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Altmelon

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Wappen Karte
Wappen von Altmelon
Altmelon (Österreich)
DMS
Altmelon
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Niederösterreich
Politischer Bezirk Zwettl (ZT)
Fläche 38,33 km²
Koordinaten 48° 27′ N, 14° 58′ O48.4514.9666666667880Koordinaten: 48° 27′ 0″ N, 14° 58′ 0″ O
Höhe 880 m ü. A.
Einwohner 885 (31. März 2008)
Bevölkerungsdichte 23 Einwohner je km²
Postleitzahl 3925
Vorwahlen 0 28 13
Gemeindekennziffer 3 25 19
AT124
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Altmelon 60
3925 Altmelon
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Josef Auer (ÖVP)
Gemeinderat (2005)
(15 Mitglieder)
11 ÖVP, 2 SPÖ, 2 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Altmelon
Karte
Klausteich
Klausteich

Altmelon ist eine Marktgemeinde im Bezirk Zwettl im Nordwesten Niederösterreichs, dem so genannten Waldviertel.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Marktgemeinde Altmelon bildet mit den Gemeinden Arbesbach, Groß Gerungs, Langschlag und Rappottenstein das so genannte Waldviertler Hochland, das den westlichsten Teil des Bezirkes Zwettl umfasst. Altmelon befindet sich auf einem hügeligen Hochplateau in 900m Seehöhe und ist geprägt von Wald- und Moorlandschaften, von kleinstrukturierter Landwirtschaft und nicht zu vergessen - die örtlichen Einwohner bezeichnen sich als "steinreich" - von zahlreichen Granitformationen, die dieser Landschaft seinen urigen Charakter verleihen. Im Gemeindegebiet, im Weinsberger Wald nahe Kleinpertenschlag, entspringt der Kleine Kamp, ein kleinerer Teil des Gemeindegebiets entwässert Richtung Naarn. Der Klausteich, ein ehemaliger Schwemmteich, wird heute als Fisch- und Badeteich genutzt. Er liegt an der Grenze zu Oberösterreich und ist über einen kurzen Fußweg erreichbar.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Altmelon gliedert sich in sechs Katastralgemeinden

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Arbesbach
Königswiesen (OÖ) Schönbach
Bärnkopf

[Bearbeiten] Klima und Vegetation

Das Klima ist aufgrund der ungeschützten Höhenlage rau und unwirtlich, im Winter kalt und schneesicher, im Sommer angenehm. Als Bewaldung überwiegt Fichtenmischwald, in den Moorgebieten Kiefern. Die überwiegende Kulturform ist das Grünland, daneben findet man Feldfrüchte wie Kartoffel, Gerste und Roggen. Besonders eingeschränkt ist der Obstbau, man findet nur vereinzelte Apfel-, Kriecherl- und Kirschbäume.

[Bearbeiten] Geschichte

Altmelon entstand als mittelalterliche Spätrodung Anfang des 13. Jahrhunderts und wurde 1259 erstmals urkundlich als "Mailan" erwähnt. 1263 gründete Heinrich IV. von Kuenring, damals Herr auf Burg Rappottenstein, ein Zisterzienserinnenkloster, das aber bald wieder aufgegeben wurde. Die umliegenden bäuerlichen Siedlungen Perwolfs und Perthenschlag (heute Großpertenschlag) wurden 1371 erstmals urkundlich genannt. Dietrichsbach wurde um 1700 von Ferdinand Freiherr von Dietrichstein, Besitzer der Herrschaft Arbesbach, gegründet und hatte eine Glashütte und eine Brauerei. Noch später, im 18. Jahrhundert, entstanden Kleinpertenschlag, Fichtenbach und Kronegg (früher Cronets) als Holzfällersiedlungen. 1854 konstituierten sich die Gemeinde Altmelon mit den Katastralgemeinden Altmelon, Dietrichsbach und Perwolfs und die Gemeinde Großpertenschlag bestehend aus den Katastralgemeinden Großpertenschlag, Kleinpertenschlag und Fichtenbach. Im Jahre 1970 schlossen sich beide Gemeinden unter dem Namen Pertenschlag-Melon zusammen und anlässlich der Markterhebung im Jahr 1985 wurde der Name entsprechend dem Namen der Pfarre in Altmelon geändert.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung, aufgrund der wirtschaftlichen Randlage lange Zeit negativ, konnte im letzten Jahrzehnt stabilisiert werden.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Josef Auer, Amtsleiter Ferdinand Haas.

Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 15 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 6. März 2005 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 11, SPÖ 2, FPÖ 2, andere keine Sitze.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Pfarrkirche

Die Pfarrkirche, dem Heiligen Jakobus dem Älteren geweiht, zeigt eine Mischung verschiedener Stile. Entsprechend der erstmaligen Nennung im Jahr 1259 sind die ältesten Teile, das Presbyterium und der seitlich angebaute Glockenturm, gotischen Ursprungs. Nach der erworbenen Selbständigkeit von der Pfarre Arbesbach Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Langhaus erhöht.

[Bearbeiten] Museen

Ein Bauernmuseum zeigt Gebrauchsgegenstände vergangener Zeiten. Sowohl Arbeitsmittel als auch Kleidung vermitteln einen Eindruck des beschwerlichen Alltags in der Umgebung. Besonders sehenswert ist die Sammlung bäuerlicher Arbeitsmaschinen, insbesondere alter Verbrennungsmotoren. Im nahen Arbesbach existiert ein Schmiedemuseum.

[Bearbeiten] Sport

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Der größte Teil der Einwohner der Gemeinde Altmelon muss auspendeln, von den in der Heimatgemeinde Beschäftigten entfällt wiederum der größte Teil auf den Sektor Land- und Forstwirtschaft. Immer mehr an Bedeutung gewinnt der Tourismus, hauptsächlich im Sommer.

[Bearbeiten] Verkehr

Altmelon liegt direkt an der gut ausgebauten Greiner Straße (B119), ebenso die Orte Fichtenbach, Kronegg, Kleinpertenschlag und Marchstein.

[Bearbeiten] Weblinks

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