Der Amsterdamer Pegel (Normaal Amsterdams Peil (NAP)) wurde im 17. Jahrhundert durch den Magistrat der Stadt Amsterdam festgelegt, um einen mittleren Wasserstand der Nordsee zu definieren. Sein Niveau dient seit 1818 für die gesamten Niederlande als Ausgangspunkt für die Höhenmessung.
Dieses sogenannte Normalnull (NN) wurde später auch in einigen Nachbarländern als Höhen-Bezugsfläche übernommen, z.B. 1877 von Preußen. Seit einigen Jahren ist die EU bestrebt, diesen Nullpunkt für ganz Europa einzuführen und das frühere Bezugsniveau des Ostblocks (HN) und von Österreich-Ungarn (Meter über Adria) durch NN zu ersetzen.
Die Messstation des Pegels befindet sich heute im Rathaus von Amsterdam. Drei Säulen zeigen den Wasserstand der Nordsee bei IJmuiden, den aktuellen Wasserstand der Westerschelde bei Vlissingen und den höchsten Wasserstand der Hochwasserkatastrophe von 1953, der 4,55 Meter über dem Normalpegel lag.
Die Höhenangaben in Deutschland über Normalnull oder Normalhöhennull gehen auf den Amsterdamer Pegel zurück, also den mittleren Meeresspiegel der Nordsee.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."