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Allegro non troppo

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Filmdaten
Deutscher Titel: Allegro non troppo
Originaltitel: Allegro non troppo
Produktionsland: Italien
Erscheinungsjahr: 1976
Länge: 85 Minuten
Originalsprache: Italienisch
Altersfreigabe: FSK 6
Stab
Regie: Bruno Bozzetto
Drehbuch: Bruno Bozzetto,
Guido Manuli,
Maurizio Nichetti
Produktion: Bruno Bozzetto
Musik: Prélude à l'après-midi d'un faune von Claude Debussy,
Slawischer Tanz Nr. 7 von Antonín Dvořák,
Boléro von Maurice Ravel,
Valse Triste von Jean Sibelius,
Konzert in C Dur für 2 Oboen, 2 Klarinatten, Streicher und Basso Continuo von Antonio Vivaldi,
Der Feuervogel von Igor Stravinsky
Besetzung

Maurizio Nichetti, Maurizio Micheli, Néstor Garay, Marialuisa Giovannini

Allegro non troppo ist ein italienischer Zeichentrickfilm von Bruno Bozzetto aus dem Jahr 1976. Er bezieht sich in Form und Inhalt direkt auf Walt Disneys Fantasia und parodiert auch das Vorbild. Vor allem aber ist er stark geprägt von der gesellschaftspolitischen Themenwelt der 1970er-Jahre und stellt eine zivilisationskritische Antwort auf den optimistischen Tenor in Disneys Werk dar.

Die Grundhaltung des Films wird bereits im Namen deutlich, der von der musikalischen Tempobezeichnung allegro (ma) non troppo abgeleitet ist, die schnelles, aber nicht rasantes Spiel verlangt. Im Kontext des Films bezieht sich die Aufforderung Nicht zu schnell! auf den Fortschritt in der westlichen Welt, den Bozzetto hier kommentiert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Aufbau

Wie in Fantasia werden mehrere klassische Musikstücke in aufeinanderfolgenden, komödiantischen bis tief traurigen Kurzfilmen umgesetzt. Es handelt sich bei diesen Tonwerken um:

Prélude à l'après-midi d'un faune von Claude Debussy
Slawischer Tanz Nr. 7 von Antonín Dvořák
Boléro von Maurice Ravel
Valse Triste von Jean Sibelius
Konzert in C Dur für 2 Oboen, 2 Klarinetten, Streicher und Basso Continuo von Antonio Vivaldi
Der Feuervogel von Igor Stravinsky

Der Zeichentrickfilm ist farbig. Einleitend, zwischen den Episoden und am Ende stehen hingegen Realfilme in Schwarzweiß; einerseits als Reminiszenz an die narrativen Einleitungen in Fantasia, andererseits dienen sie der Überleitung in den Zeichentrick und parodieren die irrwitzig-kapitalistischen Entstehungsbedingungen des Films. Es erscheinen unter Anderem ein ausbeuterischer Regisseur, ein in Ketten gehaltener Zeichner (Maurizio Nichetti), eine junge Putzfrau, ein verrückter Dirigent und ein an Fellini-Filme erinnerndes Orchester alter Frauen, die sich über die jeweils folgenden Stücke streiten. In diese Teile sind wiederum animierte Elemente eingewoben. Signor Rossi, Bozzettos bekannteste Schöpfung, erscheint, erleidet aber ein typisches Filmschicksal: Er verbrennt, als sein Zelluloid Feuer fängt. Am Ende entkommt die farbig animierte Hauptfigur des letzten Films, die Schlange des Paradieses, in den immer noch schwarzweißen Realfilm und lässt das Orchester in Panik auseinander stieben.

Im Gegensatz zu Fantasia wird zu jedem Musikstück eine Geschichte erzählt. Bozzetto bemerkte dazu: "Ho visto dodici volte Fantasia. Disney ha dato una illustrazione essenzialmente grafica della musica, mentre io ho cercato di raccontare delle storie. (…) È molto più difficile realizzare una storia seguendo la musica che non abbandonarsi alla fantasia grafica" („Ich habe Fantasia zwölf Mal gesehen. Disney schuf eine im Wesentlichen bildliche Darstellung der Musik, während ich versuchte eine Geschichte zu erzählen. (...) Es ist viel schwieriger eine Erzählung zu realisieren, die einer Musik folgt, als sich der bildnerischen Fantasie hinzugeben.“)

[Bearbeiten] Episodenbeschreibung

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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