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Unter Alteration versteht man in der Harmonielehre das Verändern eines Tones um einen Halbton nach unten („tiefalteriert“) oder nach oben („hochalteriert“).
Alterierte Töne werden im Notenbild mit einem Versetzungszeichen notiert. Leitereigene Töne, deren Vorzeichen am Anfang des Notensystems gegeben sind, werden üblicherweise nicht als „alteriert“ bezeichnet, es sei denn, verschiedene Tonarten mit unterschiedlichen Vorzeichen werden miteinander verglichen.
Besondere Verwendung findet die Alteration bei der Modulation, da die chromatisch alterierten Töne oft als neue Leittöne einer anderen Tonart empfunden werden.
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Tiefalterieren bezeichnet die Verschiebung eines Tones innerhalb einer Harmonie (im funktionalen Zusammenhang einer Kadenz) um einen Halbtonschritt nach unten.
So wird beispielsweise aus C ein Ces, aus Ais ein A oder aus Ges ein Geses.
Hochalterieren bezeichnet die Verschiebung eines Tones innerhalb einer Harmonie (im funktionalen Zusammenhang einer Kadenz) um einen Halbtonschritt nach oben.
So wird beispielsweise aus C ein Cis, aus As ein A oder aus Fis ein Fisis.
In den unterschiedlichen Stilistiken ist die Alteration einzelner Töne eines Akkordes gebräuchlich. So ist besonders im Jazz die hochalterierte Septime („Major7“) sowie die tiefalterierte Terz vertreten.