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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Biberach | |
| Höhe: | 541 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,7 km² | |
| Einwohner: | 2269 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 96 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88499 | |
| Vorwahl: | 07371 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BC | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 26 008 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Donaustraße 1 88499 Altheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Norbert Wäscher | |
| Lage der Gemeinde Altheim im Landkreis Biberach | ||
Altheim ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Sie liegt an der Donau, in direkter Nachbarschaft der Stadt Riedlingen.
Inhaltsverzeichnis |
Neben dem namengebenden Ortsteil Altheim bestehen Heiligkreuztal und Waldhausen.
Altheim wurde im Jahr 835 erstmals urkundlich erwähnt. Es lag ursprünglich unter der Herrschaft der Grafen von Veringen, ehe es um 1300 in habsburgischen Besitz kam. Seit Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Dorf - immer noch unter habsburgischer Herrschaft - von den Truchsessen von Waldburg verwaltet. 1786 fiel das Gebiet dann an die Fürsten von Thurn und Taxis, um 1806 als Folge des Reichsdeputationshauptschlusses an das Königreich Württemberg zu gelangen. Dort wurde es dem Oberamt Riedlingen zugeschlagen. Mit der Kreisreform 1938 kam Altheim dann zum Landkreis Saulgau. Seit 1973 gehört es zum Landkreis Biberach.
siehe auch Burg Waldhausen
In früherer Zeit wurden die Altheimer als „Sonnen- und Mondfänger“ verspottet, was den schwäbischen Dialektdichter Michel Buck aus Ertingen um 1888 zu seinem originellen Gedicht D Sonn- und Mau’fanger animierte
Eine Kirche in Altheim wurde erstmals 1227 urkundlich erwähnt. Es handelt sich um die katholische Sankt Martins-Kirche
Am 1.Juli 1974 wurden die ehemalig selbständigen Gemeinden Heiligkreuztal und Waldhausen eingemeindet.
Im Gemeindearchiv Altheim ist ein Wappenbrief von Kaiser Leopold I. vom 21. Januar 1681 erhalten, der neben einer Abbildung folgende Wappenbeschreibung enthält: Ein dreigeteilter Schild, der mittlere Teil rot oder rubin, der obere aber gelb oder goldfarben; im Grunde des Schildes ein weißer oder silberfarbener Bach oder Fluss neben einem daran anstoßenden und etwas erhöhten grünen Gestade oder Ufer, auf diesem ein mit den hinteren Füßen ganz aufrecht stehender und einwärtssehender Biber in seiner natürlichen Farbe, mit überschlagendem Schweif, aufgesperrtem Maul und rotausschlagender Zunge; in den vorderen beiden Füßen das österreichische Schild haltend. Um den ganzen Schild herum mit lateinischen Buchstaben hernach folgende Worte: Althaimb am Piberpach 1681.
Dieses Wappen führt die Gemeinde bis heute.
Altheim liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße.
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