Outils :Vous avez un site web ? Un blog ?
Technorati reactions rencontre |
Die größtenteils denkmalgeschützte Altstadt von Freistadt beinhaltet die wichtigsten und meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Am markantesten sind die beiden hohen Türme, der Kirchturm mit 67 Metern und der Bergfried mit 50 Metern, zugleich die höchsten Bauten der Stadt. Der mittelalterliche Kern ist fast völlig unversehrt und deutlich sichtbar erhalten. Dieser Kern umfasst die Wehrtürme und die Stadtbefestigung, die aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen. Weiters zählen auch einige der rund 150 Bürgerhäuser zu den Sehenswürdigkeiten. Die Häuser sind seit dem letzten großen Stadtbrand von 1516 weitgehend unverändert erhalten, nur die Fassaden bei einigen Häusern wurden in der Barockzeit umgestaltet. Der Kern der Altstadt, der Hauptplatz, zählt auf Grund seiner Größe zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Inhaltsverzeichnis |
Freistadt ist eine der wenigen Städte Österreichs, deren mittelalterliche Verteidigungsanlagen fast vollständig erhalten geblieben sind. Die denkmalgeschützte Stadtmauer hat eine Länge von rund zwei Kilometern; ein Wanderweg verläuft an der äußeren Mantelmauer oder im ehemaligen Stadtgraben. Nach wie vor gut erhalten sind:
Diese vier mittelalterlichen Befestigungsanlagen bildeten die Verteidigungslinie. Der Wehrgang in fünf Meter Höhe an der inneren Stadtmauer kann an einem restaurieren Teil beim Scheiblingturm besichtigt werden. Der Zwinger dient heute einigen Gasthäusern als Gastgarten. Der ehemalige Stadtgraben auf der Westseite zwischen dem Linzertor und dem Böhmertor ist in Privatbesitz und dient teilweise als Obstgarten. Der restliche Stadtgraben (Ostseite) ist öffentlich zugänglich und mit Wanderwegen und Spielplätzen ausgestattet. Der Teil zwischen dem Böhmertor und der Finsteren Promenade bietet eine Art botanischer Garten mit heimischen Pflanzen (bedingt durch das raue Mühlviertler Klima). In den 1990er Jahren wurde von der Finsteren Promenade ein weiterer Zugang (der sechste) zur Altstadt gebaut, der in den äußeren Schlosshof führt.
An jeder Ecke der Stadt stand früher ein Wehrturm, von diesen acht Wehrtürmen stehen heute noch sechs. Die beiden anderen fielen Bränden zum Opfer, wobei der ehemalige Turm beim Salzhof bei der letzten Restaurierung 2003 wieder besser sichtbar gemacht wurde. Es gibt noch einen neunten Turm, der am ehemaligen Rathaus der Machtdemonstration diente und keine Verteidigungsfunktion hatte. Das Posttürl ist kein Wehrturm im engeren Sinne.
→ Hauptartikel: Linzertor und Böhmertor
Im Mittelalter gab es zwei Tortürme mit Zugbrücken, so dass man mit Pferdefuhrwerken in die Stadt gelangen konnte. Diese beiden Tortürme, das Linzertor und das Böhmertor, sind die ältesten Bauwerke der Stadtbefestigung und wurden bereits bei der Stadtgründung angelegt. Das Linzertor steht im Süden der Altstadt, wurde um 1485 gotisiert und ist heute 28 Meter hoch. Die Bezeichnung über dem Durchgang k.k. (kaiserlich-königliche landesfürstliche Stadt Freystadt) weist darauf hin, dass Freistadt den Landesfürsten (Babenberger, seit 1282 Habsburger) gehörte. Das Böhmertor ist zwölf Meter hoch und bildet den Ausgang nach Norden. Heute sind nur mehr die Außenmauern erhalten, da die hölzerne Inneneinrichtung 1885 ein Raub der Flammen wurde.
Es gab im Mittelalter eine dritte Möglichkeit, in die Stadt zu gelangen, das so genannte Posttürl. Dieses Tor im Südosten war eine Hintertür zur Stadt und auf Grund des Niveauunterschieds zwischen dem Stadtgraben und dem Hauptplatz (rund zehn Meter) als Stiege angelegt. Das Posttürl befand sich beim Weyermühlturm und diente dem internen Warenverkehr. Von diesem Türl ist nur eine Fotografie erhalten; es wurde nach dem Brand von 1887 abgerissen. Das ursprüngliche Posttürl war mindestens zehn Meter tief (von der inneren Stadtmauer bis zur Äußeren) und elf Meter hoch. Die Tür war nur 1,1 Meter breit; im Inneren befand sich eine sehr steile Stiege (steiler als heute). Über den Stadtgraben führte eine Zugbrücke und ein Spitzbogentor mit zwei Torflügeln markierte den Eingang. Auch dieses Tor wurde wie vieles in Freistadt vom Steinmetzmeister Mathes Klayndl um 1485 umgebaut und in der Renaissance um 1616 erneut umgestaltet. Im 19. Jahrhundert wurde nach dem Abbruch die heute sichtbare und begehbare Stiegenanlage geschaffen, die Poststiege. Das Abbruchmaterial wurde in den Stadtgraben geschüttet, so dass seine ursprüngliche Tiefe von rund drei Metzern heute nicht mehr erhalten ist. Das Posttürl diente dazu, von der Stadt schnell zur Stadtmühle und in die umliegenden Vororte zu gelangen.
Die steilabfallende Ostseite der Stadt ist weniger gut durch Wehrtürme geschützt als die leicht zugängliche Westseite, der Höhenunterschied von rund zehn Metern bot einen natürlichen Schutz. So befindet sich zwischen dem ehemaligen Posttürl und dem Bergfried des Schlosses nur ein weiterer Turm, der Weyermühlturm. Dieser halbrunde Turm hieß früher auch Hinterhofturm. Der Weyermühlturm ist rund neun Meter hoch und steht an der Südostecke der Stadt, neben der Poststiege. Im Gegensatz zu den anderen Wehrtürmen reicht dieser fast an die Mantelmauer heran. Der Grund für diese Bauweise ist, dass zwischen der äußeren Stadtmauer und dem Turm die Notmühle und eine Wasserschleuse untergebracht waren. Der Turm hat gewaltige Mauern mit einer Stärke von 3,5 Metern, besaß im Mittelalter schmale Schießluken und diente dem Schutz der Stadtmühle (Weyrmühle). Dennoch gelang es den Bauern 1626 während des Oberösterreichischen Bauernkriegs, den Teich an der Nordseite, dem sogenannten Wührgraben, abzulassen und die Stadt über das Posttürl zu erobern. Die heutige Auffassung ist, dass Freistädter Bürger den Bauern bei der Eroberung geholfen haben. Früher trug der Turm eine hölzerne Brustwehr, das heute sichtbare Dach stammt aus dem Jahre 1875. Die Notmühle reicht bis zur ehemaligen Talsohle des Stadtgrabens hinunter, jedoch wurde das unterste Geschoss zugeschüttet und ist heute nicht mehr sichtbar.
Westlich vom Weyermühlturm steht der runde Dechanthofturm auch als Pfefferbüchsl bekannt. Der Turm steht direkt an der Zwingermauer, ist rund 21 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 7,5 Metern. Dieser Turm im Süden der Stadt wurde erst 1440 erbaut und zählt somit zu den jüngsten Verteidigungsanlagen der Stadt. Die Aufgaben des Turms waren der Schutz der Wasserauslaufs aus dem Stadtgraben und der Schwellmauern im Stadtgraben mit einem freien Schussfeld im Zwinger auf drei Seiten. Da dieser Turm zusammen mit dem Scheiblingturm erst nach dem Ende der Hussitenkriege (1434) erbaut wurde, muss es in diesem Kriege Probleme mit dem Wasserzufluss vom Frauenteich und dem Abfluss in die Feldaist gegeben haben.
Heute gilt der Dechanthofturm als der schönste Wehrturm der Stadt. Dies wird mit dem Standort und der Bauweise (rund, spitzes Kegeldach mit drei Dacherkern) begründet.
Zusätzlich zum Dechanthofturm und zum Linzertor befindet sich im Südwesten der Stadt der Bürgerkorpsturm, der früher Heimatbundturm hieß. Dieser halbrunde Turm ist rund 13,5 Meter hoch und weist unten eine Mauerstärke von 2,7 und oben von 1,2 Metern auf. Der Stadtgraben ist in diesem Bereich 4,2 Meter tief. Es wird angenommen, dass der Turm früher nach hinten offen war und jedes der vier Stockwerke zur Verteidigung verwendet werden konnte. Zusätzlich hat eine Verbindung mit dem Wehrgang bestanden. Die Schießluken dieses Turms sind in den Zwinger und in den Stadtgraben gerichtet. Seit 20 Jahren ist der Turm hinten zugemauert und beherbergt das Bürgerkorps, daher sein Name. Im Zwinger sind hölzerne Wasserrohre ausgestellt, die 1988 im Stadtgraben gefunden wurden.
Der nächste Turm in Richtung Norden (Böhmertor) war der Turm im Winkel oder Petringerturm. Dieser Turm fiel um 1815 einem Brand zum Opfer und wurde im Juli 1834 endgültig abgerissen. Der Turm im Winkel war halbrund und möglicherweise zur Stadt hin offen. Er diente der Verstärkung der Zwingermauer und war ähnlich mächtig gebaut wie der Bürgerkorpsturm oder der Weyermühlturm. Diese drei Türme stammen aus dem späten 14. Jahrhundert, als die Stadtmauer ausgebaut wurde (1363–1396). Die Grundmauern kann man heute noch im Stadtgraben erkennen; Überreste dienten dem Bau der Brücke über den Stadtgraben (1835). Mit diesem vierten Zugang zur Stadt war eine Möglichkeit geschaffen worden, mit größeren und hohen Fahrzeugen über die Pfarrgasse (früher St. Peter-Gasse) in die Stadt zu fahren. Heute ist diese Stadteinfahrt für Kraftfahrzeuge der wichtigste Zugang zur Stadt.
Der rechteckige Altenhofturm oder Salzhofturm stand zwischen dem Turm im Winkel und dem Scheiblingturm. Auch dieser Turm ist um 1815 einem Brand zum Opfer gefallen, wurde jedoch um 2003 durch die Renovierung des Salzhofes wieder besser zur Geltung gebracht. Nach dem Brand wurden die beiden obersten Stockwerke abgetragen. Der heute sichtbare Stumpf hat eine Fläche von 9 mal 7,8 Meter. Die Mauerstärke beträgt 2,3 Meter. Dieser Turm an der Westseite stand in der inneren Stadtmauer und verstärkte sie in diesem Bereich. Ursprünglich ein selbstständiger Bau, wurde er erst später mit dem Salzhof verbunden.
An der Nordwestecke steht der runde Scheiblingturm in der innernen Stadtmauer. Dieser runde Turm wurde zeitgleich mit dem Dechanthofturm gebaut und zählt zu den jüngsten Verteidigungsanlagen der Stadt. Der rund 25 Meter hohe Turm ist der vierthöchste Turm der Stadt. Wie der Dechanthofturm dient auch dieser der Sicherung des Wassereinlaufs vom Frauenteich und verstärkt die Stadtmauer in diesem Abschnitt. Ursprünglich war der Turm nur 21 Meter hoch, das heutige Keildach wurde im 20. Jahrhundert gebaut.
Der Turm beinhaltete auch den Stadtkotter, das damalige Gefängnis, das nur vom Wehrgang im ersten Stock betreten werden konnte. Im Erdgeschoss des Turms befand sich die Zelle, die nur über ein Loch im Gewölbe mit 60 Zentimeter Durchmesser erreicht werden konnte. Die Raumhöhe betrug sieben Meter; Frischluft kam nur durch drei schmale Schießscharten in diesen Raum. 1992 wurde eine Brücke zwischen der inneren und der äußeren Stadtmauer gebaut und damit ein fünfter Zugang für Fußgänger geschaffen.
Allen Wehrtürmen gemein ist, dass sie die Stadtmauern verstärkten und ein freies Schussfeld auf die Angreifer ermöglichten. Die Türme standen alle an wichtigen Punkten der Stadt, waren mit dem Wehrgang verbunden und steigerten die Verteidigungskraft der Stadt.
Der Rathausturm beim heutigen Bezirksgericht wurde 1522 errichtet und hatte keine Verteidigungsfunktion. Dieser Turm diente als Pulverturm und steht in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Rathauses und des Mesenhauses und konnte dadurch gut bewacht werden. Der Turm wurde 1522, sechs Jahre nach dem zweiten großen Stadtbrand, errichtet.
Der große, rechteckige Hauptplatz mit einer Fläche von 6500 Quadratmetern ist das eigentliche Kernstück der Stadt und wurde bereits bei der Stadtgründung als Marktplatz angelegt. Ab 1465 fand auf diesem Platz der Paulimarkt statt, und auch heute ist der wöchentliche Frische- und Bauernmarkt dort zu Hause.
Rund um den Hauptplatz stehen einige bemerkenswerte Gebäude im Inn-Salzach-Stil. Das heutige denkmalgeschützte Rathaus war früher im Besitz der Familie Zinispan und ist das einzige dreistöckige Gebäude am Platz. Das Haus daneben (in nördlicher Richtung) ist das einzige Haus der Stadt mit Zinnen als Feuermauer (heute nur mehr aufgemalt), mit typischem Grabendach samt Dachrinne an der Fassade und angepassten Dachbodenfenstern. 1987 wurde die Fassade in der ursprünglichen Form des 17. Jahrhunderts wieder hergestellt. Sie zeigt (mittlerweile wieder ein wenig verblasst) acht habsburgische Wappen und zehn Fenster mit gemalten Umrandungen. Gegenüber befindet sich das Piaristenhaus, das heute der Sparkasse als Sitz dient und sich durch einen kleinen Turm von den benachbarten Häusern hervorhebt. An den Häusern links und rechts der Böhmergasse sind Stuckverzierungen aus dem 18. Jahrhundert zu sehen. Die enge räumliche Anordnung von Kirche, Freyung und Rathaus (heutiges Bezirksgericht) nebeneinander war wohl einmalig in Österreich. Seit 1501 steht an Stelle der Freyung der Ostchor der Stadtpfarrkirche. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Platz gepflastert.
In der Mitte des Hauptplatzes steht seit 1704 der barocke Marienbrunnen von Johann B. Spaz dem Jüngeren. Das Wasserbecken ist achteckig; auf einer Säule steht Maria Immaculate, die den Blick auf die Kirche gerichtet hat. Vier Wasserspeier zieren den Brunnen.
→ Hauptartikel: Stadtpfarrkirche Freistadt
Die Stadtpfarrkirche ist die einzige Kirche innerhalb der Stadtmauern und wurde am höchsten Punkt der Stadt angelegt. Um 1288 wurde die romanische Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde sie gotisiert und auf eine fünfschiffige Basilika ausgebaut. In der Barockzeit wurde die Kirche wiederum umgebaut, bevor 1967 die ursprüngliche Gotik wieder weitgehend hergestellt wurde. Heute ist die Stadtpfarrkirche die einzige fünfschiffige Kirche Österreichs.
Das Grundstück auf dem die rund 150 Bürgerhäuser errichtet wurden, dürfte bereits bei der Gründung festgelegt worden sein. Es wird angenommen, dass im 13. Jahrhundert die Grundstücke gleich groß waren. Die ursprünglich gotischen Häuser der Bürger hatten drei Fensterachsen, also eine Breite von rund acht bis zehn Metern. Mit der Zeit wurden die Häuser aufgestockt, nach hinten vergrößert oder es wurden Nachbarhäuser dazugekauft. Somit gibt es heute Häuser mit drei, vier, fünf und sechs Fensterachsen. Alle Häuser haben eine Front zur Gasse und somit zum öffentlichen Leben.
Zwischen den Häusern sind kleine Türchen (selten) sichtbar. Diese dienen im Mittelalter als Zugang zu den Reihen, das sind Abstände von 50 bis 100 Zentimetern zwischen den Häusern. Dieser Zwischenraum diente ab dem 13. Jahrhundert der Kanalisation und die Exkremente der Hausbewohner mussten immer wieder entfernt werden. Dieses erste Kanalisationssystem ist bis heute vollständig erhalten, jedoch nicht mehr in Verwendung. Mittlerweile ist die gesamte Stadt mit einer modernen Kanalisation ausgestattet.
Ebenfalls auffällig sind die breiten Tore bei einigen Bürgerhäusern. Da früher viele Stadtbewohner auch Landwirte waren, dienten diese Tore für die Einfahrt der Heuwagen in den Innenhof. Der Stall mitsamt der Scheune und dem Geräteschuppen war im Hinterhaus untergebracht. Auf die sechsteilige Fensterform wird großer Wert gelegt. Die Fenster- und Türeinrahmungen sind aus Stein und teilweise sind Spione erhalten, kleine Fenster in einem Erker, die den geheimen Blick auf die Gasse erlaubten. Daneben existieren 27 Arkadenhöfe in der Stadt, von denen drei öffentlich zugänglich sind.
Die Gassen in Freistadt sind durchwegs breit, was auf die planmäßige Anlage zurückgeht. Jedoch sind mit der Schlossgasse und der Schulgasse zwei enge, verwinkelte, mittelalterliche Gässchen vorhanden. Die Schlossgasse wird an beiden Enden von großen Torbögen überbrückt.
Das Haus Waaggasse 13 gilt als eines der schönsten Häuser der Stadt. Es ist ein typisches Bürgerhaus mit mehreren Gewölben im Erdgeschoss. Der vorspringende erste Stock sitzt auf Kragsteinen und über dem zweiten Obergeschoss befindet sich eine Feuermauer. Das Haus weist vier bemerkenswerte Bauteile auf:
Die ehemalige Stadtschmiede hat als einziges Haus der gesamten Altstadt eine außenliegende Stiege. Dieses romantische Haus lag einst an der alten Handelsstraße und ist heute in Privatbesitz. Gleich daneben wurde vor einigen Jahren der ehemalige Wehrgang am Scheiblingturm wieder errichtet.
Hauptartikel
Freistädter Befestigungsanlagen
Tore
Böhmertor | Linzertor | Posttürl
Türme
Bürgerkorpsturm | Dechanthofturm | Salzhofturm | Scheiblingturm | Weyermühlturm | Turm im Winkel
48.51156536805614.504227638333Koordinaten: 48° 30′ 42″ N, 14° 30′ 15″ O
rencontre