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Die Angebotspolitik (Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik) wurde von Wirtschaftswissenschaftlern in den 1930er-Jahren entwickelt und in den 1970er-Jahren neu aufgegriffen. Sie basiert im Wesentlichen auf der Annahme, dass Unternehmen (Anbieter) auf der Grundlage ihrer Gewinn- bzw. Renditeerwartungen über Investitionen und damit auch über die Schaffung von Arbeitsplätzen entscheiden. Im Vordergrund steht die Verbesserung der Investitionsbedingungen. Durch den Anreiz für die Unternehmen zu investieren soll ein angemessenes Wachstum und zugleich ein hoher Beschäftigungsstand erreicht werden. Auf Eingriffe des Staates soll weitestgehend verzichtet werden.
Erreicht werden sollen diese Ziele durch
Die Angebotspolitik ist neben der so genannten Nachfragepolitik (Keynesianismus) eine der zwei maßgeblichen Politikempfehlungen der Wirtschaftswissenschaften zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung. Die Mehrheit der Ökonomen in Deutschland neigt der Angebotspolitik zu. In Deutschland formulierten im Jahr 2005 mehr als 250 Professoren der Volkswirtschaftslehre einen angebotsorientierten Grundkonsens im Hamburger Appell.
Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik erlaubt auch staatliche Ausgaben zur Verbesserung der Situation der Angebotsseite (Unternehmen), z. B. Investitionen in die Infrastruktur oder andere Ausgaben, die der Wirtschaft direkt zugute kommen. Im Kern geht die Angebotstheorie auf das saysche Theorem zurück, benannt nach Jean-Baptiste Say (1767–1832). Es beruht auf der Annahme, dass das Angebot selbst für optimale Bedingungen sorgt, um Nachfrage zu schaffen.
Eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik wurde teilweise in den USA unter Ronald Reagan praktiziert (Reaganomics), in Großbritannien unter Margaret Thatcher (Thatcherismus) und in jüngerer Zeit z.B. in Irland und Neuseeland. In einigen dieser Länder sank in der Folgezeit oder viele Jahre später die Arbeitslosigkeit. Umstritten ist jedoch, ob dies allein auf die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik zurückzuführen ist und nicht eher auf makroökonomische Einflüsse wie die Veränderung der Geldpolitik, die reale Abwertung des Wechselkurses und fiskalpolitische Impulse.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."