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Albert Wolff (* 1835 in Köln; † 22. Dezember 1891 in Paris) war ein deutsch-französischer Journalist, Schriftsteller und Dramatiker.
Der in Deutschland geborene Albert Wolff absolvierte nach der Schulzeit eine Handelslehre in Paris. Anschließend folgte ein Studium in Bonn, bevor er sich 1857 ganz in Paris niederließ. Hier arbeitete er zunächst als Sekretär für Alexandre Dumas (Sohn). Ab 1859 war er unter dem Pseudonym Charles Brissac Redakteur bei der Zeitschrift Le Charivari. Anschließend wechselte er zum Figaro, wo er 1868 zum führenden Kunstkritiker wurde. Später stieg er zum Chefredakteur der Zeitung auf.
Seine Besprechungen des Pariser Salon hatten großen Einfluss auf den Erfolg der zeitgenössischen Künstler. Hierbei war Wolff ein erklärter Anhänger der akademischen Malerei, wobei Jean-Louis-Ernest Meissonier zu seinen bevorzugten Künstlern gehörte. Den Impressionismus begleitete Wolff kritisch und nur gelegentlich äußerte er sich lobend über einzelne Werke. Die genauen Beobachtungen über seine Wahlheimat Paris veröffentlichte er später in mehreren Büchern. Zudem schrieb er einige Romane und Bühnenstücke.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wolff, Albert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-französischer Journalist, Schriftsteller und Dramatiker |
| GEBURTSDATUM | 1835 |
| GEBURTSORT | Köln |
| STERBEDATUM | 22. Dezember 1891 |
| STERBEORT | Paris |