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Al-Isra (arabisch الإسراء) ist die 17. Sure des Korans. Der Titel wird interpretierend mit „Die nächtliche Reise“ übersetzt. Die Sure enthält 111 Verse und wurde in Mekka offenbart[1]. In ihr wird berichtet, dass der Prophet Mohammed eine nächtliche Reise aus Mekka zu der „entferntesten Kultstätte“ (al-aqṣā) in Jerusalem unternommen habe.[2] Ihre Hauptthemen sind die Einzigkeit Gottes [3], Berichte über den Jüngsten Tag [4], und die gesellschaftliche Ordnung [5]. Weiherhin finden sich Berichte über die Propheten Adam, David, Mohammed, Moses und Noah [6] und die Verbannung des Teufels aus dem Himmel [7].
Die Reise hat nach islamischer Überlieferung am 27. Tag des Monats Raǧab im Jahr vor der Hidschra stattgefunden. Seit der Umayyadenzeit gilt Jerusalem mit dem Bezirk um die Al-Aqsa-Moschee als der drittwichtigste Ort des Islam nach Mekka und Medina. Dort wurden als bekannteste Gebäude die genannte Moschee und der Felsendom errichtet.
The Encyclopaedia of Islam. Leiden : E.J. Brill, 1913-1938, Bd. II, S. 553 f.
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