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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Güstrow | |
| Amt: | Gnoien | |
| Höhe: | 37 m ü. NN | |
| Fläche: | 45,5 km² | |
| Einwohner: | 894 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 20 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17179 | |
| Vorwahl: | 039971 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 53 003 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Teterower Str. 11a 17179 Gnoien |
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| Bürgermeisterin: | Renate Awe | |
| Lage der Gemeinde Altkalen im Landkreis Güstrow | ||
Altkalen ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Gnoien, mit Sitz in der gleichnamigen Stadt, verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Altkalen liegt in einem hügeligen Gebiet nahe der Peenequelle zwischen den Kleinstädten Gnoien, Dargun und Neukalen. Der Kummerower See und die Mecklenburgische Schweiz sind ca. 10 km entfernt. Durch das Gemeindegebiet, das im Osten an den Landkreis Demmin grenzt, fließt neben der Peene der Vurzbach. Die abwechslungsreiche Landschaft wird zudem von kleinen Seen (Neu Pannekower- und Pfarrsee) sowie über 4000 Jahre alten Hünengräbern (im Lüchower Wald und im Postmoor) geprägt. Die höchste Erhebung liegt mit 46 m ü. NN zwischen Altkalen und dem Ortsteil Damm.
Zu Altkalen gehören die Ortsteile Alt Pannekow, Damm, Granzow, Kämmerich, Kleverhof (eingemeindet am 1. Januar 1999), Lüchow, Neu Pannekow und Rey.
Kalen wird erstmals in einer Urkunde von 1174 erwähnt. Die Bezeichnung 'Kalen' ist slawischen Ursprungs und bedeutet "Sumpf", "Morast". Nach 1236 wurde der Ort Kalen, auch 'Kaland' (heute Altkalen), an der Handelsstraße von Stettin nach Rostock gelegen, von Fürst Heinrich Borwin III. zu Rostock als Stadt mit einer starken Befestigung ausgebaut. Die neue Stadt bekam Ländereien und ihr wurde 1253 das Lübische Stadtrecht verliehen. Doch schon 1281 wird dem Ort das Stadtrecht entzogen. Der Fürst Waldemar von Rostock gründet etwa zehn Kilometer südlich bei dem Ort Bugelmast an einen strategisch viel wichtigeren Platz Neukalen. Das alte Kalen wurde wieder zu einem Dorf, zu Altkalen.
Sehenswert ist neben der Marienkirche (Backsteinkirche von 1244) mit Wand- und Deckenmalereien aus dem 13. Jahrhundert die Holländerwindmühle in Altkalen. Dieses technische Denkmal ist die einzige regelmäßig produzierende Windmühle Mecklenburg-Vorpommerns. Die Mühle wurde nach einem Brand der Vorgängermühle 1913 mit Teilen einer abgebrochenen Mühle aus Wittenförden neu errichtet und von 1991 bis 2002 umfassend saniert.
Weiterhin sehenswert sind die Hühnengräber im Lüchower und Schlutower Wald, die Wundereiche im Lüchower Wald und die Wunderbuche im Postmoor, ebenso wie Schlossberg mit Wallresten und die Kastanienalleen zwischen Kleverhof und Jördenstorf, sowie Kleverhof und Neukalen
In alle Richtungen führen von Altkalen aus gute Verbindungsstraßen. Die Anschlussstellen Tessin und Bad Sülze an der A 20 sind jeweils 22 Kilometer entfernt. Der nächste Bahnhof befindet sich in der 20 Kilometer südlich gelegenen Stadt Malchin an der Bahnstrecke Güstrow–Neubrandenburg.
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