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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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48.84539.7191487
Koordinaten: 48° 51′ N, 9° 43′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Rems-Murr-Kreis | |
| Höhe: | 487 m ü. NN | |
| Fläche: | 68,52 km² | |
| Einwohner: |
7.163 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 105 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73553 | |
| Vorwahl: | 07172 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 19 001 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Obere Schlossstraße 28 73553 Alfdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Segan | |
| Lage der Gemeinde Alfdorf im Rems-Murr-Kreis | ||
Alfdorf ist eine Gemeinde im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Alfdorf liegt etwa 10 km nordwestlich von Schwäbisch Gmünd und 40 km nordöstlich von Stuttgart. Das landschaftlich abwechslungsreiche Gemeindegebiet (Höhenlage von 308 bis 560 m über NN) liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und bietet viele Möglichkeiten zum Wandern und zur Erholung. In unmittelbarer Umgebung befindet sich der Welzheimer Wald.
Der Jahresniederschlag beträgt 1044 mm. Die Niederschläge sind hoch und liegen im oberen Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 87% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren stark. An 71% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
Die Gemeinde erstreckt sich von Adelstetten im Osten bis zum Tannhof im Westen, von Haselbach im Süden bis Hellershof im Norden.
An das Gebiet Alfdorfs grenzen im Norden Kaisersbach und Gschwend (im Ostalbkreis), im Osten Spraitbach, Durlangen und Mutlangen (alle Ostalbkreis), im Süden Schwäbisch Gmünd und Lorch (beide Ostalbkreis), und im Westen Plüderhausen, Urbach und Welzheim.
Die Gemeinde Alfdorf mit den Gemeindeteilen Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg besteht aus den folgenden 64 Dörfern, Weilern und Höfen und Häusern.
Zum Gemeindeteil Alfdorf gehören das Dorf Alfdorf, die Weiler Bonhof und Haselbach und die Höfe Leinhalden, Maierhof, Maierhofer Sägmühle, Meuschenmühle, Schölleshof, Strübelhof, und Strübelmühle.
Zum Gemeindeteil Pfahlbronn gehören das Dorf Pfahlbronn, die Weiler Adelstetten, Brech, Brend, Buchengehren, Burgholz, Enderbach, Haghof, Haselhof, Höldis, Mannholz, Mittelweiler, Rienharz, Schmidhof, Tannhof, Voggenberg, die Höfe Burgholzhof, Döllenhof, Fritzhof, Hagmühle, Leinecksmühle, Niederheckenhof, Schenkhöfle, Schmidhöfle und die Häuser Buchengehrener Sägmühle, Burgholzer Sägmühle, Gehäuhaus, Haghofer Ölmühle, Haldenhof, Mannholzer Ölmühle, Pfahlbronner Mühle, Rienharzer Sägmühle, Voggenberger Sägmühle und Voggenbergmühle.
Zum Gemeindeteil Vordersteinenberg gehören die Dörfer Vordersteinenberg, Hintersteinenberg und Kapf, die Weiler Bruckhof, Hellershof, Hüttenbühl, Steinhaus, Tennhöfle und Wahlenheim, die Höfe Deschenhof, Dornhalden, Greuthöfle, Greuthof, Hafental, Heinlesmühle, Pfahlenhof, Schotthof, Stixenhof und Vaihinghof und das Haus Neuwirtshaus.
Im Gemeindeteil Aldorf liegt das abgegangene Gehöft Haselhof.[2][3]
Der Ausländeranteil beträgt 9,0 %.
Die Siebzehner bei Welzheim sind 17 Bauernhöfe von Altersberg, Nardenheim, Seelach, Hintersteinenberg, Vordersteinenberg, Deschental, Wighartsrüte, Kapf und Krettenbach, die heute zu Alfdorf und Gschwend gehören. Einer weit verbreiteten, jedoch widerlegten, Legende zufolge besaßen sie im späten Mittelalter eine eigene Gerichtsbarkeit einschließlich eigener Richtstätte.
Alfdorf wurde erstmals 1143 urkundlich erwähnt, als Bischof Walther von Augsburg eine Stiftung an das Kloster Anhausen bestätigt.
Die heutige Gemeinde wurde am 1. Januar 1972 durch Vereinigung der Gemeinden Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg gebildet.
Nach der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 18 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,6%. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| FW | 11 Sitze | (55,0%) | |
| CDU | 4 Sitze | (24,4%) | |
| SPD | 3 Sitze | (17,1%) |
Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
In Alfdorf gibt es ein Heimatmuseum.
Auf dem Gebiet der Gemeinde Alfdorf in Nähe des Haghofs befindet sich das Südende eines ca. 81 km langen schnurgeraden Teilstücks des Unesco-Welterbes Obergermanisch-Raetischer Limes, das in Walldürn beginnt. Entlang des Limes kann der Wanderer auf dem Limeswanderweg den Spuren der Römer folgen. Auf dem auch durch das Alfdorfer Gemeindegebiet führenden Mühlenwanderweg befinden sich zahlreiche historische Mühlen, darunter die Heinlesmühle, Meuschenmühle, Voggenbergmühle und die Hummelgautsche.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die im Jahr 1776 fertiggestellte Stephanuskirche.
Alfdorf besitzt eine lange Töpfertradition. In der Blütezeit brachten Alfdorfer Töpfereien ihre Töpferware als Hoflieferanten nach Stuttgart. Bis heute wird das alte Handwerk in traditioneller Form betrieben.[4]
Alfdorf liegt im Bereich des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart und gehört zum Verbundtarif OstalbMobil. Die nächsten Bahnhöfe sind Lorch (Württ) und Schwäbisch Gmünd an der Remsbahn Stuttgart–Aalen, acht bzw. zwölf Kilometer von Alfdorf entfernt.
Alfdorf | Allmersbach im Tal | Althütte | Aspach | Auenwald | Backnang | Berglen | Burgstetten | Fellbach | Großerlach | Kaisersbach | Kernen im Remstal | Kirchberg an der Murr | Korb | Leutenbach | Murrhardt | Oppenweiler | Plüderhausen | Remshalden | Rudersberg | Schorndorf | Schwaikheim | Spiegelberg | Sulzbach an der Murr | Urbach | Waiblingen | Weinstadt | Weissach im Tal | Welzheim | Winnenden | Winterbach