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Altgriechische Sprache :

femme russe

Altgriechische Sprache

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Altgriechisch
Zeitraum ca. 800 v. Chr.–300 v. Chr. (auch bis 600 n. Chr.)

Ehemals gesprochen in

(vorwiegend östlicher) Mittelmeerraum
Linguistische
Klassifikation

Indo-Europäisch

  • Altgriechisch
Sprachcodes
ISO 639-1:

-

ISO 639-2:

grc (für historische griechische Sprache bis 1453)

SIL:

grc (für historische griechische Sprache bis 1453)

Anfangverse der Odyssee, eines der ältesten literarischen Zeugnisse des Altgriechischen. Volltext auf Wikisource.
Anfangverse der Odyssee, eines der ältesten literarischen Zeugnisse des Altgriechischen. Volltext auf Wikisource.

Altgriechisch (ἡ Ἑλληνικὴ γλῶσσα, hē hellēnikē glōssa) ist die antike Sprachstufe der griechischen Sprache, einer indogermanischen Sprache im östlichen Mittelmeerraum, die einen eigenen Zweig dieser Sprachfamilie darstellt.

Unter dem Begriff Altgriechisch werden Sprachformen und Dialekte zusammengefasst, die zwischen der Einführung der griechischen Schrift (ca. 800 v. Chr.) und dem Beginn der hellenistischen Ära (ca. 300 v. Chr.), zumindest in der Literatur noch sehr viel länger, nämlich bis zum Ende der Antike (um 600 n. Chr.) verwendet wurden. Als Norm für das klassische Altgriechisch gilt der literarische attische Dialekt des 5. und 4. Jahrhunderts vor Christus. Die Sprachstufe zwischen 600 und 1453 wird gemeinhin als Mittelgriechisch bezeichnet; das darauf folgende Neugriechische, die Staatssprache des modernen Griechenland, hat sich nachvollziehbar kontinuierlich aus dem Altgriechischen entwickelt.

Die altgriechische Sprache hat einerseits durch die Vermittlung durch das Lateinische, für dessen Geltungsbereich sie die wesentliche Bildungssprache war, andererseits durch die exemplarische erhaltene Literatur vor allem in den Bereichen Philosophie, Naturwissenschaft, Geschichtsschreibung, Dichtung, Musik und Theater eine herausragende Bedeutung für das gesamte Abendland. Hinzu kommt ihre Bedeutung als Sprache des Neuen Testaments für Religion und Theologie des Christentums. Auch sprachlich hat sie durch diesen Einfluss die europäischen Sprachen geprägt: Eine Vielzahl von Lehnübersetzungen, Lehn- und Fremdwörtern haben in europäische Sprachen Eingang gefunden und werden in diversen Fachsprachen verwendet.

Der Sprachcode nach ISO 639 für Alt- und Mittelgriechisch (bis 1453) ist grc.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Textprobe

 Gesprochen (ohne musikalischen Akzent) ?/i
(1) Originaltext: πεπεισμένος δὲ πειρῶμαι καὶ τοὺς ἄλλους πείθειν ὅτι τούτου τοῦ κτήματος
(2) Transkription: pepeismenos de peirōmai kai tous allous peithein hoti toutou tou ktēmatos
(3) IPA: pepeːzménos peːrɔ̂ːmai̯ kaì̯ tòːs álːoːs péːtʰeːn hóti tóːtoː tôː ktɛː́matos
(4) Interlinear: überzeugt also versuche-ich auch die anderen zu-überzeugen dass dieses des Besitzes
(1) τῇ ἀνθρωπείᾳ φύσει συνεργὸν ἀμείνω Ἔρωτος οὐκ ἄν τις ῥᾳδίως λάβοι.
(2) anthrōpeia physei synergon ameinō Erōtos ouk an tis rhadiōs laboi.
(3) tɛ̂ː(i̯) antʰrɔːpéːaː(i̯) pʰýseː synergòn améːnɔː érɔːtos oːk án tis rʰaː(i̯)díɔːs láboi̯
(4) für-die menschliche Natur Helfer besseren (als-die)-Liebe nicht wer mühelos bekommen-kann

Übersetzung: „Selbst überzeugt, versuche ich, auch die anderen zu überzeugen, dass man zur Erlangung dieses Guts einen besseren Helfer für die menschliche Natur als die Liebe schwerlich finden kann.“

(Platon, Symposion) [1]

[Bearbeiten] Klassifikation

Das Altgriechische lässt sich als indogermanische Sprache klassifizieren, leitet sich also vom Ur-Indogermanischen ab, das sich wahrscheinlich im 3. Jahrtausend v. Chr. in die heute bekannten Sprachzweige aufspaltete. Lautbestand und Vokabular des Altgriechischen weichen jedoch von allen anderen Sprachen der Familie so erheblich ab, dass es als eigener Zweig des Indogermanischen im engeren Sinne gewertet wird und man von einer starken Substratwirkung der „vorgriechischen“ Sprachstufen auf die griechischen Idiome ausgeht[2].

Den Ursprung vieler nicht indogermanischer Wörter des Griechischen (z. B. thalassa θάλασσα ‚Meer‘ und nēsos νῆσος ‚Insel‘) vermutet man in der Sprache oder den Sprachen der Bewohner Griechenlands vor Ankunft der griechischen Völker um 2000 v. Chr., die im Altgriechischen Pelasgoi ΠελασγοίPelasger‘ genannt wurden.[3] Zur Klassifikation des ‚Pelasgischen‘ gibt es Theorien, die in ihm eine eigene indogermanische Sprachform sehen und es mit dem Illyrischen in Verbindung bringen, aufgrund der fehlenden Originalquellen aber kaum beweisbar sind. Weder die illyrische noch die „pelasgische“ Sprache haben sich, außer in wenigen Lehnwörtern, in nennenswertem Umfang erhalten, so dass eine Rekonstruktion dieser Sprachen und damit eine Bestätigung oder Widerlegung dieser These nicht möglich ist. Sicher haben auch das Minoische und Eteokretische, vorgriechische Sprachen auf Kreta, das Vokabular des frühen Griechisch beeinflusst [1]; auch hier sind jedoch nur schwer eindeutige Aussagen möglich, da Minoisch und Eteokretisch bislang nicht verständlich sind.

[Bearbeiten] Geschichte

Hauptartikel: Griechische Sprache

Die ältesten Schriftzeugnisse des Griechischen stammen aus mykenischer Zeit (14. vorchristliches Jahrhundert) und sind in Linearschrift B abgefasst. Die damit geschriebene Sprache wird als Mykenisches Griechisch bezeichnet und wird als einer von mehreren Dialekten dieser Sprachstufe gesehen [2]. Aus der Zeit zwischen 1000 und 800 v. Chr. gibt es keine schriftlichen Quellen des Griechischen; mit den Epen Homers, die vermutlich zwischen 850 und 700 v. Chr. entstanden, begegnet uns erstmals ein literarisches Werk in altgriechischer Sprache. Die Sprache Homers ist eine künstlich gebildete Literatursprache, die vorwiegend aus ionischen und äolischen Elementen besteht. Zu diesem Zeitpunkt muss das Altgriechische in verschiedenen Dialekten im südlichen Balkan und um die Ägäis weit verbreitet gewesen sein.

Nach und nach wurde mit der steigenden kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Poleis und ihrer Kolonien im gesamten Mittelmeerraum das Griechische zu einer Weltsprache der Antike. Man schätzt die Zahl der Griechisch-Sprecher zu Beginn des 4. Jahrhunderts v. Chr. auf etwa sieben Millionen Menschen, zur Zeit Alexanders des Großen auf rund neun Millionen.[2] Als Staatssprache des Reichs Alexanders und seiner Nachfolger verbreitete es sich bis Ägypten und Mittelasien, als Amtssprache des Römischen Reiches bis Großbritannien, Spanien und Nordafrika.

Die griechischen Dialekte im Kern des griechischen Siedlungsgebiets um 400 v. Chr.
Die griechischen Dialekte im Kern des griechischen Siedlungsgebiets um 400 v. Chr.

Altgriechisch wird in vier Dialektgruppen gegliedert, das Ionisch-Attische, das Arkadisch-Kyprische, das Äolische und Westgriechisch, das aus dorischen, und nordwestgriechischen Dialekten bestand. Neben diesen epichorischen also ‚einheimischen‘, d. h. regional verteilten gesprochenen Dialekten entwickelten sich auch so genannte literarische Dialekte: Verschiedene Gattungen der Versdichtung bedienten sich hauptsächlich vier Varianten der epichoreischen Dialekte (Ionisch, Äolisch, Dorisch und Attisch). Die literarische Prosa war zu Beginn von Ionisch schreibenden Autoren bestimmt (die Naturphilosophen Thales, Anaximander und Anaximenes; Herodot), doch setzte sich im 5. Jahrhundert das Attische als vorherrschender literarischer Dialekt durch und wurde durch Autoren wie Platon zum klassischen literarischen Vorbild für die gesamte griechische Literatur. Diese Sprachform wurde fortan von den meisten Autoren der Antike als Literatursprache verwendet und gilt bis in die Gegenwart als Norm für das Altgriechische. [2]

Schon zur Zeit des Hellenismus begann ein zunehmender Wandel in Hinsicht auf Aussprache, Betonung und Grammatik einzusetzen, der bis zum Ende der Spätantike weitgehend abgeschlossen war. In Abgrenzung zum Neugriechischen werden aber in der Regel auch die hellenistischen (Koine, ca. 300 v. Chr. bis 300 n. Chr.) und spätantik-frühbyzantinischen (ca. 300 bis 600) Sprachformen zum Altgriechischen gezählt. In der Literatur blieb das klassische attische Griechisch in dieser Zeit der Standard, dem sich noch spätantike Autoren wie Libanios (4. Jahrhundert) oder Agathias (um 580) verpflichtet fühlten. Das mittelalterliche Griechisch (ca. 600–1453) wird dann meist als Mittelgriechisch bezeichnet.

[Bearbeiten] Schrift

Hauptartikel: Griechisches Alphabet

Das heute für die alt- und neugriechische Sprache verwendete Alphabet wurde vermutlich in der Zeit vom späten 9. bis zum mittleren 8. Jahrhundert v. Chr. vom phönizischen abgeleitet. Anfangs gab es mehrere Varianten des Alphabets in Griechenland, aber das ionische (auch „milesische“, nach der Stadt Milet) setzte sich allmählich fast im gesamten griechischsprachigen Raum durch. Dabei wurden ungebräuchliche Buchstaben wie Digamma, Sampi, Qoppa und San aufgegeben. Als Fixpunkt für die Übernahme des ionischen Alphabets wird das Jahr 403 v. Chr. angesehen, als die Stadt Athen es offiziell einführte, da Athen sich zu dieser Zeit zum Zentrum der literarischen Kultur Griechenlands entwickelte. Die griechischen Alphabete wurden bis in klassische Zeit mit den 24 Majuskeln ohne Wortzwischenräume und Satzzeichen geschrieben, zunächst von rechts nach links, dann furchenwendig, mit der Einführung des milesischen Alphabets in Athen schließlich rechtsläufig, also von links nach rechts. Seit diesem Datum hat sich das griechische Alphabet bis heute nicht verändert, wenn man von der Einführung der Diakritika und Minuskeln absieht.

Das lateinische Alphabet leitete sich nicht vom milesischen, sondern von einem westgriechischen Alphabet ab, in dem z. B. χ für [ks] stand, und nicht wie im milesischen für [], was auch die anderen Unterschiede zwischen beiden Schriften erklärt.

Mit den phonologischen Veränderungen in der Zeit des Hellenismus wurden verschiedene diakritische Zeichen eingeführt, um den schwindenden Lautbestand des Griechischen und den tonalen Akzent, die für das Verständnis der klassischen Dichtung entscheidend sind, zu konservieren. Es handelt sich um die drei Akzente Akut (hē oxeia ἡ ὀξεῖα ‚die Schärfe‘), Gravis (hē bareia ἡ βαρεῖα ‚die Schwere‘) und Zirkumflex (hē perispōmenē ἡ περισπωμένη ‚die Umgebogene‘), die den tonalen Akzent des Altgriechischen wiedergeben sowie die beiden Spiritūs – Spiritus asper (hē daseia ἡ δασεῖα ‚die Raue‘) und Spiritus lenis (hē psilē ἡ ψιλή ‚die Leichte‘) – die bei mit Vokal oder /r/ beginnenden Wörtern die Behauchung bzw. das Fehlen einer solchen anzeigen. Näheres zu den Diakritika siehe unter Polytonische Orthographie.

In byzantinischer Zeit kam das Iota subscriptum (‚untergeschriebenes Iota‘) hinzu, das ursprünglich der zweite Buchstabe der Langdiphthonge ηι, ωι und ᾱι war, aber schon im 8. Jahrhundert v. Chr. verstummt war. Da aber die Kennzeichnung dieser Langvokale zur Distinktion grammatischer Kategorien nötig ist, wurde das Iota unter den übrigen Vokal gesetzt. Bei Majuskeln wird es als Iota adscriptum neben den Vokal gesetzt (Beispiel: ῾Άιδης Hadēs).

Die griechischen Minuskeln wurden vermutlich in Syrien im 9. Jahrhundert n. Chr. entwickelt. Die heute für das Altgriechische gebrauchten Satzzeichen wurden zu selben Zeit eingeführt: Komma, Punkt und Kolon (:) werden wie im Deutschen gebraucht. Das Semikolon (;) schließt anders als in der lateinischen Schrift einen Fragesatz ab, die Funktion des Semikolons erfüllt der Hochpunkt (·).

Die Gräzistik der Neuzeit verwendet zur Kennzeichnung der langen und kurzen Phoneme von α, ι und υ auch die diakritischen Zeichen Breve und Makron (ᾰ/ᾱ – ῐ/ῑ – ῠ/ῡ). Außerhalb der Fachliteratur werden sie jedoch kaum verwendet.

[Bearbeiten] Phonologie

Hauptartikel: Altgriechische Phonologie

Das Altgriechische unterscheidet sich im Lautbestand von der indogermanischen Ursprache und anderen Sprachen der Familie erheblich. So kann ein Wort im Altgriechischen beispielsweise nur auf einen Vokal oder die Konsonanten /n/, /r/, und /s/ enden; dies umfasst sowohl griechische Suffixe als auch beispielsweise suffixlose Nominativformen, vergleiche epheron ἔφερον ‚sie trugen‘ gegenüber altindisch abharant und lateinisch ferebant oder Nominativ gala γάλα zum Genitiv galaktos γάλακτος ‚Milch‘. Weitere Lautentwicklungen aus dem Indogermanischen sind insbesondere:

[Bearbeiten] Vokale

Das Altgriechische kennt sieben Vokale, deren Länge bedeutungsunterscheidend ist. Zwei Vokale kommen jedoch nur in Langform vor, so dass insgesamt zwölf Phoneme bestehen. Bei [a], [i] und [y] wird die Länge nicht bezeichnet, lässt sich aber in betonten Silben (ab ca. 300 v. Chr.) durch die Akzente erschließen. Die neuzeitliche Gräzistik kennzeichnet in Wörterbüchern und Grammatiken den Unterschied durch Breve (˘) für kurze und Makron (¯) für lange Vokale.

Phonem [a] [] [o] [] [ɔː] [e] [] [ɛː] [i] [] [y] []
Graphem α / α / ο ου ω ε ει η ι / ι / υ / υ /

Aus den Vokalen bilden sich zahlreiche Diphthonge, die stets in [] oder [] enden, wobei letzteres aus einer früheren Sprachform durch das υ wiedergegeben wird: [ai̯] (αι), [oi̯] (οι), [yi̯] (υι), [au̯] (αυ), [eu̯] (ευ), [ɛu̯] (ηυ). Bei den drei Diphthongen mit langem Anlaut ([aːi̯], [ɛːi̯], [ɔːi̯]) schwand ungefähr zu klassischer Zeit der []-Laut, die Herkunft dieser Vokale aus Diphthongen wird seit byzantinischer Zeit jedoch durch das sogenannte Iota subscriptum angezeigt: (ᾳ, ῃ, ῳ).

[Bearbeiten] Konsonanten

Die Plosive erscheinen, wie noch heute im Georgischen und Armenischen, in Dreierreihen (stimmlos, stimmhaft, stimmlos-behaucht). Hinzu kommen drei Affrikaten aus den stimmlosen Plosiva und /s/, die auch in der Flexion (z. B. π > ψ) eine Rolle spielen. Die Aussprache des ζ (Zeta) in klassischer Zeit ist nicht vollständig geklärt, sie war jedenfalls nicht [ts]. Dionysios Thrax beschreibt es als eine Verbindung von σ und δ, was die Aussprache sd (beides stimmhaft, also [zd]) nahelegt; es könnte aber auch umgekehrt (also ds, [dz]) gewesen sein.

Traditioneller Name Phonetische Beschreibung Bilabial Alveolar Velar
Psilá Ψιλά, Tenues stimmlos [p] π [t] τ [k] κ
Mésa Μέσα, Mediae stimmhaft [b] β [d] δ [ɡ] γ
Daséa Δασέα, Aspiratae aspiriert und stimmlos [] φ [] θ [] χ
Diplá Διπλά, Affrikata stimmlos + /s/ [ps] ψ [dz] ζ [ks] ξ

Daneben gibt es die Nasale [m] (μ) und [n] (ν), letzteren mit der Variante [ŋ] vor velaren Konsonanten (geschrieben γ), den lateralen Approximanten [l] (λ) und den Vibranten [r] (ρ), letzteren mit der Variante [] oder [], die später geschrieben wurde und in deutschen Fremdwörtern noch als rh erscheint, sowie den Frikativ [s] (σ). Im Anlaut gab es außerdem [h], das etwa ab dem 3. Jahrhundert v. Chr, durch den Spiritus asper () über dem betreffenden Vokal wiedergegeben wurde. Der Spiritus lenis () wurde als graphisches Äquivalent für ‚kein [h]‘ neu erfunden und stand ebenfalls über dem Anlaut (sofern dieser vokalisch war). Teilweise wird die Theorie vertreten, dass es für den Glottisschlag [ʔ] stand, jedoch nur von einer Minderheit; es ist also davon auszugehen, dass ein vokalischer Anlaut gebunden wurde.

[Bearbeiten] Tonalität und Akzent

Der altgriechische Akzent war weniger (wie im heutigen Deutsch) durch größere Schallfülle (Lautstärke) gekennzeichnet, als vielmehr durch die Tonhöhe, er war also dezentralisierend. Ein Akzent konnte im Altgriechischen auf eine der drei letzten Silben eines Wortes fallen (dies auch abhängig von der Länge der Vokale dieser Endsilben), hob diese aber nicht lautstärkemäßig vor den übrigen Silben hervor, sondern wurde mit einem höheren Ton als die umgebenden Silben gesprochen. Als der dezentralisierende Akzent einem zentralisierenden wich (etwa im 3. Jahrhundert v. Chr.), begann man, durch diakritische Zeichen die Tonalität des Altgriechischen durch Akzente zu konservieren (Aristophanes von Byzanz): der Akut bezeichnete den Hochton, der Zirkumflex bezeichnete bei langen Silben den hoch beginnenden, dann fallenden Ton, der Gravis (der sich nur in betonten Endsilben im Kontext findet) war vermutlich ein fallender Ton, wofür es allerdings keine Belege gibt.

Die gesamte altgriechische (Vers-)Dichtung und Metrik beruht nicht wie im Deutschen auf dem Kontrast zwischen betonten und unbetonten Silben, sondern ausschließlich auf der Länge oder Kürze der jeweiligen Silben.

Hinweis: Die Schulaussprache des Altgriechischen der verschiedenen Lehrtraditionen weicht in allen Fällen von der mittlerweile erforschten Phonologie der Sprache erheblich ab.

[Bearbeiten] Morphologie

Das Altgriechische ist eine stark flektierende Sprache, bedeutungstragende Wortstämme sind vielseitigen Wandlungen unterworfen. Sowohl der Vokal-Ablaut als auch insbesondere der Konsonantenwandel im Auslaut von Wortstämmen sind bei Deklination und Konjugation häufig, ebenso wie in der Wortableitung und -bildung, sie bereiten dem Griechisch Lernenden ein großes Pensum an Lernstoff.

Beispiele:

Zu dem Stamm treten verschiedene Präfixe und Endungen, die im Sinne eines fusionalen Sprachbaus die unterschiedlichen grammatischen Parameter wiedergeben. Besondere Erscheinungen im Griechischen sind insbesondere:

Des Weiteren verfügt das Altgriechische über eine Fülle von Morphemen, die die grammatischen Kategorien als Infixe und Affixe wiedergeben. Das Altgriechische kommt weitestgehend ohne zusammengesetzte Formen aus, das heißt, alle grammatischen Parameter lassen sich durch Anfügungen an die Wurzel bilden und vereinen sich in einem einzigen Wort.
So lässt sich ein so komplexer Ausdruck wie ‚ich werde mir [etwas] schreiben lassen‘, das im Deutschen durch fünf einzelne Wörter ausgedrückt werden muss, im Altgriechischen durch eine einzige Verbform, (graphēsomai) γραφήσομαι ausdrücken.

Auch die Wortbildung verfügt über zahlreiche Morpheme, die Ableitungen und Bedeutungsdifferenzierungen ermöglichen, im Griechischen sind ähnliche ‚Bandwurmwörter‘ möglich wie im Deutschen. Berühmtes Beispiel ist das karikierende Endloswort λοπαδο­τεμαχο­σελαχο­γαλεο­κρανιο­λειψανο­δριμ­υποτριμ­ματο­σιλφιο­τυρο­μελιτο­κατα­κεχυμενο­κιχλ­επικοσ­συφοφαττο­περιστεραλ­εκτρυονο­πτεκε­φαλλιο­κιγκλο­πελειο­λαγῳο­σιραιο­βαφη­τραγανο­πτερυγών (‚Austernschneckenlachsmuränen-Essighonigrahmgekröse-Butterdrosselnhasenbraten-Hahnenkammfasanenkälber-Hirnfeldtaubensiruphering-Lerchentrüffelngefüllte Schüssel‘) aus den Ekklesiazusai des Aristophanes (Vers 1069).

[Bearbeiten] Grammatik

Die ersten Grammatiklehrbücher des Abendlandes wurden zu hellenistischer Zeit in der philologischen Schule von Alexandria abgefasst. Aristarch von Samothrake schrieb eine technē grammatikē des Griechischen. Die vermutlich erste autonome grammatische Schrift ist die technē grammatikē des Dionysios Thrax (2. Jh. v. Chr.), welche die Phonologie und Morphologie einschließlich der Wortarten umfasst. Die Syntax ist Gegenstand eines sehr systematischen Werks des zweiten bedeutenden griechischen Grammatikers, des Apollonios Dyskolos (2. Jh. n. Chr.). Angeblich im Jahre 169/8 „importierten“ die Römer die griechische Grammatiklehre und adaptierten sie.

Die Grammatik des Altgriechischen ist auf den ersten Blick recht ähnlich zum Lateinischen, was Partizipialkonstruktionen und sonstige satzwertige Konstruktionen (AcI etc.) anbelangt, so dass Lateinkenntnisse beim Erlernen des Altgriechischen sehr hilfreich sind – und umgekehrt. Gutes Verständnis der deutschen Grammatik hilft allerdings auch; in vielen Fällen ist das Altgriechische dem Deutschen strukturell ähnlicher als dem Lateinischen, beispielsweise sind bestimmte Artikel im Griechischen vorhanden, während sie im Lateinischen fehlen. Es gibt auch Fälle, in denen die Ähnlichkeit mit dem Lateinischen eher oberflächlicher Art ist und mehr Verwirrung stiftet als hilft – beispielsweise werden die Zeitformen der Verben im Griechischen oft anders verwendet als im Lateinischen.

Im Westen und auch in diesem Artikel werden gewöhnlich lateinische Begriffe (wie Substantiv, Dativ, Aktiv, Person …) zur Bezeichnung von altgriechischen grammatischen und semantischen Kategorien verwendet, die direkte Übersetzungen der griechischen Definitionen darstellen. In Griechenland werden dagegen bis heute die griechischen Originalbegriffe aus der technē grammatikē des Dionysios Thrax verwendet.

[Bearbeiten] Deklination

Im Altgriechischen werden Nomina, also Substantive, Adjektive und Pronomina, aber auch einige Zahlwörter dekliniert. Besonders Zahl und Formenreichtum der Verbaladjektive ist hoch.

[Bearbeiten] Grammatische Kategorien der Nomina

Die altgriechischen Nomina werden in fünf Kasus (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Vokativ), drei Numeri (Singular, Dual, Plural) und drei Genera (Maskulinum, Femininum, Neutrum) dekliniert. Auch Partizipien, Verbaladjektive und Infinitive werden dekliniert, sie gelten als Zwischenformen (sogenannte Nominalformen des Verbs). Substantive können mit einem Artikel (ho hē to ὁ ἡ τό ‚der die das‘) bestimmt werden; einen unbestimmten Artikel gibt es nicht.

Kasus

Von den acht Kasus des Indogermanischen haben sich im Altgriechischen fünf erhalten: Nominativ, Akkusativ, Genitiv, Dativ und Vokativ (Anredeform). Nach ihrer Verwendungsweise werden zahlreiche verschiedene Kasusfunktionen unterschieden. Das altgriechische Kasussystem ähnelt in seinen Grundzügen dem deutschen.

Numerus

Neben dem Singular (Einzahl) und Plural (Mehrzahl) hat das Altgriechische noch in Resten den Dual (Zweizahl) behalten. Die Artikel des Duals lauten in allen Genera τὼ im Nominativ und Akkusativ und toin τοῖν im Genitiv und Dativ. Seltenere Formen des femininen Duals sind entsprechend ta τὰ und tain ταῖν. In der o-Deklination (s. u.) hat er die Endungen im Nominativ und Akkusativ und -oin -οιν im Genitiv und Dativ. In der a-Deklination lauten die Endungen entsprechend -ᾱ und -ain -αιν, in der 3. Deklination -e und -oin -oιν. Der Dual war schon zu vorklassischer Zeit (vor dem 5. Jahrhundert v. Chr.) im Schwinden begriffen, und die ursprüngliche Verwendungsweise (nur für wirklich in der Zweizahl Zusammengehöriges, wie Zwillinge, die beiden Hände, Augen und so weiter) ging verloren. In der klassischen Literatur wurden vorsichtige Wiederbelebungsversuche unternommen, die den Dual jedoch nicht wieder etablierten und außerdem seiner ursprünglichen, spezifischen Verwendungsweise entfremdeten. Aufgrund seiner Seltenheit ist der Dual in den untenstehenden Deklinationsbeispielen nicht aufgenommen.

Beispiele:

Genus

Wie die meisten indogermanischen Sprachen kennt das Altgriechische drei Genera: Maskulinum (männlich), Femininum (weiblich) und Neutrum (sächlich). Männliche Wesen sind stets maskulin, weibliche feminin. Winde, Flüsse und Monate sind maskulin, Länder, Inseln und Städte feminin; ansonsten lassen sich keine eindeutigen Regeln festlegen. Eine Besonderheit des Neutrums ist, dass bei einem neutralen Subjekt das Prädikat stets im Singular steht. Dies lässt sich damit erklären, dass das Neutrum Plural sprachhistorisch auf ein Kollektivum zurückgeht.

Das Genus commune ist bei wenigen Vokabeln ebenfalls erhalten, etwa bei ho/hē bous ὁ/ἡ βοῦς, das sowohl ‚Rind‘ als auch ‚Ochse‘ oder ‚Kuh‘ heißen kann.

[Bearbeiten] Deklination der Substantive

Das Altgriechische kennt drei grundlegende Deklinationsklassen: die o-Deklination, die a-Deklination und eine dritte, konsonantische Deklination.

Zur a-Deklination (oder erste Deklination) gehören Feminina auf kurzes -ᾰ (z. B. doxă δόξᾰ ‚Ruhm‘ ‚Ansicht‘), langes -ᾱ (z. B. chōrā χώρᾱ ‚Land‘) und (z. B. nikē νίκη ‚Sieg‘) sowie Maskulina auf -ās -ᾱς (z. B. neaniās νεανίᾱς ‚Jüngling‘) und -ēs -ης (z. B. poiētēs ποιητής ‚Dichter‘). Endet der Wortstamm auf ein eε, i ι oder r ρ, haben die Endungen in allen Formen ein a α (Alpha purum), andernfalls wird ein langes ā zu einem ē η (Alpha impurum). Die Maskulina haben im Genitiv die Endung-ou-ου , im Vokativ enden sie auf -ᾰ, ansonsten werden sie gleich dekliniert wie die Feminina.

Beispielwort: doxă δόξᾰ ‚Ruhm‘ ‚Ansicht‘ (femininum, mit kurzem Alpha impurum)

  Singular Plural
Nominativ hē doxa ἡ δόξα hai doxai αἱ δόξαι
Genitiv tēs doxēs τῆς δόξης tōn doxōn τῶν δοξῶν
Dativ tē doxē τῇ δόξῃ tais doxais ταῖς δόξαις
Akkusativ tēn doxan τὴν δόξαν tas doxas τὰς δόξας
Vokativ ō doxa ὦ δόξα ō doxai ὦ δόξαι

Zur o-Deklination (oder zweiten Deklination) gehören Maskulina auf -os -ος (z. B. philos φίλος ‚Freund‘) und Neutra auf -on -ον (z. B. teknon τέκνον ‚Kind‘). Die Deklinationsendungen sind dieselben, außer dass Wörter auf -on -ον wie alle Neutra im Nominativ und Akkusativ Plural auf -a enden und im Vokativ dieselbe Form wie im Nominativ haben. Ganz vereinzelt kommen auch Feminina auf -os -ος vor (z. B. nēsos νῆσος ‚Insel‘), die ebenso dekliniert werden wie die Maskulina. Dazu kommen als Sonderfälle Kontrakta (z. B. nous νοῦς ‚Sinn‘), bei denen der vokalische Stamm mit der Deklinationsendung verschmolzen ist, und die sogenannte attische Deklination (z. B. neōs νεώς ‚Tempel‘).

Beispielwort: philos φίλος ‚Freund‘ (maskulinum)

  Singular Plural
Nominativ ho philos ὁ φίλος hoi philoi οἱ φίλοι
Genitiv tou philou τοῦ φίλου tōn philōn τῶν φίλων
Dativ tō philō τῷ φίλῳ tois philois τοῖς φίλοις
Akkusativ ton philon τὸν φίλον tous philous τοὺς φίλους
Vokativ ō phile ὦ φίλε ō philoi ὦ φίλοι

Die 3. Deklination umfasst eine Vielzahl von konsonantischen Stämmen. Je nach Stammauslaut lassen sie sich in Mutastämme (z. B. gyps γύψ m. ‚Geier‘, aix αἴξ f. ‚Ziege‘, ὄρνις hornis m. ‚Vogel‘), Liquida- und Nasalstämme (z. B. rhētōr ῥήτωρ m. ‚Redner‘, mētēr μήτηρ f. ‚Mutter‘, limēn λιμήν m. ‚Hafen‘), Sigma-Stämme (z. B. genos γένος n. ‚Geschlecht‘ ‚Art‘) und Vokalstämme (z. B. polis πόλις f. ‚Stadt‘, basileus βασιλεύς m. ‚König‘) unterteilen. Aus sprachhistorischen Gründen unterliegt die Deklination der einzelnen Untergruppen Unregelmäßigkeiten, auf die hier nicht eingegangen werden kann. Zur 3. Deklination gehören sowohl Maskulina, Feminina und Neutra. Der Nominativ ist bei den Maskulina und Feminina entweder durch die Endung -s oder die Dehnstufe des Stammes (z. B. rhētōr ῥήτωρ zum Stamm rhētor- ῥητορ-) gekennzeichnet, bei den Neutra besteht er aus der Grundstufe des Stammes. Manche Liquidastämme unterliegen dem quantitativen Ablaut (so hat mētēr μήτηρ im Nominativ die Dehnstufe, im Akkusativ mētera μητέρα die Grundstufe und im Genitiv mētros μητρός die Schwundstufe).

Beispielwort Maskulinum: rhētōr ῥήτωρ ‚Redner‘ (maskulinum, Liquida-Stamm ohne Ablaut)

  Singular Plural
Nominativ ho rhētōr ὁ ῥήτωρ hoi rhētores οἱ ῥήτορες
Genitiv tou rhētoros τοῦ ῥήτορος tōn rhētorōn τῶν ῥητόρων
Dativ tō rhētori τῷ ῥήτορι tois rhētorsi(n) τοῖς ῥήτορσι(ν)
Akkusativ ton rhētora τὸν ῥήτορα tous rhētoras τοὺς ῥήτορας
Vokativ ō rhētor ὦ ῥῆτορ ō rhētores ὦ ῥήτορες

[Bearbeiten] Adjektive

Adjektive werden entweder nach der o/a-Deklination oder nach der 3. Deklination dekliniert. Erstere enden im Maskulinum auf -os -ος, im Femininum auf -a oder und im Neutrum auf -on -ον (z. B. neos, nea, neon; νέος, νέα, νέον ‚neu‘). Manche (vor allem zusammengesetzte) Adjektive sind auch zweiendig, d. h. sie enden sowohl im Maskulinum als im Femininum auf -os -ος (z. B. eukolos, eukolon; εὔκολος, εὔκολον ‚leicht‘). Adjektive der 3. Deklination werden teils im Femininum nach der a-Deklination dekliniert (z. B. pas, pasa, pan; πᾶς, πᾶσα, πᾶν ‚ganz‘), teils sind sie auch zweiendig (z. B. saphēs saphes, σαφής σαφές ‚klar‘ ‚deutlich‘).

Adjektive können gesteigert werden (Positiv sophos σοφός ‚klug‘, Komparativ sophōteros σοφώτερος ‚klüger‘, Superlativ sophōtatos σοφώτατος ‚am klügsten‘). Der Elativ ist formal mit dem Superlativ identisch, bezeichnet aber nur eine relative Herausgehobenheit (‚sehr klug‘). Die Endungen des Komparativs und des Superlativs sind meist -teros -τερος und -tatos -τατος, bei einigen Adjektiven auch -iōn -ίων und -istos -ιστος (z. B. kakos, kakiōn, kakistos; κακός, κακίων, κάκιστος ‚schlecht, schlechter, am schlechtesten‘).

Adverbien werden von den Adjektiven mit der Endung -ως -ōs abgeleitet (vgl. sophos estin σοφός ἐστιν ‚er ist klug‘ – sophōs legei σοφῶς λέγει ‚er spricht klug‘).

[Bearbeiten] Pronomina

Personalpronomina gibt es in der 1. und 2. Person. Die Nominativformen der Personalpronomina (egō ἐγώ ‚ich‘, sy σύ ‚du‘, hēmeis ἡμεῖς ‚wir‘, hymeis ὑμεῖς ‚ihr‘) sind stets betont, weil die Person im Normalfall schon durch das Verb angegeben ist. In den übrigen Kasus wird zwischen den enklitischen unbetonten Formen (z. B: me με ‚mich‘) und nicht-enklitischen Formen (eme ἐμέ), die in betonter Stellung und nach Präpositionen stehen, unterschieden. Als Ersatz für die Personalpronomina der 3. Person werden im Nominativ die Formen des Demonstrativpronomens houtos οὗτος ‚dieser‘, in den übrigen Kasus die Formen des Wortes autos αὐτός ‚selbst‘ verwendet. In allen drei Personen gibt es reflexive und nichtreflexive Formen des Personalpronomens, je nachdem ob sie sich auf das Subjekt des Satzes beziehen (z. B. eme ἐμέ ‚mich‘ – emauton ἐμαυτόν ‚mich [selbst]‘). In der 3. Person wird zudem zwischen direkt und indirekt reflexiven Pronomina unterschieden, wobei sich die indirekt reflexiven Pronomina auf das Subjekt des übergeordneten Satzes beziehen.

An Demonstrativpronomina kommen hode, hēde, tode ὅδε, ἥδε, τόδε ‚dieser‘ (wie lat. hic, haec, hoc), houtos, hautē, touto οὗτος, αὕτη, τοῦτο ‚dieser‘ (wie lat. is, ea, id) und ekeinos, -ē, -o ἐκεῖνος, -η, -ο ‚jener‘ (wie lat. ille, illa, illud) vor. Das Relativpronomen hos, hē, ho ὅς, ἥ, ὅ wird durch Anhängung des Indefinitpronomens zum verallgemeinernden Relativpronomen hostis, hētis, hoti ὅστις, ἥτις, ὅτι. Das verallgemeinernde Relativpronomen ist identisch mit dem indirekten Fragepronomen. Das direkte Fragepronomen tis, ti τίς, τί ‚wer‘ ‚was‘ trägt stets den Akut. Das Indefinitpronomen tis, ti τις, τι ‚irgendjemand‘ ‚irgendetwas‘ entspricht dem direkten Fragepronomen, ist aber enklitisch.

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