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Altstadt-Lehel
Landeshauptstadt München
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|---|---|
| Koordinaten: | 48° 8′ N, 11° 34′ O48.13611111111111.572222222222Koordinaten: 48° 8′ 10″ N, 11° 34′ 20″ O |
| Eingemeindung: | 1724 |
| Postleitzahlen: | 80331, 80333, 80335, 80336, 80469, 80538, 80539 |
| Vorwahl: | 089 |
| Lage des Stadtbezirks 1 in München | |
Die Altstadt und das Lehel sind Stadtteile Münchens. Zusammen bilden sie den Stadtbezirk 1 Altstadt-Lehel.
Inhaltsverzeichnis |
Der Stadtbezirk umfasst zum einen die historische Altstadt, wie sie vom Altstadtring umgrenzt wird und zum anderen das Lehel, das nordöstlich an die Altstadt anschließt und von der Isar im Osten und dem Englischen Garten sowie der Prinzregentenstraße im Norden begrenzt wird.
Zur Geschichte der Altstadt, siehe Hauptartikel Geschichte Münchens
Seit der Stadterweiterung durch Ludwig den Bayern 1285 bis 1347 besteht die Altstadt aus vier Vierteln und einem aufgelassenen Ort:
Zu wesentlichen Teilen wurde die historische Altstadt im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte unter Erhaltung der meisten das Stadtbild bestimmenden Großbauten (wie den Kirchen, der königlichen Residenz, dem Nationaltheater München, dem Alten Hof, dem Isartor, Alten und dem Neuen Rathaus). Ein schwerer Eingriff war der Bau des Altstadtrings in den 1960er Jahren.
Zur Zeit von Ludwig IV. des Bayern Anfang des 14. Jhd. nutzen viele Arme, die nicht in der Stadt leben durften, das von vielen Bächen durchzogene Auenwaldgebiet. Das Lehel ist die älteste Münchener Vorstadt, sie wurde bereits 1724 nach München eingemeindet. Im Zuge der großen Stadterweiterungen wurde das Gebiet 1812 in Analogie zu den anderen Vorstädten wie Maxvorstadt offiziell „St.-Anna-Vorstadt“ genannt. Dieser Name setzte sich jedoch nicht durch. Mitte des 19. Jahrhunderts lebten vor allem Tagelöhner und Wäscher im Lehel, das zum beliebten Wohngebiet wurde.
Zur Herkunft der Bezeichnung des Stadtteils gibt es verschiedene Theorien. Die häufiger vertretene weist auf einen Zusammenhang mit der Bezeichnung Lohe für einen lichten Auwald hin, wie er auf der Münchner Schotterebene früher an vielen Orten anzutreffen war und in Restbeständen heute noch z. B. in der Gegend von Aubing und Eching zu finden ist. Viele Ortsbezeichnungen in der Gegend weisen noch auf diese Auwälder hin, z. B. Lohhof oder Keferloh. Zu beachten ist hierbei, dass die Lohe mit Rachenlaut ausgesprochen wurde, also etwa Loche, was bei einigen Ortsbezeichnungen im Laufe der Zeit zu einer angepassten Orthografie führte, beispielsweise Lochham oder Lochhausen. Der Name Lehel bezeichnete hiernach ein kleines Auwäldchen, ein Löhel, hierzu passt auch, dass die alten Bewohner des Viertels ihren Stadtteil bis heute als Lächl aussprechen und erst in jüngster Zeit durch die vielen zugewanderten Bewohner die Aussprache sich zum schrifttreuen Lehel mit einem hell und gedehnt gesprochenem e in der ersten Silbe und durch Hauchlaut eingeleiteter zweiter Silbe mit kurz gesprochenem e verschoben hat.
Eine andere, seltenere Theorie vertritt die Ansicht, Lehel bezöge sich eventuell auf ein früher dort gelegenes kleines Lehen, ein kleines Lehel also im bairischen Diminutiv. Der Autor György Dalos erwähnt in seinen Buch „Ungarn in der Nußschale“ die Hinrichtung des ungarischen Heeresführers Lehel im Jahre 955 bei Regensburg. Nach diesem unglückseligen Krieger soll der Stadtteil Münchens benannt worden sein.
(Stand jeweils am 31. Dezember, Einwohner mit Hauptwohnsitz)
| Jahr | Einw. | davon Ausländer | Fläche ha | EW/ha | Quelle mit weiteren Daten |
|---|---|---|---|---|---|
| 2000 | 18.374 | 4.219 (23,0 %) | 316,36 | 58 | Statistisches Taschenbuch München 2001. pdf-Download |
| 2001 | 18.462 | 4.227 (22,9 %) | 316,36 | 58 | Statistisches Taschenbuch München 2002. pdf-Download |
| 2002 | 18.193 | 4.079 (22,4 %) | 316,36 | 58 | Statistisches Taschenbuch München 2003. pdf-Download |
| 2003 | 18.159 | 4.178 (23,0 %) | 316,35 | 57 | Statistisches Taschenbuch München 2004. pdf-Download |
| 2004 | 18.210 | 4.108 (22,6 %) | 316,39 | 58 | Statistisches Taschenbuch München 2005. pdf-Download |
| 2005 | 18.631 | 4.261 (22,9 %) | 315,87 | 59 | Statistisches Taschenbuch München 2006. pdf-Download |
Bei einer Fläche von 316,39 ha ergibt sich 2004 eine Einwohnerdichte von 58 Einwohner/ha
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