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Die Altstädtische Kirche war ein Kirchengebäude in der früheren Hauptstadt Ostpreußens, in Königsberg, Stadtteil Altstadt (im heutigen Kaliningrad in Nordwestrussland). Erbaut wurde die Kirche zwischen 1838 und 1845 und wurde nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut.
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Anstelle dieser Kirche stand bis 1826 die mittelalterliche Altstädtische Kirche auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz, diese wurde aber in den darauffolgenden zwei Jahren aufgrund ihrer Baufälligkeit abgebrochen. Nordwestlich des Schlosses wurde die Kirche rund zehn Jahre später (1838) nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel auf dem Kreytzenschen Platz der Grundstein gelegt und 15. Oktober 1845 wurde das Gebäude im Stil der Backsteingotik eingeweiht. Seit dem beherrschte sie die Junkerstraße in Königsberg. Der Schinkelsche Bauplan musste aber aus Kostengründen verändert werden: Man verkleinerte das Gebäude im Umfang, ohne jedoch die Anzahl der Säulen zu verringern, die dardurch störend wirkten. Ein Teil des Inventars (Altar, Kanzel und Orgel) der alten Kirche wurde in die neue überführt. Die drei Glocken stammten aus den Jahren 1469, 1622 und 1711 und waren damit die ältesten Kirchenglocken des Landes. 1895 erhielt die Kirche eine neue Orgel. Die Altstädtische Kirche erlitt bei den Luftangriffen auf Königsberg und bei der Schlacht um Königsberg erhebliche Schäden und wurde nicht wieder aufgebaut.