Outils :Vous avez un site web ? Un blog ?
Technorati reactions rencontre |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
49.2033333333337.9666666666667179
Koordinaten: 49° 12′ N, 7° 58′ O
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Südliche Weinstraße | |
| Verbandsgemeinde: | Annweiler am Trifels | |
| Höhe: | 179 m ü. NN | |
| Fläche: | 39,87 km² | |
| Einwohner: |
6.958 (31. Dez. 2008)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 175 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76855 | |
| Vorwahl: | 06346 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÜW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 37 501 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Messplatz 1 76855 Annweiler am Trifels |
|
| Webpräsenz: | ||
| Stadtbürgermeister: | Thomas Wollenweber (SPD) | |
| Lage der Stadt Annweiler am Trifels im Landkreis Südliche Weinstraße | ||
Annweiler am Trifels ist eine Kleinstadt im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie ist zugleich Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
Annweiler liegt im südlichen Pfälzerwald, dem Wasgau, nahe dessen Ostrand und wird vom Fluss Queich durchflossen. Auf drei Bergen südlich der Stadt liegen die Burgen Trifels, Anebos und Münz, die beiden letzteren allerdings bereits auf Gemarkung der Gemeinde Leinsweiler.
Zu Annweiler gehören die Ortsteile Bindersbach, Sarnstall, Gräfenhausen und Queichhambach. Zu Queichhambach gehören die Weiler Rothenhof und Neumühle.
Der Jahresniederschlag beträgt 910 mm. Die Niederschläge sind hoch. Sie liegen im oberen Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 79% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Dezember. Im Dezember fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 4% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
Die erste Nennung Annweilers geht auf das Jahr 1086 zurück. Die Gründung erfolgte, wie bei anderen Siedlungen mit der Endung -weiler, wohl im 7. oder 8. Jahrhundert. Benannt wurde Annweiler vermutlich nach einem Franken namens Anno oder Arno[2].
In den Jahren 1125 bis 1298 wurden die Reichskleinodien, darunter die Reichskrone, auf der Reichsburg Trifels aufbewahrt. 1193, möglicherweise auch bis 1194, wurde der englische König Richard Löwenherz als Gefangener auf dem Trifels festgehalten.
Annweiler bekam 1219 von Kaiser Friedrich II. die Stadtrechte verliehen. Im 18. Jahrhundert war Annweiler die kleinste aller Reichsstädte.
Am 22. April 1972 wurde Queichhambach und am 10. Juni 1979 wurde Gräfenhausen nach Annweiler am Trifels eingemeindet.
Der Stadtrat in Annweiler besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[3]
| SPD | CDU | FDP | GRÜNE | FWG | Gesamt | |
| 2009 | 9 | 7 | 2 | 2 | 2 | 22 Sitze |
| 2004 | 9 | 7 | 2 | 2 | 2 | 22 Sitze |
Die Blasonierung des Wappens lautet: Von Gold und Schwarz gespalten, rechts eine wachsende rote Burg in Gestalt des Trifels mit schwarzen Fenstern, links eine blaugedeckte goldene Kirche in romanischen Formen mit blauen Fenstern und goldenen Turmkreuzen.
Es wurde 1950 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf das große Stadtsiegel aus dem Jahr 1230[4].
Eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Ambert im Département Puy-de-Dôme (Region Auvergne) wurde 1988 geschlossen, mit Gorgonzola in der italienischen Region Lombardei 2008.
Seit Ende der 1980er Jahre besteht eine Partnerschaft zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Annweiler und den Sapeurs-Pompiers Jargeau im Département Loiret.
Der historische Stadtkern mit Stadtmühle und Gerberviertel (samt Durchlass „Schipkapass“) ist eine Sehenswürdigkeit von Annweiler, genauso wie die über der Stadt liegende Reichsburg Trifels, die teilrestauriert ist und bewirtschaftet wird. Das Museum unterm Trifels ist in drei Fachwerkhäusern untergebracht und zeigt die Geschichte der Stadt, der Burg und der Annweilerer Gerber auf, die im 16.-17. Jahrhundert die Stadt wirtschaftlich prägten. Unterhalb des 493 m hohen Sonnenbergs befindet sich das Museum der Burgruine Trifels, im Stadtzentrum die protestantische Stadtkirche, das Wahrzeichen der ehemaligen Reichsstadt. Der Erholung dienen der Kurpark und der Ambertpark.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Annweiler am Trifels
Im Jahr 2005 wurde im historischen Stadtkern zum ersten Mal das Richard-Löwenherz-Fest veranstaltet. Dieser Mittelaltermarkt, ein „mittelalterliches Spektakulum mit Rittern, Gauklern, Edel- und Spielleuten“, hat sich mit weit über 10000 Besuchern auf Anhieb zur größten Veranstaltung der Stadt entwickelt.
Zu weiteren regelmäßigen Veranstaltungen der Stadt Annweiler gehören der Kultursommer, welcher Konzerte auf dem Rathausplatz und in der Parkanlage der Stadt bietet, das Keschdefescht rund um die Esskastanie im Oktober eines jeden Jahres und Märkte wie der alljährliche Kunsthandwerker- oder Weihnachtsmarkt.
Im Kaisersaal der Burg Trifels werden als Konzertveranstaltungen die Trifels-Serenaden angeboten.
Größter Arbeitgeber in Annweiler ist die Kartonfabrik Buchmann. Sie produziert – überwiegend aus Recyclingpapier – Faltschachtelkarton als Ausgangsmaterial für Verpackungen vor allem der Konsumgüterindustrie. Die Firma Stabila stellt Präzisionsmessgeräte her. Außerdem gibt es Zulieferbetriebe der Automobilindustrie.
Annweiler ist erreichbar über die B 10 (Landau in der Pfalz–Pirmasens), die bei Landau-Nord an die A 65 (Ludwigshafen am Rhein–Karlsruhe) angebunden ist. Innerhalb von Annweiler ist das Ziel „Trifels“ ausgeschildert. Ab Annweiler führt die B 10 in Richtung Pirmasens durch vier Tunnel (Barbarossatunnel, Staufertunnel, Löwenherztunnel und Kostenfelstunnel). Auch die B 48 (Bingen–Bad Bergzabern) verbindet Annweiler mit dem überregionalen Straßennetz.
Annweiler ist durch die Queichtalbahn (Landau–Pirmasens) an das Schienennetz angebunden.
Annweiler verfügt über eine Grund-, eine Haupt- und eine Realschule. Weiterhin gibt es eine Schule für Lernbehinderte sowie eine Berufsbildende Schule. Das Trifels-Gymnasium steht unter kirchlicher Trägerschaft, es ist zum Teil als Internat organisiert.
2007 waren 40,4 Prozent der Einwohner evangelisch und 38,1 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos[5].
Albersweiler | Altdorf | Annweiler am Trifels | Bad Bergzabern | Barbelroth | Billigheim-Ingenheim | Birkenhördt | Birkweiler | Böbingen | Böchingen | Böllenborn | Bornheim | Burrweiler | Dernbach | Dierbach | Dörrenbach | Edenkoben | Edesheim | Eschbach | Essingen | Eußerthal | Flemlingen | Frankweiler | Freimersheim (Pfalz) | Gleisweiler | Gleiszellen-Gleishorbach | Göcklingen | Gommersheim | Gossersweiler-Stein | Großfischlingen | Hainfeld | Hergersweiler | Herxheim bei Landau/Pfalz | Herxheimweyher | Heuchelheim-Klingen | Hochstadt (Pfalz) | Ilbesheim bei Landau in der Pfalz | Impflingen | Insheim | Kapellen-Drusweiler | Kapsweyer | Kirrweiler (Pfalz) | Kleinfischlingen | Klingenmünster | Knöringen | Leinsweiler | Maikammer | Münchweiler am Klingbach | Niederhorbach | Niederotterbach | Oberhausen | Oberotterbach | Oberschlettenbach | Offenbach an der Queich | Pleisweiler-Oberhofen | Ramberg | Ranschbach | Rhodt unter Rietburg | Rinnthal | Rohrbach | Roschbach | Sankt Martin | Schweigen-Rechtenbach | Schweighofen | Siebeldingen | Silz | Steinfeld | Venningen | Völkersweiler | Vorderweidenthal | Waldhambach | Waldrohrbach | Walsheim | Wernersberg | Weyher in der Pfalz