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Althofen

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Wappen Karte
Wappen von Althofen
Althofen (Österreich)
DMS
Althofen
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Kärnten
Politischer Bezirk Sankt Veit an der Glan (SV)
Fläche 12,29 km²
Koordinaten 46° 52′ N, 14° 28′ O46.86666666666714.466666666667714Koordinaten: 46° 52′ 0″ N, 14° 28′ 0″ O
Höhe 714 m ü. A.
Einwohner 4.710 (31. März 2008)
Bevölkerungsdichte 383 Einwohner je km²
Postleitzahl 9330
Vorwahlen 0 42 62
Gemeindekennziffer 2 05 01
AT213
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Hauptplatz 8
9330 Althofen
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Manfred Mitterdorfer (LFA)
Gemeinderat (2003)
(23 Mitglieder)
14 LFA, 6 SPÖ, 2 FPÖ,
1 Sonstige
Oberer Markt: Bergfried
Schloss, Pfarrkirche und Fronfeste
Innenraum der Pfarrkirche

Althofen ist eine Stadtgemeinde im Norden Kärntens, Österreich. Sie ist eine der ältesten noch heute bewohnten Bergsiedelungen in Österreich und eine bekannte Kurstadt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Althofen liegt 30 km nördlich von Klagenfurt im nördlichen Teil des Krappfelds.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde ist in die drei Katastralgemeinden Althofen, Töscheldorf und Treibach gegliedert. Das Gemeindegebiet umfasst folgende 10 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 2001):

  • Aich (22)
  • Althofen (3.494)
  • Eberdorf (34)
  • Epritz (3)
  • Krumfelden (9)
  • Muraniberg (10)
  • Rabenstein (9)
  • Rain (2)
  • Töscheldorf (2)
  • Treibach (1.147)

[Bearbeiten] Geschichte

Das heutige Stadtgebiet war schon zur Zeit der Kelten um 300 v. Chr. besiedelt. Um 600 siedelten sich Alpenslawen an. 1041 wurde der Ort erstmalig urkundlich als Altanhouun erwähnt. Um 1230 erhielt der Althofen das Marktrecht und war zu diesem Zeitpunkt ein bedeutender Handelsplatz in Kärnten: Er diente als Hauptumschlagplatz für das Eisen aus der Region um Hüttenberg. Historische Bedeutung in Althofen wird der Familie Dickmann Secherau zugesprochen, die vor allem im 19. Jahrhundert von Althofen aus den Eisenabbau in den umliegenden Orten beherrschte.

Althofen gehörte - wie auch das benachbarte Friesach und das umliegende Krappfeld - bis zum Jahr 1803 zum Hochstift Salzburg.

Im 16. Jahrhundert entstand nahe der Gurk eisenverarbeitende Industrie, die im 17. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte. 1897 kaufte Carl Auer von Welsbach das Eisenwerk und wandelte es zu einem elektro-chemischen Versuchsbetrieb um, was der Grundstein für die 1907 gegründeten „Treibacher Chemischen Werke“ (TCW) war, welche heute unter dem Namen Treibacher Industrie AG (TIAG) bekannt sind.

1993 erhielt der Ort das Stadtrecht verliehen.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Laut Volkszählung 2001 hat Althofen 4.732 Einwohner, davon besitzen 96,4 % die österreichische Staatsbürgerschaft. 84,6 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen Kirche, 3,5 % zur evangelischen Kirche und 1,4 % sind islamischen Glaubens. 8,0 % sind ohne religiöses Bekenntnis.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Vereine

Sport:

Jugend:

Sonstige

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Politik

Der Gemeinderat besteht aus 23 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2003 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Direkt gewählter Bürgermeister ist Manfred Mitterdorfer (LFA).

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen von Althofen zeigt „In Blau auf goldenem Dreiberg ein Bündel natürlich gefärbter Eisenstangen, das mit zwei goldenen Bändern gebunden und von einer goldenen Lilie überhöht ist.“[1] Die durch Erzbischof Bernhard von Salzburg ausgestellte ursprüngliche Wappenurkunde vom 11. Dezember 1479 ist das älteste erhaltene Kärntner Original mit Wappenbild. Das Bündel Eisenstangen symbolisiert den Aufstieg des Marktes als Zentrum des Salzburgischen Eisenhandels aus dem Görtschitztal bzw. Hüttenberg. Für die beiden anderen Motive gibt es keine zeitgenössischen Quellen, der Dreiberg könnte auf die Berglage des Hauptortes, die Lilie für die Herrschaft des Erzbistums Salzburg stehen.

Die Fahne von Althofen ist Blau-Gelb mit eingearbeitetem Wappen.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Personen mit Beziehung zur Stadt:

Söhne und Töchter:

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. gemäß Bescheinigung von 1968, zitiert nach Wilhelm Deuer: Die Kärntner Gemeindewappen. Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 2006, ISBN 3-900531-64-1, S. 256

[Bearbeiten] Weblinks

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