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| Albi | ||
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| Region | Midi-Pyrénées | |
| Département | Tarn (Präfektur) | |
| Arrondissement | Albi | |
| Kanton | Chef-lieu von 6 Kantonen | |
| Koordinaten | 43° 56′ N, 2° 9′ O43.9288888888892.1463888888889169Koordinaten: 43° 56′ N, 2° 9′ O | |
| Höhe | 130 bis 308 m | |
| Fläche | 44,26 km² | |
| Einwohner – mit Hauptwohnsitz – Bevölkerungsdichte |
(2005 ) 48.600 Einwohner 1.098 Einw./km² |
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| Postleitzahl | 81000 | |
| INSEE-Code | 81004 | |
| Website | Stadt Albi | |
| Stadtansicht mit der Kathedrale Sainte-Cécile | ||
Albi ist die Hauptstadt des französischen Départements Tarn in der Region Midi-Pyrénées.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Albi hat knapp 50.000 Einwohner (Albigenser, frz. Albigeois), die 16 weitere Gemeinden einschließende Agglomeration über 80.000. Albi liegt rund 80 Kilometer nordöstlich von Toulouse in der Mitte Südfrankreichs. Durch Albi fließt der Fluss Tarn.
Bereits die Römer haben eine Stadt namens Civitas Albiensium angelegt. Im Jahre 843 übernahm Karl der Kahle die Herrschaft über die Stadt. Nach Albi wird die religiöse Gemeinschaft der Katharer, die im Mittelalter schweren Verfolgungen durch die Kirche ausgesetzt war, auch Albigenser genannt. In den Albigenserkriegen zwischen 1209 und 1229 wurde Albi beinahe vollständig zerstört. Im Jahre 1678 wurde die Stadt Sitz eines Erzbischofs, seit 1790 ist sie Präfektur des Départements Tarn. Von 1943 - 1944 war Albi Stitz einer Garnison der Wehrmacht.
Der Bau der Kathedrale wurde im Jahre 1282 begonnen und im Jahre 1482 vollendet. Sie ist im Stil der Backsteingotik als Festung gebaut.
Sie hat eine völlig einmalige Form, und zwar von außen und von innen. Die einschiffige Saalkirche Sainte-Cécile wurde 1282 noch später begonnen als die Kathedrale von Rodez und 1390 vollendet. Sie sieht mit ihrer durchgehend glatten Außenwand aus wie eine Wehrkirche und sie ist es auch in einer Hinsicht. Das Strebesystem ist deswegen nach innen gezogen worden: eine sehr seltene Variante, deren Mechanik im Innenraum deutlich wird. Der politische Grund für dieses Aussehen liegt darin, dass die berüchtigten Albigenserkriege von dieser Stadt ihren Namen haben, dass es hier also große soziale und religiöse Auseinandersetzungen gab, denen diese Kathedrale ihr ungewöhnliches Aussehen verdankt.
Der Innenraum wurde von italienischen Künstlern mit Fresken der Frührenaissance verziert. Sehenswert ist ein Fresko aus dem 15. Jahrhundert, das das Jüngste Gericht zeigt. Die Orgel wurde zwischen 1734 und 1736 gebaut.
Mit bis zu sechs Metern Mauerstärke ist Sainte-Cécile d'Albi das größte Backsteingebäude der Welt.
Im Bischofspalast befindet sich das Henri de Toulouse-Lautrec gewidmete Museum. Neben vielen Werken von ihm finden sich auch zahlreiche Gemälde von Künstlern wie Degas, Rodin und anderen.
In Albi verbrachte der spätere Staatspräsident Georges Pompidou seine Schulzeit.