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Altmünster

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Dieser Artikel befasst sich mit der Marktgemeinde Altmünster am Traunsee in Österreich. Für andere Orte gleichen Namens siehe Altmünster (Begriffsklärung).
Wappen Karte
Wappen von Altmünster
Altmünster (Österreich)
DMS
Altmünster
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Oberösterreich
Politischer Bezirk Gmunden (GM)
Fläche 79 km²
Koordinaten 47° 45′ N, 13° 46′ O47.7513.766666666667442Koordinaten: 47° 45′ 0″ N, 13° 46′ 0″ O
Höhe 442 m ü. A.
Einwohner 9.574 (31. März 2008)
Bevölkerungsdichte 121 Einwohner je km²
Postleitzahl 4813
Vorwahl 07612
Gemeindekennziffer 4 07 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Marktstraße 21
4813 Altmünster
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Hannes Schobesberger (ÖVP)
Gemeinderat (2003)
(36 Mitglieder)
13 SPÖ, 20 ÖVP, 1 FPÖ,
3 Grüne
Lage der Gemeinde Altmünster
Karte

Die Fremdenverkehrsgemeinde Altmünster ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Gmunden am Traunsee mit 9.624 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Gmunden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Altmünster liegt auf 442 m Höhe (Ort) im nördlichen Salzkammergut und gehört traditionell zum Traunviertel. Sie reicht von der westlichen Gipfelregion des Höllengebirges (Hochlecken und Brunnkogel, 1.708 m) bis zum Gmundner Strandbad (Seehöhe 422 m). Der westliche Gemeindeteil hat Mittelgebirgscharakter und grenzt an die östlichen Gemeinden des Attersees. Der Hauptort Altmünster liegt direkt am Traunsee. Die beiden größten Ortschaften Neukirchen und Reindlmühl liegen im Aurachtal, oberhalb des Traunsees erstreckt sich eine ausgedehnte Wiesenlandschaft bis zu den waldreichen Erhebungen im Hinterland (Gmundnerberg, Grasberg, Richtberg). Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 14,2 km, von West nach Ost 11,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 79 km². 48,1 % der Fläche sind bewaldet, 35,4% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind: Altmünster, Eben, Ebenzweier, Eck, Gmundnerberg, Grasberg, Mühlbach, Nachdemsee, Neukirchen, Reindlmühl.

[Bearbeiten] Gliederung

Die Marktgemeinde besteht aus den Katastralgemeinden

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: Gespalten und halbgeteilt; rechts in Schwarz der obere Teil eines goldenen, vom Schildfuß ausgehenden Kirchturmes mit viereckigem Untergeschoß und achteckigem Obergeschoß, die Fenster schwarz geöffnet, das achteckige Spitzdach gekrönt von einem Knauf mit Wetterhahn; links geteilt durch einen blauen, schmalen Balken, oben in Gold auf grünem Hügel ein grüner, schwarzstämmiger Nadelbaum, unten von Silber und Rot dreimal gespalten.

[Bearbeiten] Geschichte

Ein Ort am Traunsee wird erstmals im Jahr 909 als Standort eines "monasterium" namens "Trunseio" erwähnt. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Altmünster ist seit 1850 selbständige Gemeinde. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Am 9. Juni 1952 erfolgte die Erhebung zur Marktgemeinde.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Hannes Schobesberger von der ÖVP.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 9.067 Einwohner, 2001 dann 9.485 Einwohner.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Altmünster: Die dem hl. Benedikt geweihte spätgotische Hallenkirche wurde um 1470/80 errichtet. Den Mittelpunkt des Hochaltares bildet das Gemälde "Der Tod des hl. Benedikt" von Joachim von Sandrart. In der Allerheiligenkapelle befindet sich der Allerheiligenaltar aus Sandstein aus dem Jahr 1518. Der Altar zeigt eine vielfigurige Reliefgruppe von Heiligen in einer Renaissanceumrahmung.

Filialkirche Reindlmühl: Die Kirche wurde in den Jahren 1955-1956 nach Plänen von Gottfried Nobl errichtet. Gottfried Nobl war von 1959-2005 Linzer Dombaumeister. Im Jahr 1977 wurde hinter der Kirche eine Kapelle als Aufbahrungshalle gebaut.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt


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