| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Märkisch-Oderland | |
| Amt: | Golzow | |
| Höhe: | 11 m ü. NN | |
| Fläche: | 30,59 km² | |
| Einwohner: | 936 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15328 | |
| Vorwahl: | 033472 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MOL | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 64 009 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Seelower Straße 14 15328 Golzow |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Detlef Baar (WG GAT) | |
| Lage der Gemeinde Alt Tucheband im Landkreis Märkisch-Oderland | ||
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Alt Tucheband ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Amt Golzow.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsteile sind die ehemaligen Gemeinden Alt Tucheband, Hathenow und Rathstock.
Alt Tucheband wird erstmals in einer auf den 9. Mai 1336 datierten Urkunde, als der Magistrat von Frankfurt (Oder) im Tausch gegen Reitwein Alt Tucheband an Markgraf Ludwig von Bayern gibt. 1355 werden Henning und Otto von Haken als Besitzer der Ortschaft genannt, die anschließend von 1401 bis 1456 im Besitz des Bischofs von Lebus verblieb. Im Jahr 1456 erwarb die Familie von Schapelow, die von 1405 bis 1450 im Besitz von Hathenow war, bis dieses an den Johanniterorden ging, den Ort Tucheband.
Im Jahr 1601 lässt sich in Tucheband der Hexenprozess gegen Gertrud Paul nachweisen.
Der Dreißigjährige Krieg (1618 bis 1648) und vor allem die Pestepdemie in den Jahren 1634 bis 1636, die in Tucheband und Umgebung ungefähr 12.000 Menschen das Leben kostete, brachten dem Ort schweren Schaden.
1663 wird das Gut Tucheband von Max von Schlieben gekauft und kommt durch die Heirat seiner Tochter in den Besitz der Grafen von Kamenke, bis es 1797 durch Verkauf an von Bornstaedt, Erb- und Gerichtsherrn auf Ehrenberg fällt.
Im Jahr 1787 schließt der Bau der kürzesten Ost-West-Verbindung durch Preußen, die von Kleve nach Königsberg ging, Tucheband an die Heer- und Handelsstraße an.
1800 brennt der Ort inklusive der Kirche bei einer Feuerkatastrophe fast vollständig nieder. 1814 erwirbt Kommissionsrat Gilbert, der durch die Freigabe von Land zur Erbpacht das spätere Neu Tucheband begründete, das Gut. 1820 kauft der Syndikus und spätere Bürgermeister von Berlin, Ludwig Wilhelm Rehfeld, das Gut, das letztmalig 1896 den Besitzer wechselt, als es von der Familie Schmelzer erworben wird.
Im Verlauf der Napoleonischen Kriege war Tucheband mehrfach von Einquartierungen und der damit verbundenen jeweiligen Plünderung des Dorfes betroffen. Der damalige Pfarrer Fleischfresser berichtet, dass im Vorlauf der Erstürmung der Küstriner Festung nicht nur das gesamten Kircheninventar, sondern auch sämtliche Leitern gestohlen wurden.
Der langsame wirtschaftliche Aufschwung ermöglichte den Wiederaufbau der Kirche als neogotischen Bachsteinbau erst im Jahr 1862. 1864 wurden eine Ziegelei, eine Brennerei, eine Sirup- und Stärke- sowie eine Zuckerfabrik errichtet. 1911 wurde die Oderbruchbahn gebaut.
In den Jahren 1928 und 1929 erfolgte der Zusammenschluss des Gutes Hackenow mit Alt Tucheband. Beim Angriff auf die Seelower Höhen wurde der Ort nach der Evakuierung am 5. Februar 1945 fast vollständig zerstört. Die Kirche bleibt Ruine, 1996 wird der Platz rund um die Ruine neu gestaltet.
Der Bruch des Oderdammes am 22. März 1947 ließ das Hochwasser bis auf rund 100 m vor das Ortsschild steigen, richtete aber an den Gebäuden keinen Schaden an.
Bei der Bodenreform von 1945 werden über 650 ha Land an Kleinpächter, Umsiedler, Landarme und Landarbeiter verteilt, 1946 wurde ein Ortsverband der VdbG gegründet und 1952 die LPG Befreite Erde. 1955 wurde ein Wasserwerk zur Trinkwasserversorgung der umliegenden Orte errichtet.
1991 schloss sich Alt Tucheband zur Verwaltungsgemeinschaft Golzow, beziehungsweise ab 1992 dem Amt Golzow an, bis sich am 1. Januar 2002 die Gemeinden Hathenow, Rathstock und Alt Tucheband zur Gemeinde Alt Tucheband zusammenschlossen.
Der Rat der Gemeinde besteht aus zehn Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Altlandsberg | Alt Tucheband | Bad Freienwalde (Oder) | Beiersdorf-Freudenberg | Bleyen-Genschmar | Bliesdorf | Buckow (Märkische Schweiz) | Falkenberg | Falkenhagen (Mark) | Fichtenhöhe | Fredersdorf-Vogelsdorf | Garzau-Garzin | Golzow | Gusow-Platkow | Heckelberg-Brunow | Höhenland | Hoppegarten | Küstriner Vorland | Lebus | Letschin | Lietzen | Lindendorf | Märkische Höhe | Müncheberg | Neuenhagen bei Berlin | Neuhardenberg | Neulewin | Neutrebbin | Oberbarnim | Oderaue | Petershagen/Eggersdorf | Podelzig | Prötzel | Rehfelde | Reichenow-Möglin | Reitwein | Rüdersdorf bei Berlin | Seelow | Strausberg | Treplin | Vierlinden | Waldsieversdorf | Wriezen | Zechin | Zeschdorf
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."