Alexander Schmook (* 1888; † 1969) war in den 1920er- bis 1940er-Jahren mecklenburgischer Oberförster, der seinerzeit multimedial präsent war. Sein Wissen über die Tiere des Waldes und ihre Bejagung verarbeitete er in zahlreichen Sachbüchern, aber auch in Tierromanen, Kinder- und Jugendbüchern und lyrischen Texten. Er schrieb auch unter dem Pseudonym Sandor. Nach 1945 lebte er in Wächtersbach in Hessen.
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Bereits als Forstassessor veröffentlichte Schmook Gedichte wie Des Blümlein's "Hab' mich lieb" Erschaffung (Im Felsgeschrof zur Maienzeit/Ein lieblich Blümlein blüht) auf Ansichtskarte.
Sein äußerst erfolgreiches Sachbuch Der Fuchs, dessen Erstausgabe bereits 1936 erschien, wurde vielfach neu aufgelegt und weist für die damalige Zeit einen auch in Fachbüchern nicht selbstverständlichen Sinn für ökologische Zusammenhänge auf. Es beschrieb die Biologie der Füchse und ihre Bedeutung im Ökosystem, aber auch die Fuchsjagd. In Bezug auf Letzteres sprach sich das Buch gegen die Falle aus und verfocht stattdessen eine Reihe z.T. wegweisender Alternativen, die für das Tier weitestgehend qualfrei sind. Bereits 1929 hatte Schmook in seinen Tiertragödien den Blick des Jägers auf die Situation der Gejagten gelenkt.
Häufig verwischt in seinen mitreißend geschriebenen fachlichen Büchern mit Titeln wie Jäger und Gejagte die Grenze zwischen Sachbuch und Belletristik.
Schmooks Kinder- und Jugendbücher erschienen u.a. in der Reihe Göttinger Jugend-Bücher, die durch eine besonders liebevolle Ausstattung bestach. Titel wie Fritz und die Tiere, Der Herr des Urwaldes oder der Hunderoman Ich heiße Ratz waren in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren bei der Jugend beliebte Werke Schmooks.
Der "letzte Forstmeister des Grunewalds" besprach 1932 auch zwei Schellackplatten der Firma Telefunken. Tierlaute in der Winternacht, Tierstimmen im Walde und Die Kunst des Fuchsreizens (Bestellnummern A 1124 bis A 1125) waren die Themen der Veröffentlichung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schmook, Alexander |
| KURZBESCHREIBUNG | mecklenburgischer Oberförster, der seinerzeit multimedial präsent war |
| GEBURTSDATUM | 1888 |
| STERBEDATUM | 1969 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."