch eine ungarische Minderheit und andere ethnische Gruppen (z. B. Deutsche) in der Stadt.
Die Stadt ist Sitz eines rumänisch-orthodoxen Bischofs sowie eines rumänisch-orthodoxen theologischen Seminars.
Die ungarische und deutsche Minderheit ist vorwiegend katholisch.
Arad erfuhr eine rasche ökonomische Entwicklung. 1834 wurde sie unter Anwesenheit von Kaiser Franz I. zur „königlichen Freistadt“ erklärt. 1910 war sie die größte Stadt des Banats mit 76.356 Einwohnern. Im Jahr 2001 wurde in der Stadt die erste Schaltanlage eingerichtet, die Rumänien erstmals an das europäische Stromverbundnetz anschloss.
Ansässige Unternehmen:
Die Bahn liegt an einer historischen Linie des Orient-Expresses (bis 1889 nach Warna - dort Verschiffung). Der Bahnhof von 1898, damals k.u.k.-Grenzbahnhof Ungarns, ist ein beachtliches Gebäude.
Arad verfügt über zwei Universitäten (Universitatea de Vest "Vasile Goldiş" und Universitatea "Aurel Vlaicu"), mehrere Gymnasien und ein Musikkonservatorium.
Arad ist eine moderne Stadt mit einem aktiven Kulturleben. Mittelpunkt der Stadt ist ein breiter Boulevard aus dem 19. Jahrhundert mit repräsentativen Geschäfts- und Wohnhäusern, einem Theater, einer orthodoxen und einer katholischen Kathedrale, einem Konzerthaus und dem Rathaus im Neorenaissance-Stil. Auch die bereits erwähnte Festung ist in ihrer streng symmetrischen Bauweise und ihrer Ausdehnung beeindruckend, jedoch militärisches Sperrgebiet und damit nur aus der Luft bzw. von höher gelegenen Punkten oder an einem jährlich stattfindenden „Tag der offenen Tür“ anzusehen.
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